Kultur – Musik

olympique (c) matthias heschl
olympique (c) matthias heschl

Neues aus der Musiklandschaft

9. November 2014 • Musik

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wir haben uns diese Redensart zu Herzen genommen und eröffnen unsere neueste Reihe ‚Neues aus der Musiklandschaft’ mit Musik aus der Heimat!

 

Nino Ebner, Fabian Woschnagg und Leo Scheichenost sind ΩLYMPIQUE
und richtig gut in dem, was sie machen: Musik. Genauer gesagt eine Mischung aus Alternative und Rock inklusive dezenter Pop-Anleihen, die sie Mitte November auf ihrem Debüt Crystal Palace vorstellen.

 

Weniger Sound of Music, mehr Indie

Die drei Herren, die sich schon lange kennen und seit fünf Jahren in der heutigen Besetzung unterwegs sind, können bereits auf so manches zurückblicken. Beispielsweise auf einen Auftritt beim Frequency Festival 2014, eine Platzierung in den FM4 Charts, ein Spiel zusammen mit Wanda im ausverkauften Burgtheater und den Job als Support Act der Gruppe Awolnation. Das besondere daran: dies passierte alles noch vor ihrer ersten Platte, die am 14. November auf Arcadia erscheint. Welche Band kann das schon von sich behaupten?

 

Aber wie klingt das überhaupt?

Auf den ersten Blick sind die insgesamt 13 Tracks des Albums, dessen Name übrigens von einer Busstation in London entlehnt ist, ein Zusammenspiel aus ruhigen, balladesken und rockig-dreckigen Stücken, die durch textliche Melancholie und melodiösen Weltschmerz zusammengehalten werden. Der Grundsound ist meist zurückgenommen und auf das Wesentliche reduziert, was einen sehr epischen Klang produziert, der jedoch auch nicht selten durchbrochen wird. Beispielsweise auf der Single ‚The Reason I Came’, das ruhig beginnt und sich gegen Ende zu einem lauten Track wandelt, um in unseren Köpfen zu bleiben. Und dann natürlich die markante soulige-Stimme des Sängers!

 

Kunst für das Ohr und das Auge

Besondere Erwähnung haben an dieser Stelle noch ihre Musikvideos verdient. Denn sie sind nicht nur bei der Gestaltung von Tönen kreativ, sondern auch bei der von Bildern: man bittet sich kurz das Video von ‚No Estate to Remind’ anzusehen, denn darin ließen sich die drei Herren auf äußerst schöne Weise in Szenen von knapp 30 bekannten Filmen einschneiden, darunter Matrix, Dirty Dancing, Reservoir Dogs oder auch Twilight.

 

STADTBEKANNT meint

Mit ΩLYMPIQUE beweisen drei Österreicher, wie gut heimische Musik klingen kann. Ein Debüt ist ja oftmals auch richtungsweisend und wir finden: passt so, bitte weitermachen! Und für alle, die jetzt Feuer gefangen haben: geht tanzen, beispielsweise auf der offiziellen Releaseparty am 14. November. Leider waren die Karten nach 18 Stunden schon ausverkauft, aber nicht weinen: um Mitternacht öffnen sich die Türen zur Aftershow-Party im Café Leopold und da darf dann jeder rein!

 

ΩLYMPIQUE live in Wien:
5.3.2015: WUK

Videos:
Vimeo: http://vimeo.com/107934031
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=H8YS3fQM8Dg

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