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Movember
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Movember: Wenn der Pornobalken legitim wird

31. Oktober 2013 • Lifestyle

Wenn Mo Bros mit ihren Moustaches Spenden sammeln, dann ist wieder Movember.

Moustache, Pornobalken, Hipster-Flaum oder einfach nur Schnauzer – Bezeichnungen gibt es so einige für jene Ansammlung an Haaren, die sich oberhalb der überwiegend männlichen Oberlippe befinden kann, aber nicht muss. 

Man kann diese Haaransammlung aus faulheitsbedingten Motiven sprießen lassen oder deshalb, weil sie in Kreisen, die an dieser Stelle nicht näher definiert werden sollen, als durchaus schick und repräsentativ gilt. Man kann seinen Moustache hegen, pflegen und formen, oder einfach dem naturgegeben Wildwuchs überlassen, man kann ihn lieben – nachzulesen unter anderem in der Hommage an den Schnauzbart – aber auch hassen.

 

Im Zeichen des Moustache

Ab 1. Movember und bis inklusive 30. Movember spielen Sympathie oder Antipathie, optische Aufwertung oder Verunstaltung jedoch lediglich eine untergeordnete Rolle: Der Movember ist angebrochen! Die Blüte unter den Wortkreationen ist eine gefinkelte Symbiose aus „Moustache“ und „November“ und die Antwort auf in letzter Zeit vermutlich vermehrt stattfindende Schnauzer-Sichtungen.

Der Movember ist eine jährlich im November stattfindende Charity-Aktion, die ihren Ursprung in Australien und Neuseeland hat und die sich innerhalb der letzten Jahre über weite Teile der Welt ihren Weg auch bis nach Wien gebahnt hat. Der Hintergrund liegt in dem Wunsch verankert, das Bewusstsein für Gesundheitsfragen bei Männern, speziell im Bereich der Vorsorge gegen Prostatakrebs, zu stärken, und jenen Teil der Weltbevölkerung, der zwar gerne jammert, aber weniger gerne zum Arzt geht, „umzuerziehen“.

 

Mo Bros und Mo Sistas

Los geht das Ganze am 1. Movember mit einer Komplettrasur aller Mo Bros, sprich derjenigen, die am Movember teilnehmen. Diesem Startschuss folgt eine Registrierung auf der Movember-Homepage, auf der man sich mit allen anderen Teilnehmern entweder als Mo Bro-Individuum oder als Mo Bro-Team um die höchsten Spenden battlen kann.

Was danach kommt, ist eigentlich ziemlich simpel: Der Rest des Monats wird damit verbracht, seinen Schnauzer einfach gedeihen zu lassen – Form, Farbe und etwaige interessante Akzente bleiben natürlich dem blühenden Fantasie des jeweiligen Mo Bros überlassen – und darauf zu hoffen, dass brav gespendet wird. Auch wenn die österreichischen Mo Bros im internationalen Schnitt nicht unbedingt eine führende Rolle einnehmen, es ist der Gedanke, der zählt – und die Bilanzen zeugen davon, das Movember funktioniert.

Um den überwiegend schnauzerlosen Bevölkerungs-Konterpart nicht ganz zu ignorieren, können die Mädels und Frauen als Mo Sistas in Aktion treten, nämlich bei der Rekrutierung weiterer Mo Bros.

 

Der Movember Style-Guide

Alles rund um das Thema Movember in Österreich gibt es übrigens auf der eigenen Facebook-Seite. Hilfreiche Informationen wie der Movember Style Guide mit ausdrucksstarken Mo’s stehen ebenso zur Verfügung.

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