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Monose (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer
Monose (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Monose Parfum

10. August 2017 • Online-Shops, Wellness & Gesundheit

Nischenparfumeur im 17. Bezirk

Während Nischenparfumerie in anderen internationalen Städten schon sehr gehypt wird, scheint das hier erst im Kommen zu sein. Seit längerem macht Bernhard Weber aber genau das, unter seinem Label Monose kreiert er Düfte.

 

Fläschchen über Fläschchen

Etwa 250 Duftstoffe hat er. Eine kleine Palette sei das aber, erzählt Bernhard Weber, während wir auf seinen Arbeitsbereich schauen. Fläschchen neben Fläschchen steht da auf dem Tisch in seinem Atelier, befüllt sind sie mit den unterschiedlichsten Duftstoffen. Manche davon riechen ganz toll, andere ungewöhnlich und einige auch wieder weniger gut. Vor fünf Jahren hat es begonnen, sein Interesse an Gerüchen ließ ihn mit Düften experimentieren. Immer mehr Duftstoffe bestellte er. Zuerst nur für sich gedacht, später dann auch für andere, von denen viele nun zu Stammkunden geworden sind.

 

„Ein bisschen anders“

In Geschäften gibt es die Düfte von Bernhard Weber nicht. Wer also gerne seine Produkte probieren möchte, bestellt einfach über die Monose Facebook-Seite. Gut kommen seine Geruchsideen an. Das könnte wohl auch daran liegen, dass die Kreationen, wie Bernhard Weber sagt, „ein bisschen anders sind“, sich also abheben von der üblichen Massenware. Als „modern und ziemlich linear“ beschreibt er sie. Benannt sind die Monose-Produkte im Übrigen in fortlaufender Reihenfolge des Alphabets. „A“ bis „H“ sind bis jetzt erhältlich.

 

Formelheft

Wer denkt, das Kreieren von Parfums bestehe im wahllosen Zusammenschütten einzelner Duftstoffe, irrt sich – zumindest im Falle Monose und Bernhard Weber. Gleich neben den Fläschchen liegt ein oranges Heft, das Formelheft. Fein säuberlich wird darin aufgelistet, was mit welchem Anteil womit vermischt wird. Oft gibt es eine Idee wie Bernhard Weber den Duft haben möchte. Bevor aber die finale Zusammensetzung klar ist, müsse viel gelesen werden, in Büchern und Fachliteratur einerseits, auf Blogs andererseits. Dann erst beginnt das Herumprobieren, bis er schließlich fertig ist, der Monose-Duft.

 

Geruch nach „Weite und Leere“, nach „Gewalt, Tieren und Wüste“

Eigentlich ist Bernhard Weber bildender Künstler, Installationen aber hat er mit Düften gebaut. In einer Ausstellung sollte mittels Geruch „Weite und Leere“ vermittelt werden. Der Duft danach wurde in einen Behälter aus Glas gefüllt, im Laufe der Ausstellung verdunstete er zunehmend. Für ein Theaterstück wiederum galt es Gerüche zu entwickeln, die wohl weniger angenehm in der Nase sein dürften, nach „Gewalt, Tieren und Wüste“ sollten sie riechen. Aufgetragen auf Papierstreifen wurden sie während des Stücks so unter den Besuchern verteilt.

 

STADBEKANNT meint

Das private Interesse an Duftstoffen und etwa die unterschiedlichen Parfums, die Bernhard Weber so entstehen ließ, kamen auch bei anderen gut an. Seine Gerüche entwickelten sich zum Selbstläufer. Ein „bisschen anders“ sind sie, die Kreationen von Monose, sagt er. In alphabetischer Reihenfolge benannt, gibt es bisher die Düfte „A“ bis „H“. In Geschäften sind sie nicht zu kaufen, Interessierte können einfach über die Monose Facebook-Seite bestellen. Demnächst werden im Übrigen von Lucid Scent Department, dem zweiten Label von Bernhard Weber, Duftkerzen und Raumsprays erhältlich sein.

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