Wien – Leben

Foto: STADTBEKANNT Adamek
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Mit dem Volvo XC60 zum Heeresgeschichtlichen Museum

13. April 2014 • Leben, Unterwegs

Wir fuhren mit dem Volvo XC60 D4 zum Heeresgeschichtlichen Museum und machten eine interessante Entdeckung.

 

Viele wissen, dass sie da ist und einige haben sie auch schon gesehen: Die erste Folge der vierten Staffel von „Game of Thrones“ hat letzte Woche ihre Premiere gefeiert. Wer sie noch nicht gesehen hat, kann trotzdem weiterlesen. Heute wird nicht gespoilert. Allerdings haben wir uns bei so viel Kriegsgeschehen gedacht, dass wir dies mit ein wenig Kultur verbinden könnten. Und praktischer Weise auch gleich mit dem frisch gelifteten Volvo XC60 samt neuem Vierzylinder Diesel-Motor.

Foto: STADTBEKANNT Adamek

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Der Volvo
Mit dem fuhren wir nämlich äußerst komfortabel bis zur Pforte des Heeresgeschichtlichen Museums im Arsenal. Sowohl das weiche, zweifarbige Leder und die bequemen Sitze, als auch der unaufdringliche aber kräftige Zweiliter-Motor und die kaum merkbar schaltende Achtgang-Automatik zeichnen dafür verantwortlich. Man merkt, dass man hier schon ziemlich im Luxussegment angekommen ist. In anderen Autos gibt es zwar größere Bildschirme und modernere Bedienelemente, aber vielleicht möchte Volvo gerade die Kunden ansprechen, denen solch überladene Innenräume zu viel des Guten sind. Nordische Schlichtheit. Eher Haus „Stark“ als Haus „Lannister“. Und wenn der neue Motor bald auch mit Allrad erhältlich ist, kommt man damit auch bis zur „Wall“.
Der XC60 wäre aber kein echter Volvo, wären nicht einige durchdachte Sicherheitsfeatures verbaut. Serienmäßig kommt das City Safety-System, das bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h Unfälle verhindert bzw. deren Folgen minimiert. Optional gibt es noch einen Toter-Winkel-Warner und einen Spurhalteassistenten. Ob Rob Stark die „rote Hochzeit“  mit so viel Sicherheitsausstattung besser überstanden hätte? Wir wissen es nicht.

 

Eine Entdeckung
Das Heeresgeschichtliche Museum wurde von 1850 – 1856 gebaut und ist somit das älteste Museum Wiens. Es ist außerdem als einziges Museum nicht den Bundesmuseen, sondern dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport unterstellt.
Bei unserem Rundgang durch das Gebäude erfreuten wir uns an den Byzantinischen Stilelementen und entdeckten schließlich ein Bild von Andreas Hofer. Manche bezeichnen ihn als Volkshelden, der Tirol drei mal siegreich gegen Napoleons Truppen verteidigt hat. Andere sehen in ihm eher einen antimodernen Kleingeist, der sich gegen die Pockenimpfung und für züchtige Kleidung bei „Frauenzimmern“ aussprach. Wir sehen in ihm den Urahn von Samwell Tarly.

Fotomontage: STADTBEKANNT Adamek (l. Heeresgeschichtliche Museum, Andreas Hofer |r. Game of Thrones, Samwell Tarly)

Fotomontage: STADTBEKANNT Adamek (l. Heeresgeschichtliche Museum, Andreas Hofer | r. Game of Thrones, Samwell Tarly)

Diese Ähnlichkeit kann doch kein Zufall sein. Wenn das Alter seinen Tribut fordert und Sam weniger Haupthaar und mehr Bart hat, wird man die beiden für Zwillinge halten. Wir wünschen Sam in den kommenden Folgen jedenfalls ähnlich viel Ruhm wie seinem Ebenbild.

 

Foto: STADTBEKANNT Adamek

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Stadtbekannt meint
Pro: Der XC60 vereint Luxus mit Understatement und bietet eine gute Alternative zu Audi, BMW und Mercedes. Komfort und Sicherheitsausstattung lassen wenig zu wünschen übrig. Auch unser durchschnittlicher Verbrauch von 7,1 Litern auf 100 km ist für ein großes, gut motorisiertes Fahrzeug angemessen. Wer viel Landstraße fährt, schafft bestimmt einen Sechser vor dem Komma.

Contra: Man kann den neuen D4 (noch) nicht mit Allradantrieb haben. Außerdem könnte das Infotainment-System des XC60 eine Überarbeitung verkraften. Es funktioniert zwar gut, aber die Suche nach dem richtigen Knopf während der Fahrt ist unangenehm.

Volvo XC 60 D4 Summum, ab € 47.236,-
Länge: 464 cm, Gewicht: 1.854 kg, Kofferraum: 495 – 1.455 l, 1.969 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel, 8-Gang-Automatik, Frontantrieb, 133 kW (181 PS), 250 Nm, 0-100 in 8,5 s, Vmax 210 km/h, MVEG-Verbrauch: 5,3/4,4/4,7, CO2 124 g/km, Verbrauch im Test: 7,1l

 

 

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