Wien – Leben

(c) Adamek stadtbekannt
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Mit dem Opel Adam ins neue Jahr

19. Jänner 2014 • Leben, Unterwegs

Silvester wird generell überbewertet. Aber gar nicht zu feiern ist irgendwie auch keine Alternative. Und wenn alle erhaltenen Vorschläge und Einladungen für nicht gut genug befunden werden, muss man selbst eine Party machen. Müssen ist natürlich relativ. Man kann auch alleine zu Hause sitzen und sich „Dinner for One“ anschauen. Oder die Wiederholung vom Musikantenstadl.

Die richtige Planung

Für eine Silvesterparty braucht man jedenfalls viel zu trinken. Deutlich mehr als sonst. Vielleicht ist es der Reiz mit einem Rausch zwei Jahre lang betrunken zu sein, oder aber das Glück für das neue Jahr steigt linear mit dem Alkoholspiegel im Blut an. Jedenfalls bechern die Leute als gäbs kein morgen mehr. Im Internet findet man einige Seiten, die einen Anhaltspunkt für die Menge der Getränke geben. Aber selbst wenn man in diesen Getränkerechnern die höchsten Angaben annimmt, zu Silvester können sie in den Schatten gestellt werden.

Partymobil

Wer den Supermarkt nicht im Haus hat, muss das alles aber erst einmal transportieren. In unserem Fall über 200 Liter. Ein Glück, dass wir kurz vor dem Jahreswechsel mit dem Opel Adam unterwegs waren. Opel unternimmt mit ihm einen Neuanfang in Sachen Lifestyle. Fängt quasi bei Adam und Eva an. Beginnt ein neues Kapitel. Startet in ein neues Jahr. Genau wie wir. Also packten wir den schicken Kleinwagen mit knapp 300 Dosen Bier bis zum Sternenhimmel voll. Die kleinen, leuchtenden Punkte im Dachhimmel sind übrigens ein Extra und kosten 280,- Euro. Wirklich brauchen tut man sie zwar nicht. Rolls Royce hat das aber auch, also kann es nicht schaden. Bei so viel Bier war der Adam dann ziemlich voll. Die Partygäste nachher übrigens auch. Im Gegensatz zu ihnen war der Adam aber stets voll manövrierfähig. Dank seines kurzen Radstandes und der ebenso kurz übersetzten Gänge fährt er sich in der Stadt sehr agil. Auf der Autobahn wünscht man sich aber einen sechsten Gang. Das würde auch den Verbrauch auf der Langstrecke ein wenig in den Griff bekommen. Im Schnitt trinkt der Adam nämlich 7,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer. (Ein Österreicher übrigens 108 Liter Bier pro Jahr) Ein bisschen weniger wäre es vielleicht gewesen, wenn wir die Lenkradheizung nicht dauernd benutzt hätten. Aber wenn es draußen kalt ist, will man nicht darauf verzichten.

Stadtbekannt meint

Uns hat der Adam gut gefallen. Bei Motor und Getriebe würden wir uns ein bisschen mehr Kraft und weniger Verbrauch wünschen. Was das Image betrifft, ist Opel aber auf dem richtigen Weg. Die bunten Farben und zahlreichen Ausstattungsmöglichkeiten stellen den Adam in direkte Konkurrenz zu Mini, Cinque und DS3.

Opel Adam 1,4 Jam, ab € 14.505,-
Länge: 370 cm, Gewicht: 1.186 kg, Kofferraum: 170 – 663 l, 1398 ccm, 4-Zylinder, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, 64 kW (87 PS), 130 Nm, 0-100 in 12,5 s, Vmax 176 km/h, MVEG-Verbrauch: 7,3/4,4/5,5, CO2 79 bzw. 129 g/km, Verbrauch im Test: 7,3l

Christoph Adamek

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