Wien – Leben

(c) Adamek stadtbekannt
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Mit dem Mitsubishi Outlander zur Wotrubakirche

18. August 2013 • Leben, Unterwegs

Outlander. Das lässt in meinem Kopf so ein Bild von der Ferne wach werden. Von endlosen Landschaften die sich am Horizont verlieren, von Sanddünen und Eiswüsten. Gleich vorweg sei gesagt, so weit sind wir mit dem Mitsubishi Outlander nicht gekommen. Denn auch wenn das Fahrzeug den Esprit der weiten Welt versprüht, wird es – seien wir mal ehrlich – wohl eher von den Soccer-Mums in den Speckgürteln der Großstädte verwendet, um möglichst viele Kinder auf einmal zu ihren Freizeitaktivitäten zu chauffieren.
Ein bisschen Landluft wollten wir trotzdem atmen und haben die Wotrubakirche am Rande Wiens besucht.

Die Kirche

Der Wiener Bildhauer Fritz Wotruba plante diese Kirche in den letzten Jahren seines Lebens. Den Abschluss der Kirche im Jahre 1976 hat er allerdings nicht mehr miterleben dürfen. Nirgends erkennt man seinen Hang zum Kubus besser als in der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit. Heute bilden die 152 großen Steinblöcke nicht nur ein einzigartiges und eindrucksvolles Bauwerk, sondern auch eine ungewöhnliche Sitzgelegenheit, einen Platz zum Verstecken spielen und natürlich eine unkonventionelle Kirche. Eine Besichtigung des Innenraums ist nur Samstags, Sonntags und Feiertags nach dem Gottesdienst möglich. Die Sicht von der Kirche an einem lauen Abend ist ebenso einen Besuch wert.

Das Auto

In der Stadt ragt der Outlander zwar über die Kleinwagen und Limousinen hinaus. Er wirkt bullig, kubisch beinahe etwas klobig. Doch sieht man ihn vor der rohen Fassade der Kirche, sieht man in ihm die brave Familienkutsche, die er ja auch irgendwie ist. Wer will kann auf Kofferraum verzichten und sieben Gschroppen ins Auto packen. Die hinteren beiden Sitze können aber auch im Boden versenkt werden und Platz für Ladegut machen.

Egal in welcher Besetzung, der 2,2-Liter Dieselmotor sorgt unaufgeregt für Vortrieb. Wer das Gaspedal oft durchdrückt spürt die hohe Karosserie und das Gewicht des Fahrzeuges. Wer darauf verzichtet kann den Mitsubishi Dank Eco-Modus und Start-Stopp-Automatik auch mit einem Verbrauch von unter acht Litern auf 100 Kilometer bewegen.

Nicht nur für die Verbrauchsoptimierung gibt es elektronische Helferleins. Auch die Sicherheitssysteme kommen nicht zu kurz. Die Adaptive Cruise Control sorgt für einen konstanten Abstand zum Vordermann, Forward Collision Mitigation erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug, warnt den Fahrer und bremst im Bedarfsfall sogar selbstständig und Lane Departure Warning lässt den Fahrer wissen, wenn er ohne zu blinken die Spur verlässt. Ein Allradantrieb der je nach Bedarf die Antriebskraft an die Vorder- oder Hinterräder leitet rundet das Paket ab.

Stadtbekannt meint

Egal ob zu siebent am Weg zum Ballett oder allein und mit Christbaum im Kofferraum, ob auf urbanem Asphalt oder im leichten Gelände, die große Variabilität macht dem Outlander zu einem echten Allrounder. Vielleicht ist es aber gerade diese viele Vernunft, die die Emotionen ein bisschen kurz kommen lässt.

Mitsubishi Outlander 2,2 AT Intense+ ab € 37.890,-
Länge: 466 cm, Gewicht: 1.610 kg, Kofferraum: 128-1.022 l, 2,2-Liter 4-Zylinder-Turbodiesel, 6-Gang-Automatikgetriebe, Allradantrieb, 110 kW (150 PS), 360 Nm, 0-100 in 11,2 s, Vmax 190 km/h, MVEG-Verbrauch: 7,1/5,1/5,8 (D), CO2 153 g/km, Verbrauch im Test: 7,9 l

Christoph Adamek

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