Wien – Leben

Citroen C4 Picasso Mariahilf (c) Adamek stadtbekannt

Mit dem Citroën C4 Picasso über die Mahü

9. März 2014 • Leben, Unterwegs

Stadtbekannt fährt mit dem Citroën C4 Picasso zum Abschied über die Mariahilfer Straße.

Die Mariahilfer Straße wird jetzt also doch eine echte Fußgängerzone. 53,2 Prozent der Befragten haben sich dafür ausgesprochen, 46,8 Prozent dagegen. Wie gut oder schlecht das ist, kann man vielerorts lesen. In Zeitungen, in Onlineportalen, aber auch in den sozialen Medien. Laut dem Datenauswerter „Trendsmap“ war „#mahü“ sogar das meist besprochene Thema Österreichs auf Twitter. Wer Lust hat sich bei ein paar Userkommentaren dazu ein Bisschen zu gruseln, kann das hier (http://i.imgur.com/7t83jDr.jpg) tun (Danke an Samron für den Link).

 

In der Zukunft

Die Umbauarbeiten sollen im Mai starten. Bevor es soweit ist, wollten wir von Stadtbekannt aber noch ein letztes Mal mit dem Auto dorthin fahren. Diesmal mit dem Citroën C4 Picasso. Wird an der jetzigen Entscheidung festgehalten, kann sich in ein paar Jahren niemand mehr vorstellen, dass man auf der ganzen Einkaufsstraße einmal Auto fahren durfte. Zumindest geht es mir so, wenn meine Großeltern von der Kärnterstraße erzählen. „Mit dem Auto bis zum Steffl? Einmalig!“, denke ich mir. Und ähnlich verblüfft werden die jetzigen Kinder in ein paar Jahren sein, wenn ich von meinen wilden Eskapaden mit 20 km/h auf der Mariahilferstraße erzähle? „Mit dem Auto bis zum Generali Center? Unfassbar!“, werden sie sagen, sollte der Umbau zur Fußgängerzone das Unternehmen bis dahin nicht in den Konkurs getrieben haben. Und sie werden sich natürlich fragen mit was für einem Oldtimer ich damals unterwegs war.

Citroen C4 Picasso (c) Adamek stadtbekannt

C4 Picasso

Der Citroën C4 Picasso versteht sich selbst als Neuinterpretation des Familienvans. Er sieht ein bisschen aus wie ein Ei, ist weniger sportlich als die meisten Konkurrenten, aber dafür sehr geräumig und gemütlich. Man kann durchaus von Wohnzimmeratmosphäre sprechen. Die Sitze sind bequem und die großen Fenster und das Panoramaglasdach lassen den Innenraum noch größer und luftiger wirken, als er ohnehin schon ist. Das Tüpfelchen am I liefert das Lounge-Paket mit Extras wie Massagesitzen, einer elektrisch ausfahrbaren Fußstütze für den Beifahrer und Kopfstützen mit Seitenhalt. Das macht wirklich happy!

Anstatt vieler Knöpfe und Rundinstrumente gibt es im C4 Picasso nur noch zwei große, mittige Displays. Über das obere lassen sich alle Fahrdaten ablesen, das untere erledigt den Rest. Klimaanlage, Musik und andere Einstellungen können per Touchscreen verändert werden. Ab der dritten von vier Ausstattungslinien ist auch ein Navigationssystem dabei. Dieses kann sowohl am unteren als auch am oberen Display angezeigt werden, leider aber nur gleichzeitig. Das schmälert den Nutzen der Funktion enorm, denn wenn man die Temperatur oder Musik am unteren Bildschirm verändern will, wird die Karte am oberen deaktiviert.

 

Citroen C4 Picasso Amatur (c) Adamek stadtbekannt

Angetrieben wurde unser C4 von einem 115 PS starken Dieselmotor. Passend zum Konzept ist er nicht auf Sportlichkeit sondern auf Sparsamkeit ausgelegt. Das vermitteln auch die lang übersetzten Gänge, die bei Autobahntempo den Geräuschpegel niedrig halten, beim anfahren aber etwas nerven. Überraschend wenig genervt hat dafür die Start-Stopp-Automatik, die im Leerlauf schon bei 20 km/h den Motor abstellt.

 

Stadtbekannt meint

Pro: Der C4 Picasso ist ein sparsames, fahrendes Wohnzimmer mit viel Platz und Licht, hinten gibt es sogar Klapptische und Leselicht. Die zentralen Instrumente haben einiges zu bieten…

Contra: …aber leider auch ein paar Schwächen. Das Lenkrad ist zu groß und überladen und die Anfahrschwäche nervt manchmal.

Citroën C4 Picasso e-HDI 115 Intensive, ab € 26.550,-
Länge: 443 cm, Gewicht: 1.480 kg, Kofferraum: 537 – 1709 l, 1.560 ccm, 4-Zylinder-Turbodiesel, 6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, 84 kW (115 PS), 270 Nm, 0-100 in 11,8 s, Vmax 189 km/h, MVEG-Verbrauch: 4,5/3,8/4,0, CO2 105 g/km, Verbrauch im Test: 6,3l

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