Wien – Leben

Citroёn C4 Cactus Auto (c) STADTBEKANNT Adamek
Citroёn C4 Cactus Auto (c) STADTBEKANNT Adamek

Mit dem Citroёn C4 Cactus zur größten Kirche Österreichs

1. Februar 2015 • Leben, Unterwegs

STADTBEKANNT unterwegs nach Linz

Auf der Suche nach interessantem, manchmal unnützem, Wienwissen entdeckten wir einen Wikipediabeitrag über Kirchen. Die größte Kirche Österreichs ist natürlich der Stephansdom. Richtig? Nein, leider falsch. Es war auch für mich eine große Überraschung das zu hören. Aber die Nummer eins im Ranking der größten Gotteshäuser unseres Landes steht nun einmal in Linz: Der Neue Dom oder Mariendom. Da ich ohnehin nicht wusste wohin der Sonntagsausflug gehen sollte, war dies ein guter Grund, um der Industriestadt an der Donau einen Besuch abzustatten und zwar mit dem Citroёn C4 Cactus.

Citroёn C4 Cactus Lenkrad (c) STADTBEKANNT Adamek

Citroёn C4 Cactus Lenkrad (c) STADTBEKANNT Adamek

Airbump und Leichtbau

Cactus heißt der Citroёn übrigens nicht, weil er sticht, sondern weil er so genügsam ist. Dies soll durch konsequenten Leichtbau und den Verzicht auf unnötige Spompanadeln ermöglicht werden. Daher steht der C4 Cactus auch auf der Plattform vom C3, hat einen kleinen 3-Zylinder Benzinmotor unter der Haube und im Cockpit nur noch zwei Displays anstatt Knöpfen in der Mittelkonsole und klassischer Rundinstrumente im Armaturenbrett. Zusätzlich gibt’s außen am Auto noch „Airbump“, kleine Luftpolster die leichte Stöße abfangen und so zu reduzierten laufenden Kosten beitragen sollen. Auf jeden Fall fällt man mit dem Cactus auf. Dafür sorgen die Farbkontraste, die geschlitzten Scheinwerfer und eventuell auch das etwas billig klingende Geräusch wenn man die Türen schließt. Sound follows Leichtbau… und wir der Westautobahn nach Linz zum Dom.

 

Downtown Linz

Am Nordufer der Donau konnten wir zentrumsnahe gratis Parken und auf dem kleinen Fußweg über die Nibelungenbrücke schon einige Linzer Hotspots entdecken. Das Ars Electronica Center und das Lentos Museum (die nachts deutlich besser aussehen als an einem grauen Jänner-Nachmittag), der Hauptplatz und etwas weiter hinten der Turm unseres ersten Ziels, des Mariendoms. Mit einer Grundfläche von 5.170 m² fasst der Dom ungefähr 20.000 Besucher und ist deutlich größer als der Steffl mit nur 3.500 m². Allerdings ist sein Turm mit 135 m um zwei Meter niedriger, da in der österreichisch-ungarischen Monarchie keine Kirche höher als der Stephansdom sein durfte. Das wiederholte sich übrigens erst unlängst beim Bau des DC Towers, der nicht höher sein durfte als der Donauturm, um dessen Status als Wahrzeichen nicht zu gefährden.
Nicht weit vom Dom entfernt, kehrten wir im „Gelben Krokodil“ ein, das einige vegetarische und vegane Gerichte und sonntags auch einen FilmBrunch anbietet.

Citroёn C4 Cactus Linz (c) Sebastian Graf

Citroёn C4 Cactus Linz (c) Sebastian Graf

Heimfahrt bei Nacht

Nachts ist der Cactus so richtig dunkel. Eine einzige Lampe leuchtet auf schwarze Sitze, die Displays sind im Nachtmodus. Also bloß nichts fallen lassen. Fährt man einmal los, freut man sich aber, dass nichts blendet. Die 82 PS des kleinsten Benziners sind zwar ausreichend, aber kein allzu großer Genuss auf längeren Fahrten. Davon abgesehen, bietet sich der Cactus mit seinem geräumigen Kofferraum und ausreichend Platz im Fond durchaus zum Reisen an. Ein Verbrauch von 6,8 Litern auf 100 Kilometer ist dabei akzeptabel. Nur der Drehzahlmesser, den es nicht mal optional gibt, fehlt manchmal schon.

 

STADTBEKANNT meint

Pro: Durchdachtes Konzept, geringes Gewicht, auffallendes Design, günstiger Einstiegspreis, bequeme Sitze…
Contra: …bei denen man auf längeren Fahrten eine Lordosenstütze vermisst, bei Dunkelheit wenig Licht im Auto, kein Drehzahlmesser

Citroёn C4 Cactus PureTech 82 Manuell Shine| ab € 17.790,-
Länge: 416 cm | Gewicht: 1.067 kg | Kofferraum: 800 – 1.446l | 1.199 ccm, 3-Zylinder-Benziner | manuelles 5-Gang-Schaltgetriebe | Frontantrieb | 60 kW (82 PS) | 118 Nm | 0-100 in 14,5 s | Vmax 167 km/h | MVEG-Verbrauch: 5,6/4,0/4,6 | CO2 107 g/km | Verbrauch im Test: 6,7l

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