Lokalführer – Aus aller Welt

Steak medium (c) STADTBEKANNT Hofinger
Steak medium (c) STADTBEKANNT Hofinger

Maredo

6. Dezember 2010 • Aus aller Welt

Fleisch!

Die vegetarischen STADTBEKANNTleserInnen mögen verzeihen, aber manchmal, da muss es einfach Fleisch sein. Und wenn einem der Gusto nach totem Tier steht, so geht man am besten nicht einfach zum Schmiedl am Eck, steht der Schmied doch mitten in der Stadt.

 

Mehr Fleisch

Das Maredo gegenüber der Oper bietet saftige Rindersteaks frisch vom Grill, sowie zarte Schweine- oder Lammfleischgerichte. Ob stilecht mit Folienkartoffel, anderen kartoffeligen Beilagen oder einfach einer Portion knackigen Salat vom reichhaltigen Salatbüffet genossen, hier scheint die Sonne Argentiniens vom Teller. Wer sich weniger für Fleisch begeistern kann, der findet natürlich auch vegetarische Gerichte, das große Glück für VegetarierInnen ist aber wohl nicht unbedingt garantiert. Zumindest NichtraucherInnen werden in jedem Fall ihre Freude haben, geraucht wird nämlich schlicht und ergreifend höchstens vor der Tür.

 

Specials

Als Spezialitäten bietet das Maredo immer wechselnde „Steaks der Woche“ sowie ab 21:30 Uhr „Late Night Specials“. Dabei handelt es sich um günstige Speisen mit und ohne Fleisch sowie billigere Cocktails. Doch nicht nur spätabends kann man zu leistbaren Preisen genießen. Zu Mittag lockt das Maredo mit zwei täglich wechselnden Mittagsgerichten um je 7,80 €. Wer auch mitten am Tag nicht auf die fleischlichen Genüsse verzichten will, für den gibt es natürlich auch ein Steak Special mit Salat oder Papa Asada.

 

STADTBEKANNT meint

Mit seinen erschwinglichen Preisen ist das Maredo natürlich kein Luxus-Steakhaus und auch trotz der prominenten Adresse ist das Interieur durchaus überdenkenswert. Weniger ist manchmal einfach doch mehr. Ein wilder Stilmix, mit einem kleinen Hauch Fast-Food-Restaurant lässt sich leider nicht leugnen. Dass Maredo eine Restaurant-Kette ist (der Name leitet sich übrigens von den Namen der drei Gründer Manfred Holl, Karl-Heinz Reinheimer und Udo Schlote ab. Wir vergeben eine Eins für Phantasie) lässt sich durchaus erahnen. Doch ist es insbesondere für weniger angeschwollene Geldbeutel durchaus eine Wohltat, wenn der Großteil des Speisenpreises auch am Teller landet und nicht im Kristallleuchter verschwindet. Den wird man nämlich vergeblich suchen. Das ist nach einem zarten Bissen Rindersteak aber auch schnell wieder vergessen.

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