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Macaroom (c) STADTBEKANNT
Macaroom (c) STADTBEKANNT

Macaroom – ein Raum für Makronen

25. Februar 2015 • Lebensmittel

Das Schaumgebäck aus Frankreich

Macarons haben nun auch endgültig in Wien Einzug gehalten. Melinda Gebler produziert die bunten, runden Gebäckstücke in Wien per Hand und verkauft sie einmal wöchentlich in der Manufaktur im dritten Bezirk.

 

Harte Schale, weicher Kern – bunt und rund – mit Mandelbaiser und Füllung in verschiedensten Geschmäckern, das sind Macarons. Einigerorts in Wien ist dieses französische Gebäck bereits zu haben: Oberlaa, Gerstner, Beaulieu oder auch bei McDonalds – und nein ich irre mich gerade nicht im Artikel – es gibt tatsächlich Macarons in der Fast Food Kette. Dabei sind sie eigentlich alles andere als Fast Food und wahrscheinlich auch nirgends so gut wie im Macaroom in Wien 3, dort werden sie nämlich per Hand hergestellt und das mit den besten Zutaten.

Macaroom Himbeere (c) STADTBEKANNT

Macaroom Himbeere (c) STADTBEKANNT

Veilchen und Ziegenkäse-Walnuss

Ursprünglich war die Besitzerin des Macaroom, Melinda Gebler, Grafikerin. Daher ruht womöglich auch die besondere Affinität zu den runden bunten Macarons, die man mit unzähligen Geschmacksrichtungen versehen kann. Und davon gibt es bei Macaroom so einige. Etwa zehn bis zwölf Sorten werden gleichzeitig angeboten, dabei werden drei oder vier Sorten saisonal angepasst. Zu den Klassikern gehören etwa weiße Schokolade oder Salzbutterkaramell. Etwas ungewöhnlicher sind Mojito oder Veilchen (unbedingt probieren!) oder die pikanten Sorten, wie Ahornsirup-Bacon oder Ziegenkäse-Walnuss. Die beiden letzeren Sorten werden allerdings nur auf Bestellung produziert, die österreichischen Gaumen sind sich noch nicht sicher, wie sie diese mutigen Geschmackskreationen annehmen sollen.

Macaroom Vitrine (c) STADTBEKANNT

Macaroom Vitrine (c) STADTBEKANNT

Französische Zicken

Gebacken wird traditionell mit der Hand, die Zutaten wie das Mandelmehl werden extra aus Frankreich importiert und eingefärbt wird mit Naturprodukten. Und auch wenn man es ihnen nicht ansieht, aber so leicht zu produzieren sind die kleinen französischen Zicken nicht. Es bedarf Erfahrung aber auch genaues Abmessen der Zutaten und sogar die Raumtemperatur spielt eine Rolle für das Gelingen. In den Rezepten steht etwa nicht geschrieben „Nehmen Sie zwei Eiweiß…’“, nein auf den Gramm genau muss abgewogen werden. Und da das Macarons Backen so eine Herausforderung ist, hat Melinda Gebler ziemlich viel Vorarbeit geleistet, einige Kurse besucht und sich in Südfrankreich durch allerhand Makronen Läden gekostet – dort gibt es sie ja an jeder Straßenecke (La Durée!).

Macaroom Rosa (c) STADTBEKANNT

Macaroom Rosa (c) STADTBEKANNT

Open Day und Pop Up

Das Ergebnis der ganzen Recherchearbeit verkauft sie einmal in der Woche am Samstag wenn es heißt Open Day von 11h30 bis 17h – Direktverkauf in der Manufaktur. Zudem nimmt Macaroom auch an diversen Veranstaltungen, wie dem Feschmarkt oder der Tortenmesse teil und veranstaltet Pop Up Stores. Spezialaufträge nimmt sie auch gerne an, wie etwa besondere Farbwünsche oder Verzierungen. Ihr Wissen gibt Melinda Gebler übrigens auch in Kursen weiter.

 

STADTBEKANNT meint

Sie sehen nicht nur wunderhübsch aus in ihren pastelligen Kleidern, sie schmecken auch himmlisch gut. Das Knacken beim ersten Biss, der weiche Kern, die kreativen Geschmackskombinationen, die natürlichen Aromen, das Handwerk, all’ das zeichnet Macaroom aus. Zurecht könnte man also behaupten, die besten Macarons der Stadt findet man in der Keilgasse im dritten Bezirk. Und glücklicherweise haben ja die kleinen Zicken nicht nur eine harte Schale, sondern auch einen weichen Kern.

macaroom

Keilgasse 7
1030 Wien

Jeden Samstag: 11:30 – 17:00 Uhr

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