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lotgoods Tasche (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer
lotgoods Tasche (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

lotgoods

9. April 2018 • Online-Shops, Upcycling

Junges Wiener Label

Ehemalige Vorhänge, Leintücher oder Jacken – Kerstin Koppi verarbeitet für ihr Label lotgoods ganz verschiedene, schon gebrauchte Stoffe zu zeitlosen Taschen und gibt ihnen damit eine gleichermaßen besondere Optik, Herstellung und Geschichte.

 

Liebe zur Veränderung

Kerstin Koppis Wunsch, nachhaltiger und weniger konsumorientiert zu leben, ist der Beginn eigener Näharbeiten. Zuerst sind es vor allem kleine Täschchen, die sie fertigt. Die dazu notwendigen Fähigkeiten bringt sich die gelernte Tontechnikerin selbst bei. Sie möchte mit ihrer Arbeit einen Beitrag leisten und das Bewusstsein für nachhaltigere Produkte wecken. Und so gründet sie im September vergangenen Jahres ihr Label lotgoods. Es steht für die Liebe zur Veränderung und eben für Taschen gemacht aus bereits verwendeten Stoffen.

lotgoods Taschen (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

lotgoods Taschen (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Clutches, Laptoptaschen und Tote Bags

Mittlerweile ist die Modellvielfalt von Kerstin Koppi schon deutlich größer. Neben den kleinen Täschchen, die sich etwa für Kosmetik eignen, gibt es auch Laptoptaschen, Clutches und Taschen, die zeitgleich Rucksäcke sind, Tote Bags, Umhängetaschen oder Shopper. Kerstin Koppi definiert ihre Arbeiten als klassisch und zeitlos, beschreibt sie als eher eckig und weniger rund. Sie möchte mit ihren Stücken kein Nischenpublikum ansprechen, sondern so viele Menschen wie möglich für Taschen aus recycelten und upcycelten Stoffen begeistern.

lotgoods Clutch (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

lotgoods Clutch (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Frühere Mäntel, Röcke, Teppiche und Vorhänge

Dabei gibt es jedes Stück nur einmal. Schließlich sind die verwendeten Stoffe oft nur begrenzt vorhanden. Kerstin Koppi verwertet Stoffe aller Art – Mäntel, Röcke und Jacken, Polsterüberzüge, Leintücher, Teppiche, Tischdecken oder Vorhände kommen ebenso in Frage wie Stoffreste. Welch vorherige Verwendung die jetzigen Taschenstoffe hatten, wird Kunden über ein an jedem Stück befestigtes, kleines Schildchen verraten. Bei der Auswahl spielt auch die Optik eine Rolle, sollen sie doch der Designlinie von lotgoods entsprechen.

lotgoods rote Tasche (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

lotgoods rote Tasche (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Auftragsarbeiten

Einiges an Tüftelei steckt hinter so manchem lotgoods-Stück. Nicht nur verschiedene Stoffe werden miteinander kombiniert, auch Reißverschlüsse oder Lederpadges von Jeans finden einen neuen Einsatz. Anderes, wie Lederriemen oder bestimmte Verschlüsse, muss zugekauft werden. Wer für die eigenen Kleidungsstücke, Heimtextilien und Stoffreste keine Verwendung mehr hat, sie aber nicht weggeben möchte, kann bei lotgoods auch Arbeiten in Auftrag geben. So verwandelten sich die nicht mehr benötigten Jeans eines Kunden in die gewünschte Laptoptasche.

lotgoods no hurry no trash no harm (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

lotgoods no hurry no trash no harm (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

STADTBEKANNT meint

Unter ihrem Label lotgoods macht Kerstin Koppi Taschen aller Art, Umhängetaschen und Tote Bags, Shopper und Clutches. Keine gleicht dabei der anderen. Das liegt vor allem an der besonderen Stoffauswahl. Kerstin Koppi verarbeitet und kombiniert für ihre Entwürfe ausschließlich bereits gebrauchte Stoffe oder Reste. Von Röcken über Jacken bis hin zu Teppichen und Tischdecken kommt alles in Frage. Einen Shop gibt es noch nicht, daher wird am besten online gekauft. Fazit: lotgoods bietet klassische Taschen aus Stoffen, die ökologisch bewusst und zudem äußerst hübsch anzusehen sind. Tolles Label!

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