Essen & Trinken

Kaffee (c) STADTBEKANNT
Kaffee (c) STADTBEKANNT

Latte Art – eine Kunst für sich

11. August 2014 • Essen & Trinken

Das ist es doch, wofür wir die Baristi in Wirklichkeit lieben, oder? Das Herzchen am Kaffee. Aber Latte Art hat nicht nur Herzen und Rosetten auf Lager – alle möglichen Kreationen findet man vor. Kunst eben. Diese Kunst mag aber auch gelernt sein, denn es fängt schon beim richtigen Milchschaum an. Die Temperatur sollte so in etwa 60° bis 70° haben, die Bläschen sollten verschwinden und die weiße Flüssigkeit sollte lieblich glänzen. Um diese Eigenschaften zu erhalten, muss sowohl Fettgehalt der Milch als auch Milchschäumer passen und dann muss man auch noch wissen, wie und wie lange der Schäumer, also das Dampfventil, im Milchbehälter bleiben muss. In der so genannten “Ziephase” wird die Milch im oberen Bereich der Milchkanne geschäumt, um sie luftig leicht zu machen – aber nicht allzu lange, denn danach folgt die “Rollphase”, in der das Ventil weiter in die Kanne eingetaucht wird, um kleinere – eigentlich gar nicht mehr sichtbare – Bläschen zu erhalten.

Foto: STADTBEKANNT Latte Art: Kaffeemodul

Foto: STADTBEKANNT Latte Art: Kaffeemodul

Die Basis für Latte Art ist immer ein Espresso, der dann entweder mit Gieß- oder/und Maltechniken verschönert wird. Meist wird zuerst der Kaffee mit Milch aufgegossen, sodass eine homogene Basis entsteht. Danach werden durch Entfernen und Bewegen des Milchstrahls verschiedenste Kreationen erschaffen. Die Gießtechnik also. Bei der Maltechnik entstehen mithilfe von Flüssigschokolade und verschiedenem Zubehör regelrechte Gemälde auf der Milchschaumoberfläche. Diese Kunst kann man definitiv perfektionieren – und wenn man in den Kaffeehäusern den Milchschaum viel zu oft leider mit einem Löffel in der Tasse bekommt (absolutes ‘no-go’ in Latte Art Kreisen), kann man doch einmal unseren lieben Freund Google zu “Latte Art” befragen und erhält wirklich wunderschöne (!) Bilder.

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