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Lassy Fair
Lassy Fair

Lassy Fair

11. April 2013 • Accessoires, Schmuck

Goldschmiedekunst – filigran, märchenhaft und elegant

Lassy Fair steht für hohe Goldschmiedekunst und Schmuck, der Geschichten erzählen soll – filigran, märchenhaft und elegant. Produktdesignerin Sabine Zechner beantwortet Fragen zu einem unserer Liebsten Schmucklabels.

Lassy Fair begleitet uns nun schon einiger Zeit – mehrere Ketten schmücken mittlerweile die stadtbekannten Hälse, und so wird es Zeit, euch eines unserer liebsten Labels näher zu bringen. Die gebürtige Grazerin Sabine Zechner hat sich ganz dem Geschichten erzählen verschrieben, und das kann sie außerordentlich gut: An langen, dünnen Ketten baumelt Bambi an unseren Hälsen, filigran, märchenhaft und elegant, so wie wir das mögen. Vom Produktdesign zum Schmuckdesign

Ja, zugegeben, der Titel ist etwas holprig gewählt, da Produktdesign und Schmuckdesign sich ja nicht ausschließen. Dennoch: Er beschreibt ganz gut den Werdegang der Grazerin, die sich nun seit fünf Jahren ganz und gar auf Schmuckdesign konzentriert. In ihrer Zentrale in München entwirft sie den Schmuck, der dann in verschiedenen Verfahren hergestellt wird.

Lassy Fair Sabine Zechner

Lassy Fair Sabine Zechner

Ich habe Industrie Design auf der Angewandten studiert und war danach als selbstständige Produktdesignerin tätig. Der Zufall hat mich dann zu Lassy Fair gebracht: vor 6 Jahren habe ich einen Marokko-Urlaub zum Geburtstag bekommen. Dort sah ich ein Collier, das ich mir zu Hause nachmachen wollte. Während ich das Collier am Computer zeichnete, fiel mir auf, dass ich als Designerin doch nichts nachbauen darf, sondern selbst etwas entwerfen sollte, so entstand das Collier „Greenwich“, das deshalb auch in meinem Wappen eingebaut ist.

Lassy Fair Wappen

Lassy Fair Wappen

Ich wollte damit die Lasertechnologie ausprobieren, der ich bis jetzt verbunden bin – da kommt die Industrie-Designerin in mir raus! Nachdem ich also dieses Collier auch immer selbst trug und so viele positive Resonanzen von Betrachtern bekam, entschloss ich mich, mehr daraus zu machen und das professionell aufzuziehen.

 

Lassez, Lassie, Lassy Fair!

Lassy Fair ist mittlerweile im deutschsprachigen Raum als junges Schmucklabel mit viel Potential bekannt. Der Labelname ist gut gewählt: Er bleibt hängen, und löst sofort ein wenig Neugier aus. Warum Lassy, warum fair? Als ich auf Namenssuche war, habe ich einen „Tatort“ gesehen und in der Serie lag ein Lippenstift der Marke „laissez-faire“ am Boden, ich habe „lassy“ verstanden und fand dieses Wortspiel einfach passend. Der Name beinhaltet vieles: Lassy Fair – das sind die Anfangsbuchstaben von Lasern, der Technologie, die ich verwende. Außerdem liebe ich Hunde – mein eigener ist auch im Wappen verewigt – deshalb auch „lassy“. „Lassie“ beduetet „Mädel“, für die mache ich meinen Schmuck und fair ist es obendrein, denn der ganze Prozess findet in Deutschland statt, ich habe mit jeder Firma persönlichen Kontakt und recherchiere ausschließlich im europäischen Raum, denn Kinderarbeit oder sonstige unfaire Praktiken kommen bei mir nicht in Frage!

Lassy Fair multiculti Armband

Lassy Fair multiculti Armband

Vom Webshop bis zum Modepalast

Die hübschen Stücke von Lassy Fair gibt es übrigens sowohl im eigenen Webshop, als auch bei verschiedenen Modeevents, wie dem Event Modepalast, das im April im MAK stattfinden wird. Bei Ready made by Salner im 4. Bezirk gibt es ebenfalls einige Stücke der Designerin, sowie in ein paar anderen Läden in Wien.

Von Bambi bis zu küssenden Prinzen

Von Bambi bis zu küssenden Prinzen

Von Bambi bis zu küssenden Prinzen

Die Stücke von Lassy Fair kann man durchaus als verspielt bezeichnen, was aber nicht mit kitschig verwechselt werden sollte. Unter den märchenhaften Motiven finden sich mit Vorliebe Tiere; Sagen und Mythen dienen als Inspirationsquelle.
Umgesetzt werden die Stücke dann vor dem Hintergrund der verspielten Motive eigentlich ziemlich nüchtern, feingliedrig und grazil wirken die Schmuckstücke. Ganz besonders gefallen die dünen Ketten mit runden Anhängern, deren Inhalte Geschichten erzählen.

Lassy Fair Koenigskinder

Lassy Fair Koenigskinder

Animalische Motive und Edelstahlt

Woher kommt dieses Faible für animalische Motive und mythische Themen eigentlich, wollen wir wissen: Da kann ich dir gar keine genaue Antwort geben, das sind eben diese archetypischen Tiere, die in vielen Sagen, Märchen und Mythen erscheinen und ganz viel Bedeutung haben überall auf der Welt, in den diversesten Kulturen und Völkern. Man denke auch an die Traumdeutungen, wo die Tiere immer wieder erschienen und tiefe Bedeutungen haben. Als Projekt für das nächste Jahr werde ich diese „Urkraft“ der Tiere thematisieren und wieder in Edelstahl verewigen, d.h. es kommen noch viele neue Tiere hinzu…

 

Edelstahl, Roségold und Plexiglas

Verständlicherweise trägt Sabine Zechner ihren Schmuck auch gerne selber – nämlich sogar jeweils ein Stück der Kollektion über ein ganzes Jahr. Derzeit gehören die Textilketten zu den persönlichen Favoriten der Designerin, die mit Materialien wie Steinen und Plexiglas zu einer Komposition aus weich, hart, kalt, warm, glatt und rau werden – ein ziemlich außergewöhnlicher Mix.

Lassy Fair Perle Türkis

Lassy Fair Perle Türkis

 

Materialmix von Lassy Fair

Die Facette an verwendeten Materialien reicht von Edelstahl in der 316L-Legierung, bzw. versilbert oder vergoldet, über Plexiglas, Perlen, Leder und Polyester, bis hin zu Nylon und anderen Materialien. Festlegen will sich das Label somit nicht, und bietet viel Spielraum für neue Kreationen.

Beschützer gesucht!

Beschützer gesucht!

Beschützer gesucht!

Neu im Sortiment hat Lassy Fair die Kollektion „beschützer gesucht“. Die drei Pflanzen, die in der Kollektion verewigt wurden, sind Heilpflanzen, die vom Aussterben bedroht sind. Adonisröschen, Mäusedorn und Sonnentau stehen auf der Liste der bedrohten Pflanzenarten des WWF. Mit den Armbändern, Ketten und Ohrringen aus dieser Kollektion soll aufmerksam gemacht werden auf diese Problematik.

Lassy Fair Knotenarmband Maeusedorn ros vergoldet

Lassy Fair Knotenarmband Maeusedorn ros vergoldet

Bei der Serie „beschützer gesucht“ habe ich mir Folgendes überlegt: Motive mit Blumen und Pflanzen kommen oft vor in der Schmuckgestaltung, weil sie aus der Natur kommen und sehr dekorativ sind. Ich kam auf die Idee, vom Aussterben bedrohte Pflanzen zu „verewigen“, um dem Betrachter auch den ein oder anderen Gedanken mitzugeben. Mir liegt unsere Zukunft sehr am Herzen, da wir viel zu kurzfristig denken. Nicht umsonst ist das Wort „nachhaltig“ in aller Munde.

Lassy Fair ist ein spannendes Schmucklabel, das gleichzeitig sehr vielfältig ist, aber die eigene Handschrift nie vergisst. Und wer weiß, vielleicht schmückt ja bald eine Heilpflanze, ein Märchen oder ein Plexiglas Collier euren Hals.

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