Wien – Leben

Kamin Fotolia.de Anton Balazh
Kamin Fotolia.de Anton Balazh

Langeweile zu Hause?

21. Februar 2013 • Leben

Minus Grade, Tendenz fallend

Sich draußen aufhalten kann langsam lebensgefährlich werden – zumindest fühlt es sich so an. Wer verständlicher Weise nach der Arbeit das schützende Haus also nicht mehr verlassen will, der kommt wohl nicht umhin, sich zu Hause zu beschäftigen. Dass das nicht unbedingt langweilig sein muss, das wollen wir euch hier beweisen …

 

Backen

Zeit fürs Backen nimmt man sich fast nie – bei diesen Temperaturen hat man allerdings selten etwas besseres zu tun – kein Wunder dass die Kekszeit im Winter ist. Ölgugelhupf für die Einsteiger oder Kardinalschnitte für die Fortgeschrittenen – und die Perfektionisten können ja versuchen, das Original Sachertorten-Rezept herauszukriegen.

 

Frühjahrsputz/Ausmisten

Man kann ja das Haus sowieso nicht verlassen, warum nicht also das Unangenehme zumindest mit dem Nützlichen verbinden und einmal den Haushalt auf Vordermann bringen? Stapeln sich die Teller in der Küche? Wann haben Sie zuletzt den Kühlschrank geputzt oder die Kästen gewischt? Auch die Garderobe ausmisten macht Spaß und Freude auf die Frühjahrssaison.

 

Origami

Die japanische Kunst des Papierfaltens entstand vor beinahe tausend Jahren aus Langeweile. Nach einer japanischen Legende bekommt derjenige, der 1.000 Origami-Kraniche faltet, von den Göttern einen Wunsch erfüllt – also frisch ans Werk, und wünschen Sie sich bitte den Frühling.

 

Gesellschaftsspiele

Aufpassen! Was eigentlich todlangweilig klingt, kann schnell in Mord und Totschlag enden: bei Schummeln, Übervorteilung und Regelstrittigkeiten werden aus MitbewohnerInnen oft die erbittertste Feinde – bei UNO etwa wird schon bei den Spielregeln gestritten, bevor das eigentliche Spiel noch anfängt.

 

Basteln

In unseren Do It Yourself-Artikeln haben wir viele Ideen für Accessoires, Kleidung, Schmuck. Auch Stricken lernen fällt in die Kategorie – die Anleitung gibt’s auf YouTube und der erste, leichte Schal für die Übergangszeit ist schnell fertig. Auch Nähmaschinen kann man sich ausleihen – neue Vorhänge oder Taschen kann man sich einfach selbst machen.

 

Serien schauen

Normalerweise verdammt man Serien als die größten Zeitkiller – aber manchmal muss man dafür auch dankbar sein. Die letzte Staffel von Mad Men, Californication oder Breaking Bad schon gesehen? Schon einmal alle LOST-Staffeln auf einen Sitz angeschaut? Oder vielleicht doch lieber Lust auf Kommissar Rex oder Kottan ermittelt?

 

Lesen

Wann haben Sie zuletzt ein Buch in der Hand gehabt? (Nein, Thomas Brezina zählt nicht!) Winterliche Literatur gibt es zuhauf: Dostojewski oder – wenn Ihnen das zu schwer ist – vielleicht Stieg Larsson? Oder probieren Sie es andersrum: Bukowski oder Henry Miller wärmen vielleicht von Innen.

 

Ein Instrument lernen

Gitarre spielen ist so einfach und bringt doch so viel – die drei wichtigsten Akkorde schaffen sie (Youtube sei Dank) in zwei Tagen – und schon können Sie beim nächsten Lagerfeuer auftrumpfen oder gleich eine Indie-Band gründen. Am besten Sie borgen sich eine Gitarre von einem Freund aus – nach zwei Tagen stehen die meistens sowieso nur mehr im Eck herum.

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