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The Birdyard – Eatery and Bar Kürbis (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl
Kürbis (c) STADTBEKANNT Wetter-Nohl

Kochen mit Kürbis-Power

16. November 2017 • Essen

Warum die weltgrößte Beere in keiner Küche fehlen darf

Kürbisse gelten als DAS Herbstgemüse schlechthin und werden bereits seit über 10.000 Jahren von Menschen zubereitet und gegessen.

Weniger bekannt ist da schon die Tatsache, dass Kürbisse eigentlich gar nicht dem klassischen Gemüse zuzuordnen sind. Botanisch gesehen sind Kürbisse nämlich Beeren – wenn auch reichlich große. Sie enthalten nicht nur zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, sondern sind auch für den Magen gut bekömmlich und kalorienarm. Kein Wunder, dass es eine Menge Rezepte gibt, bei denen sich alles um den Kürbis dreht!

Suppe (c) STADTBEKANNT Voggenberger

Suppe (c) STADTBEKANNT Voggenberger

Eine kleine Speisekürbis-Kunde

Weil Kürbis aber nicht gleich Kürbis ist und es die Riesenbeeren in überfordernd vielen Farben, Formen und Größen gibt, ist es nicht egal, welchen man zum Kochen verwendet: Reine Zierkürbisse etwa sind schlichtweg ungenießbar (geschmacklos bis bitter), steirische Ölkürbisse haben vor allem viele gute Kerne. Es empfieht sich, eine Sorte zu verwenden, die dezitiert zum Zwecke des Verzehrs angebaut wird. Ähnlich wie für verschiedene Apfelsorten gilt auch für Speisekürbissorten: Farbe, Größe, Konsistenz, Geschmacksnuance und Einsetzbarkeit variieren teils enorm. Während weichkochende Kürbisse sich eher für die Produktion einer fein-würzigen Kürbiscremesuppe eignen, können andere Sorten – z.B. der Hokkaido – sogar als Grillgemüse verwendet werden.

Wir haben 4 gängige Speisekürbisse für euch analysiert …

Maran Vegan Kürbis (c) stadtbekannt.at

Kürbis (c) stadtbekannt.at

Hokkaido

Der Hokkaidokürbis ist rund, rot und eher klein mit einem Gewicht von ca. 1-2 kg. Sein Fruchtfleisch ist orange und nur etwa 3 cm dick; Kerne und Fasern sind ungenießbar. Anders als die meisten Sorten kann der Hokkaido mit Schale zubereitet werden. Mit seiner festen Konsistenz und seinem fein-nussigen Aroma eignet er sich für viele Gerichte, von Suppen über Kuchen und Aufläufe bis hin zu Gulasch oder Gratin. Da der Hokkaido viel Kern- und Fasermaterial, dafür aber eine eher dünne essbare Außenwand hat, eignet er sich gut zum Füllen.

 

Butternuss

Die kleinen, hellorangen Butternusskürbisse erinnern von der Form her an Glühbirnen. Vorteil dieser Sorte ist ihr großer Anteil an Fruchtfleisch (Wenig Kerne heißt mehr Kürbis für das gleiche Geld!), das orange ist und mit seinem süßlich-nussigen Geschmack mit vielen Speisen harmoniert. Da der Butternusskürbis nur im unteren Bereich Kerne hat, kann man diese leicht entfernen und den halbierten Kürbis anschießend füllen und/oder überbacken.

 

Muskat

Dieser riesige, flachrunde Kürbis wiegt durchschnittlich 4-8 kg und ist meist in Scheiben im Handel erhältlich. Seine dicke, nicht essbare Schale ist grün, braun oder orange und gerippt, das Fruchtfleisch ist knallig orange. Geschätzt wird diese vielseitig einseztbare Sorte wegen ihres intensiven, an Maroni und Muskat erinnernden Geschmacks. Gekocht oder gebraten wird er rasch weich.

 

Spaghetti

Der länglich-ovale, kleine Spaghettikürbis heißt so, weil sein gelbes Fruchtfleisch beim Kochen in nudelartige, dünne Fasern zerfällt. Er kann im Ganzen gekocht werden und wird gerne als Salat gegessen, gedämpft oder überbacken. Ein ungewöhnlicher Kürbis mit dem gewissen Etwas!

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