Kultur – Bühne

Nadja Maleh - Placebo
Nadja Maleh - Placebo

Kabaretttipp: Placebo

8. Februar 2015 • Bühne

Solo Porgramm der Kabarettistin Nadja Maleh

Hier ist der Name Programm und das Programm heißt „Placebo – Wer’s glaubt, wird selig. Wer’s nicht glaubt, auch.“! Am 10. Februar feiert Nadja Maleh mit ihrem neuen Solo Premiere in der Kulisse Wien. Das Stück handelt vom Schein und Sein – in gewohnter Manier schlüpft Nadja Maleh in verschiedene Rollen und beleuchtet das Thema aus allerlei (irr-)witzigen Perspektiven.

 

Das Programm

„Placebo“ ist das mittlerweile vierte Solo der Kabarettistin und wieder ein echtes Gustostückerl für Gourmets der intelligenten Unterhaltungskost. Übrigens: Wer nicht genug von ihr bekommen kann, darf sich jetzt freuen: Frau Maleh hat sich einen Herzenswunsch erfüllt und präsentiert mit Freude ihre erste CD – mit bereits bekannten Nummern aus ihren vorherigen Programmen und auch ganz neuen Songs zum Mitgrooven und Mitsingen. Ein wahrer Festschmaus für die Ohren – mit Gänsehautgarantie!

 

Ein kurzes Interview mit der Künstlerin

Dein neues Programm heißt Placebo  – wie bist du auf den Namen gekommen?
Thema meiner Stücke ist immer etwas, das mich aktuell bewegt und beschäftigt. Und der Placebo-Effekt fasziniert mich sehr. Ich fände es eigentlich wichtig, dass man da genauer hinschaut, vor allem wissenschaftlich, was das eigentlich für ein Effekt ist, damit man ihn optimal zum Wohle der Menschen nutzen könnte.

 

Inwiefern?
Placebo ist etwas, was nicht nur für die Medizin gilt. Wenn man eine Erwartungshaltung hat, dass etwas wirkt, dann kann es tatsächlich wirken – auch wenn es gar keinen Wirkstoff enthält. Das ist ein magischer Vorgang im Kopf des Menschen und dieser Vorgang gilt eigentlich für das ganze Leben. Wer’s glaubt, wird selig – wer’s nicht glaubt auch!

 

Das ist also fast eine Art Lebenseinstellung?
Es ist eigentlich gar nichts, was man beschließt, sondern etwas das man beobachten kann. Es ist wie ein Mechanismus. Wir sehen alles durch einen Filter und jeder hat seine ganz individuelle Weltsicht. Aber jeder glaubt: Meine Sicht ist die absolute Wahrheit. Der Chef hat immer Recht, und der Chef bin i. (lacht)

 

Zurück zu deinem Programm – was erwartet das Publikum bei deinem „Placebo“?
Ich habe meinen künstlerischen Stil ja schon gefunden: Ich bin viele. Das heißt, ich werde wieder viele abgedrehte Figuren spielen, altbekannte und ein paar neue. Und ich werde durch meine Figuren das Thema „Placebo“ von vielen Seiten beleuchten. Regie macht wieder die wunderbare Marion Dimali.

 

Aber da wird sich sicher beim Publikum ein positiver Placebo-Effekt einstellen!
Ja, hoffentlich keine Schein-Freude, sondern eine wirkliche Freude! Aber ob etwas funktioniert, weiß ich erst, wenn das Feedback vom Publikum kommt. Da kann ich die Sachen in meinem Kämmerchen noch so gut finden – das letzte Wort hat das Publikum. Ich mache das, was ich mache und versuche mich innerhalb meiner Ausdrucksmöglichkeiten weiter zu entwickeln.

 

Nadja Maleh – Placebo
Premiere am 10. Februar 2015
Nächste Termine: 12. Februar, 26. und 27. März, 23. April 2015
Kulisse Wien

Kulisse

Rosensteingasse 39
1170 Wien

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