Wien – Grätzltipps – 8. Josefstadt

(c) Mautner stadtbekannt.at
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Josefstädter Straße

22. Jänner 2013 • 8. Josefstadt

Wir starten unseren Spaziergang in einer Wiener Kaffeehausinstitution, die es bereits seit 1839 unter anderem Namen gibt. Das Café Eiles hat seinen eigenen Charme. Dem Besucher steht viel Platz zur Verfügung daher findet man meist einen freien Tisch in einer der vielen gemütlichen Ecken. Das Publikum ist gemsicht. Zwischen alteingesessenen lässt sich manchmal auch die Prominenz entdecken.

Auch das Blauensteiner weiß Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen. Beliebt war dieses Gasthaus unter anderem bei JournalistInnen, PhilosophInnen oder KünstlerInnen. Nach langer Ruhepause, eröffnete das Blauensteiner 2009 erneut und ist seither wieder allseits beliebt.

Wir überqueren die Straße um weiter in der Vergangenheit zu schwelgen. In der Frommen Helene begeistert uns der Gewölbekeller aus dem 18. Jahrhundert, der für verschiedene Veranstaltungen, wie Lesungen oder kleine Konzerte genutzt wird.

Doch zurück in die Gegenwart. Bei Cupcakes naschen wir uns durch die Vielzahl an kleinen Köstlichkeiten. Der Cupcakes-Trend brauchte zwar ein Weilchen bis er nach Österreich gelangte, doch seit einiger Zeit sind auch die Österreicher den bunten Törtchen unterlegen.

Wir gehen vorbei am Theater in der Josefstadt, Wiens ältestem Theater, in dem schon Ludwig van Beethoven sowie Richard Wagner dirigierten und gelangen in den herzallerliebsten Laden namens Herzilein. Stofftiere, Shirts, Bademode, Socken, Taschen, Spielwaren – alles in bunten fröhlichen Farben gehalten – kann hier erstanden werden.

Ein Herz für Kaffee hat das Kaffeemodul ein paar Schritte weiter in der Josefstädter Straße. Das Lokal hat sich voll und ganz den schwarzen Bohnen verschrieben. Alle erdenklichen Variationen des Muntermachers bekommt man hier kredenzt.

Dank Koffein nehmen wir nun energiegeladen unseren Spaziergang wieder auf und kommen am schönsten Finanzamt Wiens vorbei.

 

Einmalig sind die Möbel und Wohn-Accessoires bei 5life. Die handgefertigten Vollholzmöbel werden von Meistern der Tischlerei und des Designs hergestellt und verbinden europäische Bedürfnisse mit asiatischer Gelassenheit.

Wienerisch geht es im Café Hummel zu. 1935 wurde aus dem Café Parzival das Café Hummel, heute wird es in dritter Generation von Christina Hummel geführt. Hier weiß man, was die Wiener mögen und so wird auch gekocht. Der Wiener Charme zieht sich hier vom Kellner über die Küche bis zum Interieur.

Im Corner 101 könnte man von autro-chinesischer Küche sprechen, da die“chinesischen“ Speisen wie in den meisten China Restaurants hier zu Lande dem Geschmack der Österreicher angepasst werden. All-you-can-eat, gebacken oder gebraten – wer austro-chinesische Küche mag, wird Corner 101 lieben und immerhin ist es doch wieder eine Abwechslung zu Burger und Co. Wer allerdings auf original österreichisches ungesundes Essen steht, sollte es gleich richtig machen. Mit Würstel to-go vom Würstelstand an der U6 Station Josefstädter Straße.

 

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