Wien – Unnützes Wienwissen

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Johanna die Wahnsinnige

1. August 2014 • Unnützes Wienwissen

Johanna, die Ehegattin des Habsburgers Philipp I., soll nach dem plötzlichen Fiebertod ihres Mannes dem Wahnsinn verfallen sein. Angeblich weigerte sie sich, den Leichnam des Gatten zur Bestattung herauszugeben, zog mit dem Sarg durchs Land und vergewisserte sich durch mehrmaliges Öffnen desselben immer wieder, dass Philipp bloß schlafe.

Heute bezweifeln allerdings viele Historiker Johannas Wahnsinn und vermuten, dass sie einer machtpolitischen Intrige zum Opfer fiel und depressiv wurde. Sie starb 1555 betagt, vernachlässigt und verwahrlost in Klosterhaft. Johanna, die Ehegattin des Habsburgers Philipp I., soll nach dem plötzlichen Fiebertod ihres Mannes dem Wahnsinn verfallen sein.

Der älteste Sohn Johannas und Philipps, Karl, begründete die spanische Linie der Habsburger und wurde Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Kolonien

Kolonialländer der spanischen Habsburger waren bis ins Jahr 1700: Bolivien, Chile, Ecuador, Kalifornien, Kolumbien, Kuba, Mexiko, Peru, Philippinen, Texas, Venezuela.

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