Kultur

Prater Herrrrreinspaziert (c) STADTBEKANNT
Prater Herrrrreinspaziert (c) STADTBEKANNT

It’s a Mixtape – 90 Minuten für einen Tag im Tagada

27. April 2014 • Kultur, Musik

Am 1. Mai ist es endlich wieder soweit: Der Prater öffnet mir -und freilich auch euch, seine Pforten um uns mit seinen Fahrgeschäften den Magen zu verdrehen. Der Winter kann ja wirklich ein langer sein, ganz ohne Tagada und Geisterbahn.

 

Das Wichtigste an einem Praterbesuch sind aber nicht die Attraktionen, vielmehr genieße ich das Gefühl von Nostalgie, dass sich in mir breit macht. Ich fühle mich also nicht nur ob der Achterbahn (die es gar nicht gibt) wieder jung (was ich nicht mehr bin), sondern vielmehr ob des kompletten Szenarios, dass hier vor mir brachliegt. Wenn ich dann Eurodance höre, Zuckerwatte esse und mir nach dem Extasy übel wird, dann erinnere ich mich jedes Mal wieder stark an vergangene Tage.

 

Der Prater ist mein kleines Disneyland, mein Kleinod des Vergnügens, dass ich immer wieder gerne aufsuche. Außerdem ist mir der Prater immer eine gerne willkommene Sozialstudie. Vom untersetzten Teenager mit Eristoff-Ice in der Hand, langbeinigen Blondinen in zu hohen Hacken und zu kurzen Röcken bis hin zu den Jeton-Verkäufern an den Attraktions-Kassen, deren Motivations-Durchsagen sich seit den 80ern nicht verändert haben, alle sind sie verschieden aber doch auch gleich.

 

Willkommen zurück, Schweizerhaus, Piratenschaukel und betrunkene Gangs. Wir haben euch vermisst. Um uns auf die Eröffnung einzustimmen, hier unsere zehn Songs für einen Tag im Tagada.

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