Kultur

Ausblick über Wien (c) STADTBEKANNT
Ausblick über Wien (c) STADTBEKANNT

Ist Breakdancen böse?

29. Mai 2010 • Kultur

Seit mittlerweile 12 Jahren tritt die ungarische Breakdance Gruppe „Street Life Supreme“ am Wiener Stephansplatz auf. Über viele Jahre war das kein Problem, doch plötzlich „entdeckte“ die MA 36 der Stadt Wien, dass es sich beim Brekdancen der Gruppe nicht um Straßenkunst handle und sprach saftige Strafen gegen die Tänzer aus. Bezirksvorsteherin Ursula Stenzl unterstütze diese Vorgangsweise. Laut ihrer Sprecherin würde die Gruppe den „Platz vereinnahmen – akustisch und optisch.“ Die ablehnende Haltung der Bezirksvorsteherin überrascht nur wenig, da sich diese ja auch in der Vergangenheit sehr kritisch gegenüber den StraßenkünstlerInnen im 1. Bezirk geäußert hat.

Überraschend war jedoch der massive Protest, den die Vorgangsweise der MA 36 auslöste. Am 27.11 fand eine Protestkundgebung der Wiener Grünen am Stephansplatz statt. Bereits am 30.11 gab es ein Gespräch zwischen den KünstlerInnen und der MA 36 und inzwischen dürfen die Mitglieder von „Street Life Supreme“ wieder ungehindert auftreten. Der absolut lärm-, keim-, geruchs- und menschenfreie 1. Bezirk lässt also weiter auf sich warten…

You Tube Video der Gruppe Gruppe „Street Life Supreme“

 

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