Lifestyle – Skurriles

Ausblick über Wien (c) STADTBEKANNT
Ausblick über Wien (c) STADTBEKANNT

In einem Jahr sind Sie tot.

29. Dezember 2011 • Skurriles1 Kommentar zu In einem Jahr sind Sie tot.

Sind wir uns ehrlich: am 21. Dezember 2012 geht die Welt unter – so steht es schließlich im legendären Maya-Kalender. Auch wenn sich viele bemühen, das Weltuntergangsszenario zu belächeln oder als wissenschaftlich unhaltbar abzutun wissen wir angesichts diverser Krisen eigentlich alle, dass in genau einem Jahr wirklich Schluß mit Lustig ist. Was also tun in unserem letzten Jahr auf diesem Planeten?

Baum pflanzen, Kind zeugen, Haus bauen – die drei Fixpunkte im Leben eines Menschen dürften sich Angesichts des Weltunterganges ja erübrigen – auch unsterblichen Ruhm und Ehre zu erlangen ist mangels Nachwelt eher uninteressant. Wir haben uns überlegt, wie man sein letztes Jahr verbringen könnte.

Eine Rakete bauen

Die Erde verlassen – damit ist man auf der sicheren Seite (es sei denn, das Weltall geht auch unter). Ein Jahr Zeit haben Sie, um eine funktionierende Rakete zu bauen, die Sie und vielleicht auch Ihre Lieben von diesem gottverlassenen Planeten in das sichere Weltall bringt. 12 Monate reichen vielleicht nicht ganz für ein Studium der Raketenphysik, allerdings kann man – ein bisschen handwerkliches Geschick vorrausgesetzt – mit Wikipedia verblüffende Ergebnisse erzielen. Übrigens, letzte Woche wurde doch tatsächlich ein erdähnlicher Planet entdeckt – wenn das mal kein Zeichen ist. Stellen Sie sich auf eine längere Reise ein!

Einer Sekte beitreten

Hindu oder Buddhist zu sein hat in diesen Tagen keinen Sinn – als was soll man denn wiedergeboren werden, wenn die Erde nicht mehr da ist? Das gute alte Christentum käme da gelegen, allerdings sind deren Heilsversprechen nicht sicher genug – überweisen Sie lieber ihr ganzes Geld ans Scientology oder probieren Sie es mit Wachturmverkaufen, dann sollte Ihnen ihr Platz im geheiligten UFO sicher sein.

In die Vergangenheit fahren

Geht nicht? Doch! Wenn es bei uns in Wien 2012 ist, dann ist es im Burgenland bekanntlich 1998, in Osttirol 1976, und wenn man etwa in die kirgisische Taiga oder nach Nordkorea fährt, dann erlebt man dort tatsächlich noch ca. 1877 – bis der Weltuntergang dort eintrifft vergehen also noch über 100 Jahre, so dass Sie das Ende der Welt wahrscheinlich nicht mehr erleben. Klingt komisch, ist aber hoffentlich so.

Jeden Tag leben als wäre es der Letzte

Tja, der Spruch ist ja nur allzu bekannt – und wann sollte man ihn besser befolgen als im allerletzten Jahr auf diesem Planeten? Allerdings: lebte man wirklich nach dieser Devise, dann hätte man ja schon nach dem ersten letzten Tag kein Geld und keine Wohnung mehr, den schlimmsten Kater seines Lebens, zwei blaue Augen und ein paar Geschlechtskrankheiten und würde den Rest des letzten Jahres wohl im Gefängnis verbringen. Damit also vielleicht also doch auf den letzten Drücker warten.

Weltuntergangsparty!

Schon heute feiern kann man den zukünftigen Weltuntergang jedenfalls abends in der Pratersauna – mit gratis Eintritt die ganze nacht und Filmvorführungen zum Thema Weltuntergang im Artspace! 
Weltuntergangsparty – 21.12.2011, 23:00 Uhr, Pratersauna

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Eine Antwort auf In einem Jahr sind Sie tot. – Verstecken

  1. lol sagt:

    bgld
    also das burgenland würde ich eher auf die 50er jahre datieren

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