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Scheidung
Scheidung

Hurra, wir lassen uns scheiden

9. Mai 2011 • Lifestyle

Wenn einen nicht erst der Tod trennt …

Die niedliche Holländerin Sylvie van der Vaart, die deutsche Eiche Ralf Moeller und der kleine Kimi Räikkönen haben est getan, Fledermausschreck Ozzy Osbourne und (noch) Ehefrau Sharon scheinen es tun zu wollen. Die 2011 verschiedene (man bemerke den Wortwitz!) Liz Taylor erhob sie gar zum Sport. Die Scheidung. 

Manche Probleme gab es in früheren Zeiten einfach nicht. Ob man sich noch mochte oder nicht, bis vor wenigen Jahrhunderten setzte zumeist der Sensenmann der Ehe ein Ende, weshalb es den Scheidungsrichter nicht wirklich gebraucht hat. War dies nicht der Fall, so half so mancher dabei auch ein bisschen nach. Als erster „Scheidungsexperte“ der Geschichte mag Heinrich VIII gelten, auch wenn seine Methoden dabei etwas roh waren. Zwei Ehen setzte er ein Ende indem er seine Gemahlinnen einfach hinrichten ließ. Zur Scheidung von den anderen drei gründete er einfach eine eigene Kirche, da die katholische eine Ehescheidung bis heute nicht vorsieht.

 

Am Gelde hängt…

In der heutigen Zeit geht es etwas weniger blutrünstig, aber nicht unbedingt zivilisierter zu. Der US-Milliardär David Saperstein wollte sich mit einer List vor einer teuren Scheidung in Kalifornien drücken, die der Ex-Frau sein halbes Vermögen eingebracht hätte. Kurzerhand lud er sie im Privatjet auf einen Europa-Trip ein. Als man in Texas einen kurzen „Tankstop“ einlegte hielt er der verdutzten Angetrauten einen Ehemänner-freundlicheren Scheidungsvertrag nach texanischem Recht unter die Nase. Für eine runde Milliarde Dollar soll es trotzdem gereicht haben.

 

…zum Gelde drängt doch alles

Etwas weniger dürfte es für Heather Mills, der Ex-Frau von Ex-Beatle Paul McCartney gewesen sein. Aus Ärger über die ihrer Meinung nach viel zu geringe Abfindung von 31 Millionen schüttete sie Maccas Anwältin Fiona Shackleton gleich einmal ein Glas Wasser ins Gesicht und erklärte anschließend triumphierend sie habe diese „im Gericht getauft“.

 

Getrennt von Tisch und Klo

Dass Scheidungskrieg vor keinem Orte, auch dem stillsten nicht, Halt macht, bewiesen Ex-Wrestler Hulk Hogan samt ehemaliger Liebster. Der Mann mit dem natürlichen blonden Haar und dem modischen Schnauzbart warf ihr vor laufenden Kameras vor, sich einen Toiletten-Sitz aus antikem Holz einfach eingenäht zu haben.

Sollte Man(n) es etwas diskreter bevorzugen, heißt es die große Brieftasche hervorholen. Wohlfeile 1,5 Milliarden Euro soll Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch die Freiheit von Ehefrau Irina wert gewesen sein. Der Medien-Greis Rupert Murdoch stellte seine Ex-Frau mit einer runden Milliarde zufrieden und auch der Sultan von Brunei soll mehr als eine Milliarde Euro abgedrückt haben.
Dass man auch umgekehrt als Mann nur eine Sugar Mommy suchen muss um sie ordentlich abzuziehen, bewiesen Guy Ritchie (77 Millionen von Madonna) oder Multi-Dilettant Kevin Federline, der seiner nicht minder bemittelten Britney Spears ebenfalls Millionen aus dem Kreuz geleiert hat.

 

Sicher ist sicher

Wer also sein Millionenvermögen behalten oder zumindest nicht aus der gemeinsamen Wohnung geworfen werden will, dem sei geraten entweder gar nicht zu heiraten oder zuvor wenigstens sein Risikopotential abschätzen zu lassen. Nach einer Studie der Radford-University im US-Bundesstaat Virgina lässt sich dieses nämlich anhand des Berufes erheben.

Die höchste Scheidungswahrscheinlichkeit besitzen Tänzer und Choreographen (43 Prozent) sowie Barkeeper (38,4 Prozent). Am harmonischsten geht es bei den Ampel- und Feueralarmtechnikern zu, die sich augenscheinlich gar nicht scheiden lassen. Einen Umstand, den sie ansonsten wohl nur mit katholischen Priestern teilen.

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