Sommer Wasser Boot (c) STADTBEKANNT
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Holt das Segel aus dem Wasser!

29. Mai 2010 • Allgemein

Strahlender Sonnenschein, glitzernde Wellen und eine gewagte Halse – Segeln kann eine wunderbare Sommerbeschäftigung sein. Auch im Winter kann man segeln und auch außerhalb des Wassers – hier eine kleine Übersicht über die Welt des Segeln abseits der Wellen.

Sowohl Eis-, als auch Strandsegeln haben eine lange Tradition – beide Sportarten sind seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Damals waren es weniger Sportarten mit Erlebnispotential, sondern eher Fortbewegungsarten, eben auf Eis oder am Strand.

Eissegeln

Früher wurden auf der Unterseite des Segelbootes Metallschienen angebracht, heute gibt es eigens dafür konstruierte Schlitten. Das moderne Eissegelboot ist damit kein Segelboot mit Kufen, sondern eher ein Schlitten mit Segel. Der erste Eissegelklub entstand am Hudson River – bereits 1865. Bei keinem anderen Windsport können Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h erreicht werden, der Geschwindigkeitsrekord liegt sogar bei 230 km/h.

Strandsegeln

Der Segelwagen des 17. Jahrhunderts war vor allem als Nutz- und Transportfahrzeug gedacht, nicht als Sportgerät. Der moderne Strandsegelwagen ähnelt einem Kajak und hat meistens drei Räder – nur das Vorderrad ist zur Lenkung steuerbar. Bei manchen Modellen kann man die Räder der Wagen im Winter durch Kufen austauschen – und damit wiederum Eissegeln. 175 km/h ist der beachtliche Geschwindigkeitsrekord beim Strandsegeln.

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