Veranstaltungen – Ausstellungen

Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid (c) Dauerleihgabe der Österreichische-Nationalbank, A. E. Koller für SKB
Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid (c) Dauerleihgabe der Österreichische-Nationalbank, A. E. Koller für SKB

Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien

15. Februar 2017 • Ausstellungen

300 Jahre Maria Theresia

Unter dem Titel „Familie und Vermächtnis“ thematisiert das Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien das mariatheresianische Rokoko am Beispiel von Schloß Schönbrunn, die Heiratspolitik, die Bildpolitik, sowie den Mythos von Maria Theresia als Landesmutter.

Dass gerade das Hofmobilendepot als Ort einer großen Maria Theresia Ausstellung ausgewählt wurde, verwundert kaum. Immerhin hat die Regentin maßgeblich zur Entstehung des Hofmobiliendepots beigetragen. Im Jahr 1747 setzte die Kaiserin erstmals einen Hofmobilieninspektor ein, der mit der Inventarisierung, Pflege und Instandhaltung des Mobiliars beauftragt war. Ursprünglich war das Depot in Schönbrunn angesiedelt, doch Anfang des 20. Jahrhunderts bekam es seinen heutigen Standort in der Mariahilferstraße in Wien-Neubau.

Zahlreiche Exponate – Möbel, Wohnaccessoires und Bilder – geben heute Einblick in das höfische Leben und den vorherrschenden Lifestyle zur Zeit Maria Theresias.

Mundzeug von Kaiserin Maria Theresia (c) BMoBV Foto Marianne Haller

Mundzeug von Kaiserin Maria Theresia (c) BMoBV Foto Marianne Haller

Familie, Bilder und Mythos

Bei einem Ausflug ind Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien erfahrt ihr, wie es bei Maria Theresia und ihren 16 Kindern privat zuging, wie die Kaiserin es mit der Familienpolitik gehalten hat, und wie die berühmte Heiratspolitik der Habsburger während ihrer Regentschaft ihre Fortsetzung fand. Als Politikerin bewies Maria Theresia vor, während und nach ihren Schwangerschaften eiserne Selbstdisziplin. Die so genannten „Ajos“ und „Ajas“ erzogen ihre Kinder nach minutiös ausgearbeiteten Vorschriften. Was aus den 16 Sprösslingen der Kaiserin wurde und welche Schicksale sie in ihrer späteren Laufbahn erlebten, soll in der Ausstellung näher beleuchtet werden.

Ebenso thematisiert wird außerdem die Bildpolitik der Kaiserin als Legitimationen ihrer Herrschaft: So ließ die Kaiserin etwa Bilder anfertigen, die sie als mütterliche, standhafte Katholikin im Kreise ihrer Familie zeigten. Darüber hinaus war ihr Konterfei auch auf Münzen und Orden abgebildet – als das Herrschaftsgebiet einende Ikone.

Familienporträt um 1754 (c) Sammlung Bundesmobilienverwaltung, Fritz Simak für SKB

Familienporträt um 1754 (c) Sammlung Bundesmobilienverwaltung, Fritz Simak für SKB

Schönbrunner Rokoko

Mit herausragenden Exponaten zum Schloß Schönbrunn als Maria Theresias Lebenswerk wird in der Ausstellung auch das beeindruckende Erbe des sogenannten „mariatheresianischen Rokoko“ in den Fokus gerückt. Umbau, Innenausstattung und Garten ihrer Sommerresidenz werden unter anderem mit Objekten aus der Beletage des Schlosses dokumentiert.

Also, nichts wie hin zum Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien, und begebt euch auf eine aufregende Zeitreise!

 

300 Jahre Maria Theresia – Standort Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien
Wann 15. März – 29. November 2017, 10:00 – 18:00 Uhr täglich
Wo Andreasgasse 7, 1070 Wien
Wieviel 9,50 Euro Erwachsene / 8,50 Euro Studierende und Senioren / 6,- Euro Kinder unter 18
Tipp Das Maria Theresia Kombiticket ermöglicht den einmaligen Eintritt für alle 4 Standorte der Jubiläumsausstellung „300 Jahre Maria Theresia“ und kostet 29,- Euro für Erwachsene und 16,- Euro für Kinder!

 

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Hofmobiliendepot

Andreasgasse 7
1070 Wien
01 524 33 57
www.hofmobiliendepot.at

 

 

 

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