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Herzlichst Annas (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer
Herzlichst Annas (c) STADTBEKANNT Kerschbaumer

Herzlichst, Anna’s

14. Mai 2015 • Lebensmittel

Frische und gesunde Lebensmittel

Seit einiger Zeit gibt es Suppen und Eintöpfe von Herzlichst, Anna’s im Gretel. Das Besondere an den Gerichten sind die Zutaten, die sich durch beste biologische Qualität auszeichnen. Herzlichst, Anna’s ist die Schnittstelle zwischen kleinen Biobauern und den Konsumenten.

 

Anna und Gretel – Hand in Hand

Ein eigenes Lokal hat Anna nicht. Braucht sie auch nicht, denn es gibt ja das Gretel in der Mariahilfer Straße. Hier werden Annas Gerichte angeboten – jeden Tag Suppe oder Eintopf, aber immer etwas anders. Der Eintopf ist mal vegetarisch, mal auch nicht. Bei unserem Besuch stand Linsencurry mit Reis und Spinatsuppe in Kombination mit Joseph Brot auf der Tafel. Für Letzteres haben wir uns entschieden. Die Portion war reichlich, hat mich also satt gemacht. Anna erzählt, dass sie Gerichte will, die nicht beschweren, sondern gut tun. Nach der Suppe wissen wir, was sie damit meint.

Herzlichst Annas Speisen (c) STADTBEKANNT

Herzlichst Annas Speisen (c) STADTBEKANNT

Essen, das Energie gibt

Aufgrund der Zutaten, die Anna von ihren Bauern bekommt, entscheidet dann ihr Koch, was die kommende Woche angeboten werden kann. Die Küche ist – obwohl durch Saisonalität etwas eingeschränkt – bunt und vielseitig. Von indisch über asiatisch, von Fisch über Fleisch zu vegetarisch und vegan ist alles dabei. Das Konzept von Herzlichst, Anna’s lautet „Essen, das Energie gibt“. Die Gerichte werden dann ins Gretel geliefert oder finden über das Catering, das auch zum Angebot gehört, einen glücklichen Esser. Wer möchte, kann sich auch ein „Gemüsekistel“ bestellen. Die sind in drei Größen erhältlich und werden direkt nach Hause geliefert.

Herzlichst Annas Produkte (c) STADTBEKANNT

Herzlichst Annas Produkte (c) STADTBEKANNT

„From Farm To Table“

Anna selbst sieht sich als Schnittstelle zwischen den Konsumenten und „ihren Bauern“, die sie meistens durch Zufall kennengelernt hat. Da gibt es einen Bauern für Gemüse, einen für Fisch, einen für Fleisch, einer ist zuständig für Milch und ein anderer wiederum für Getreide. Insgesamt hat sie fünf bis sechs Klein-Bauern, die mehr als nur ein Bio-Zertifikat vorweisen können. Anna holt von ihren Bauern die „Ware“ ab, die jede Woche ein bisschen anders ist. Schließlich hängt es auch von der Saison ab, welches Gemüse geerntet werden kann.

 

Wie kam’s?

Ein Jahr war Anna auf Reisen – mit dem Auto von Wien nach Indien. An verschiedensten Orten wurden Zwischenstopps eingelegt und die dortigen Gerichte probiert. Die Einheimischen kauften nur auf Märkten ein, wo regionale, frische Produkte angeboten wurden. In Österreich lässt sich die Frage, nach dem „Woher kommt unser Gemüse oder unser Fleisch eigentlich?“ oft schwer beantworten. Dieses Problem, Unzufriedenheit mit dem alten Job und der Wunsch, beruflich etwas mit Essen in seiner ursprünglichsten Form machen zu wollen, waren der Beginn von Herzlichst, Anna’s.

Herzlichst Annas (c) STADTBEKANNT

Herzlichst Annas (c) STADTBEKANNT

STADTBEKANNT meint

Wer gerne wissen will, woher die Zutaten für das Essen auf dem Teller kommen, dürfte sich über Herzlichst, Anna’s freuen. Anna arbeitet mit einer überschaubare Anzahl an Klein-Bauern zusammen, die sich durch ihre Liebe zur Natur, zu ihren Tieren und ihren Produkten auszeichnen. Mit eben diesen Zutaten wird dann bei Herzlichst, Anna’s gekocht. Über das Lokal Gretel, über Annas Catering oder die Bestellung eines „Gemüsekistels“ kommt dann prinzipiell jeder an die Gerichte und Zutaten dieser Bauern. Kurz gesagt: die Warenkette lautet schlicht, Bauer mit Feld, Herzlichst, Anna’s und Teller. Was soll man da noch sagen?

Herzlichst, Anna's

Am Hof 4
1010 Wien

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