Lifestyle – Skurriles

Anti Weihnachten Dagegen (c) STADTBEKANNT Hofinger
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Hate-Mas

18. Dezember 2015 • Skurriles

Weihnachts-Verweigerer, vereint euch!

Wir sind viele. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns. Wir sind Weihnachts-Verweigerer: Wir haben für die Grinchs unter euch ein kleines Alternativprogramm für den 24. Dezember zusammengestellt – nicht ganz ernst gemeint, versteht sich.

Leuchtende Kinderaugen, umtriebiges Schlemmen, Weihnachtslieder tönen aus allen Radios: Für diejenigen, die Weihnachten eher nichts abgewinnen können, ist der 24. Dezember ein Tag des Grauens. Es ist nicht leicht, dem Weihnachtswahsinn zu entkommen, wenn man nicht teilhaben will, aber ein paar Alternativen gibt es.


Alternative Feste Feiern

Angriff ist die beste Verteidigung: Anstatt zu nörgeln und zu sudern kann man auch einfach einen Gegenveranstaltung zu Weihnachten planen. Leicht ist das natürlich nicht, und wir empfehlen, kein neues Fest zu erfinden, sondern einfach auf Altbekanntes zurückzugreifen: Zum Beispiel Ostern. Die Baumkugeln an den Christbäumen in Kaufhäusern einfach mit Ostereiern austauschen, mit Hasen-Ohren statt Weihnachtsmann-Mütze auf den Wiener Einkaufsstraßen flanieren und die Dame in der Bäckerei bitten, euch doch ein Osterlamm zu backen. Da der Saturn auch auf Hase statt Weihnachtsmann setzt, habt ihr ein bisschen Rückenwind und schafft es vielleicht, die Leute so zu verwirren, dass ein paar Haushalte auf Ostern umsteigen. Das Wetter passt ja meistens auch.


Türe zu, Fernseher aus, Vorhänge zu

Wem am Weihnachtsfest die menschliche Interaktion am meisten stört, der ist am besten beraten, einfach Zuhause zu bleiben. Aber es reicht natürlich nicht, das Haus nicht zu verlassen, ein paar Vorkehrungen müssen getroffen werden, um vom Weihnachtswahn verschont zu bleiben. Beim Spar werden am Vortag mit Scheuklappen Hamstereinkäufe getätigt, die Tür wird abgesperrt und im besten Fall noch mit einem vorgeschobenen Kasten vor penetranten Verwandten geschützt. Internet, Handy, Radio und Fernseher werden lahmgelegt. Die Vorhänge bleiben zu, der Tag wird mit unweihnachtlichen Filmen und Büchern verbracht. Schokolade ist verboten, Kekse natürlich auch und sonstiger Festtagsschmaus sowieso.


Einen Rausch ausschlafen

Wem die oben genannten Vorkehrungen zu mühsamm sind, der säuft sich am 23. einfach dermaßen an, dass der gesamte 24. Dezember einfach verschlafen wird. Ein paar Bier werden aber nicht reichen: Vodka, Tequila und Whiskey sorgen für den Kater eures Lebens. Mit Schlafbrille ausgerüstet könnt ihr versuchen, den gesamten Heiligen Abend im Traumland zu verbringen, ob des Katers werdet ihr aber wahrscheinlich auch ab und an das Klo aufsuchen müssen. Wenn dann aber der 25. Dezember anbricht, hat es sich sicher gelohnt.


Flucht ergreifen

Eine andere Strategie ist die Flucht: Nordkorea oder Afghanistan bieten sich für einen unweihnachtlichen Urlaub an, wir garantieren, es wird hier keinen Punsch, keine Kekse und keine Weihnachtslieder geben. Die gesamte „Axis of Evil“ inklusive terroristischer Außenposten sind für diesen Zweck übrigens geeignet. Natürlich könnt ihr auch versuchen, dem 24.12. einfach davon zu fliegen, nämlich indem ihr die Datumsgrenze strategisch überfliegt. Ein wenig teuer dürfte diese Variante aber leider werden …

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