Essen & Trinken

Guerilla Bakery

Guerilla Bakery

7. April 2011 • Essen & Trinken4 Kommentare zu Guerilla Bakery

  • Guerilla Bakery
  • Guerilla Bakery Kuchentor
  • Guerilla Bakery Cookies

Guerilla Cooking ist der letzte Schrei – Sei es in Wien, sei es in Berlin, überall öffnen für einen Abend oder einen Nachmittag Privatpersonen und Hobbyköche ihre Küchen und kochen für geneigte Besucher auf. Nun gibt es Wien auch eine Pop-Up Bäckerei: Die Guerilla Bakery.

Essen im Lokal ist so 2009

Die Idee für die Guerilla Bakery hatten drei Schwestern mit einem Hang zum Backen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Einmal im Monat findet ein Pop-Up Event statt, bei dem saftige Cupcakes, flaumige Muffins und herzhafte Cookies (alles mit Liebe selbstgebacken) in einer Privatwohnung verkauft werden. Die Details, wo und wann so ein Guerilla Bakery Event stattfindet, erfährt man über ihre Facebookseite. Alles was mit mitnehmen muss: Ordentlich Hunger, Zuckerresistenz und seine eigene Tupperware, denn die drei Schwestern schauen auf Mutter Natur (deswegen sind übrigens auch alle verwendete Zutaten rein biologisch).

Guerilla Bakery – Ein Erlebnisbericht

Stadtbekannt war beim letzten Event am 3. April 2011 dabei – und ist hellauf begeistert. Man fühlt sich ein wenig seltsam wenn man, nur einen Zettel in der Hand mit der Adresse drauf, wie ein Kleinkrimineller, auf der Suche nach der richtigen Türnummer, um die Häuser streicht . Nachdem man angeläutet hat, im Stiegenhaus die ersten Hinweise: Handgemalte Schilder, mit Blumen und Herzen, weisen mit Pfeilen den Weg. Die Schilder sind so einladend und freundlich, dass sich das etwas beklommene Gefühl langsam legt.

Während man die Stiegen zur gewünschten Türnummer hinaufsteigt kommen einem freudestrahlende Menschen mit Tupperware in der Hand: „Zum Kuchen geht’s nach oben“. Im gewünschten Stock angekommen läutet man an einer Tür, da wird einem wieder kurz mulmig: Was für Leute das wohl sein mögen? Das ist ja doch eine fremde Wohnung…

Aber spätestens wenn die Türe geöffnet wird und einem Kuchendüfte und ein feundliches Lächeln entgegenkommen weiß man: Hier gibt es Kuchen, hier will ich sein, frei nach Goethe. Im Wohnzimmer haben die Guerilla Bäckerinnen ein Kuchenbuffett errichtet um das sich zuckerlüsterne Besucher scharen. Gut besucht wäre untertrieben, es war gesteckt voll, wir wussten nicht dass die Underground Zuckerbäckerszene in Wien so großen Anklang findet. Preis pro Kuchenstück/Muffin/Cupcake: Zwischen 1 und 2 Euro.

Da innerhalb von 20 Minuten (!!!) das gesamte Buffet leergegrast- und gegessen war, haben sich die Betreiberinnen der Guerilla Bakery kurz entschlossen der sponaten Herstellung von Doughnuts und Himbeer-Schoko-Strudeln gewidmet. Wer sich also noch weitere 20 Minuten gedulden konnte wurde sogar mit backofenfrischen Köstlichkeiten verwöhnt.

Fazit – Selbstgebackenes macht glücklich

Glücklich, überzuckert und satt waren wir nach dem Besuch in der Guerilla Bakery. Das nächste Pop-Up Event soll wahrscheinlich im Mai stattfinden. Und fürs nächste Mal wissen wir: Überpünktlichkeit zahlt sich aus wenn man etwas mehr für daheim hamstern möchte.

stadtbekannt findet: MEHR ALS EMPFEHLENSWERT!

 

, , , , , , ,

Weitere Artikel

4 Antworten auf Guerilla Bakery – Verstecken

  1. petusuka sagt:

    tolle idee
    hei was für eine tolle idee! ich habe gerade heute davon gelesen. Die nächste session findet am wochenende statt (30/32 juli) im lokal Hafenjungen.
    bin schon gespannt 😉
    http://www.pickspot.eu/guerillia-bakery/

  2. me sagt:

    legal?
    ist das überhaupt legal, ich meine gewerbemäßig??

  3. cookie sagt:

    lohnt es sich vorbeizuschauen?
    jetzt kosten die kuchenstücke 3,-/stk und cupcakes 3,50/stk…und die sind recht klein – nach 2-3 bissen ists weg. lohnt es sich ca. 30 min in der schlange anzustellen? und backwaren zu kaufen, die es mittlerweise in anderen bäckereien/konditoreien täglich (!)und günstiger gibt?? mein fazit: lohnt sich nicht!!

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

« »