Wien – Gut zu wissen

Gin Cocktails Gin Tonic (c) STADTBEKANNT
Gin Cocktails Gin Tonic (c) STADTBEKANNT

Gin oder Wacholderschnaps

24. August 2017 • Gut zu wissen, Trinken

Wissenswertes zu Gin

Die meisten lieben ihn, viele trinken ihn und die wenigsten wissen wirklich viel über ihn. Die Rede ist natürlich von Gin bzw. von Gin & Tonic, denn das ist die häufigste Mischvariante. Wir haben ein paar Gin-Facts für euch gesammelt.

 

Wie wird Gin hergestellt?

Der „Grundrohstoff“ für Gin ist ein sogenannter „Neutralsprit“. Das ist meist ein Brand aus Getreide, der einen hohen Alkoholgehalt aufeweist. Dieser wird im Zuge der Gin-Produktion mit verschiedensten Botanicals versetzt. Allen voran der Wacholder, welcher den Hauptgeschmack des Gins ausmachen soll. Die unterschiedlichen Botanicals variieren je nach Brennerei und Hersteller, denn sie sind es die den einzigartigen Geschmack des jeweiligen Gins ausmachen. Es können nur 6 sein oder auch 36 – alles ist möglich. Die Botanicals werden entweder im Brand eingelegt oder aber im Brenn-Prozess integriert, sodass der Alkohol an den Zutaten „vorbei“ muss und somit ihr Aroma aufnimmt. Fertiger Gin hat meist rund 40% Alkohol.

 

Woher kommt der Name Gin?

Gin wird aus Wacholder gemacht. Der botanische Name dieser Pflanze ist Juniperus. Auch auf English bedeutet „Juniper“ eben genau Wacholder. Was auch auf die Herkunft des Gins hinweist, ist die als Vorgängergetränk geltende Spirituose Genever. Genever hat seinen Ursprung in Belgien bzw. den Niederlanden. Besonders in Amsterdam wurde setzte Lucas Bols schon im 16. Jahrhundert einen wichtigen Grundstein für Gin. Amsterdam war ein wichtiges Handelszentrum für Waren aus fernen Ländern und so kam es auch dazu, dass Gewürze für Alkoholika verwendet wurden.

 

Was sind Botanicals?

Wie schon im Produktionsprozess erklärt, sind Botanicals diverse Kräuter, Beeren oder Zusätze die dem Gin seine explizite Note geben. Sie müssen aus der Natur stammen – es können also keine synthetischen Produkte sein. Es können also Kräuter und Blätter, Beeren und Früchte, Samen und Hülsen oder Wurzlen und Rinden sein. Die Anzahl an Botanicals variiert stark, denn sie sind es die den ganz eigenen Geschmack eines Gins bestimmen und somit sind auch die Rezepte der einzelnen Brennereien sehr unterschiedlich. Gerne werden die verwendeten Botanicals auch zum garnieren von Gin Tonic verwendet.

 

Wie trinkt man Gin?

Die allermeisten Gin-Trinker konsumieren das Getränk als Longdrink und da meist als Gin & Tonic. Der bittere Geschmack des Tonics passt besonders gut zum Wacholderschnaps und die Kombination mit diversen Kräutern und Gewürzen macht das Ganze noch einmal spannender. Aber welchen Gin kombiniert man mit welchem Tonic? (Denn auch da gibt es eine riesige Anzahl an unterschiedlichen Anbietern und Variationen) Das ist eine Frage, worauf es keine richtige Antwort gibt und worüber sich die Geister spalten (und auch wir finden keine richtige Antwort). Manche trinken Gin auch gerne pur – aber man muss schon sagen: das ist eher etwas für Hartgesottene.

 

STADTBEKANNT meint

Gin ist wie ein Mythos in der heutigen Zeit. Er ist überall und doch weiß man nichts über ihn. Wir versuchen den Fragen rund um Gin ein bisschen auf den Grund zu gehen. Aber in altbekannter STADTBEKANNT Manier wollen wir auch die entspannten Faktoren rund um den Gin nicht vergessen und deswegen konzentrieren wir uns hauptsächlich auf’s Trinken: Gin Lokale in Wien.

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