Wien – Fundstück

Rätsel

Fundstücke – Streetart goes turkish

11. Oktober 2010 • Fundstück, Skurriles

  • Rätsel
  • Auflösung

Letzte Woche haben wir uns für euch das erste Bildrätsel in unserer neuen Serie „Fundstücke“ erdacht. Zum Einstieg haben wir im ersten Bezirk im alten Griechenviertel ein Fundstück gepflückt. Des Rätsels Lösung wurde von euch, wie erhofft gefunden. Das Schild findet ihr in der Griechengasse gegenüber vom Griechenbeisl, welches damals aber noch eine andere Adresse hatte, nämlich Fleischmarkt Nr.9. (siehe Foto)

Das Griechenviertel

Seit dem 17. Jahrhundert haben sich in der Gegend vom Fleischmarkt einige griechische Geschäftsleute niedergelassen. Eine der bekanntesten noch erhaltenen Institutionen aus jener Zeit ist das Griechenbeisl. Es ist das älteste noch bestehende Gasthaus Wiens, das seit 1447 für Speis und Trank sorgt und seit der Mitte des 17.Jahrhunderts seinen heutigen Namen trägt. Bekannt ist es vor allem für einen speziellen Gast, den „Lieben Augustin“ welcher damals als Bänkelsänger sein Brot verdient hat. Bänkelsänger waren wandernde und singende Nachrichtenkolporteure, welche Neuigkeiten auf Märkten, wie dem Fleischmarkt und Gaststätten verbreiteten. Ein Spaziergang in die Griechengasse lohnt auf jeden Fall, weil hier noch Teile der mittelalterlichen Baustruktur erhalten sind. Mehr darüber findet ihr in unserer Stadtsafari im 1.Bezirk.

Fundstück der Woche

Auch diese Woche haben wir wieder ein Bildrätsel für euch. Wer kann uns sagen, wo sich unser Fundstück der Woche befindet? Ihr könnt uns eure Lösung auf Facebook oder direkt mittels Kommentar unter den Artikel hinterlassen. 

Dieses Mal schicken wir euch in einen anderen Stadtteil auf Bildersuche. Unser Fundstück würde ich als Kleinod der Streetart bezeichnen. Im Gegensatz zu der Kunstaktion KanakAttak von Feridun Zaimoglu im Jahr 2005 und seiner Fahneninstallation im Museumsquartier, welches die Gemüter damals in Wallung brachte und die FPÖ wohl auch zur Plakatserie „Wien darf nicht Istanbul“ mit inspirierte, würde ich unser Fundstück eher als ein Kunstwerk betrachten, welches zeigt das die türkische Identität ein Teil der Stadt ist. Das türkische Fes verweist zwar auf die Kleiderreform des türkische Sultan Mahmud II, aber der Rest der Kleidung holt den Betrachter in die Gegenwart.

Tipp:
Unser Fundstück findet ihr in einem der gründerzeitlichen und Biedermeierviertel der Stadt.

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