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Fussball Public Viewing (c) STADTBEKANNT
Fussball Public Viewing (c) STADTBEKANNT

Fußball in Katar, warum nicht auch Beachvolleyball in Saudi Arabien?

3. Dezember 2010 • Skurriles

2022 wird in Katar die Fußball WM stattfinden. Dass es sich bei dem Land um eine lupenreine Demokratie handelt, die Frauen- und Minderheitenrechte hoch hält, sollte bekannt sein. Außerdem hat es dort angenehm erfrischende Temperaturen, die sich zum Fußballspielen ganz hervorragend eignen.

Für alkoholinduzierte Exzesse ist das Land ja ohnehin weltbekannt und auch die Fußballmannschaft ist bemerkenswert erfolgreich.

Geld regiert die Welt

Manch ein Schelm mag denken, dass die FIFA nicht nur nach sportlichen Erwägungen zu ihrer Entscheidung gekommen ist, aber das ist natürlich Unsinn. Wahnsinnige die es anders sehen, könnten ja gleich an der Rechtmäßigkeit von Italiens Weltmeistertitel 1934 zweifeln und wer würde das schon ernsthaft wollen?

Wir haben die kluge, vorausschauende Entscheidung der FIFA zum Anlass genommen, eigene geniale Vorschläge zu machen – für Sportveranstaltungen wo sie garantiert niemand vermutet.

Weitere tolle Ideen:

Beachvolleyball in Saudi Arabien: Beachvolleyball in Klagenfurt ist langweilig, richtig sinnvoll kann man diesen Sport eigentlich nur in Saudi Arabien und im Iran spielen. Voll verschleierte Spielerinnen würden zwar möglicherweise Quoten kosten, steigern aber die sportliche Herausforderung und lenken die Konzentration wieder auf das eigentlich Wichtige, den Sport.

Schifahren in Holland: Warum immer in die Berge fahren zum Schifahren. Die Diskriminierung des Flachlandes muss ein Ende haben, deshalb fordern wir die nächste Schi-WM in Holland. Möglicherweise würde es im flachen Gelände zwar etwas langsamer voran gehen, aber so hätten die ORF Kommentatoren endlich die Möglichkeit jede Anekdote die ihnen einfällt auch zu erzählen. Was wäre das nicht für ein Spaß.

Rallye Fahren in Bangladesch: Rallye FahrerInnen können viel, aber können sie auch in Bangladesch zur Überflutungszeit ihr Auto unter Kontrolle halten? Lasst es uns herausfinden….

Surfen in Sibirien: Reimt sich einerseits und was sich reimt ist gut. Andererseits sagen übermotivierte Sportlehrer ja gerne „einem Guten macht es nichts aus und um einen Schlechten ist es nicht schade“. Man mag das für reaktionären machistischen Unfug halten, aber man kann es auch einfach ausprobieren. Zumindest das Publikum findet es bestimmt belustigend. Eisbären erschweren die Aufgabe zusätzlich, was den sportlichen Wert der Veranstaltung ins Unermessliche steigert.

Schwimm-WM im australischen Outback: Es gibt kein Wasser? Kein Problem, dann verwandelt sich das Ganze eben mehr in eine Schlammcatch-Veranstaltung. Dinko Jucic und Markus Rogan vermitteln ohnehin den Eindruck als würden sie am liebsten in dieser Sportart gegeneinander antreten.

Basketball auf den Caymann Inseln: Wo sich Milliarden versenken lassen, lasst sich mit Bällen sicherlich ähnliches anstellen.

Formel 1 auf der Nordseeinsel Juist: Dort sind zwar keine Autos zugelassen, aber Bernie Ecclestone kratzt das bestimmt nicht.

Segelregatta auf dem Neusiedlersee: Der Americas Cup mag eine Herausforderung sein, aber große Segelboote über den Neusiedlersee manövrieren das können nur wahre KünstlerInnen.

Zum Abschluss noch weitere Empfehlungen an die FIFA: Mit Katar wurde keinesfalls die letzte Grenze durchbrochen. Tuvalou, Tschetschenien und der Irak wären weitere Herausforderungen. Vielleicht gefällt Sepp Blatter aber auch die Vorstellung von einer WM in Afghanistan, Somalia oder dem Kongo. Aber nein, dass sind ja arme Schlucker….

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