Wien – Leben

(c) Adamek stadtbekannt
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Frühlingsgefühle mit dem Peugeot 208

24. April 2013 • Leben, Unterwegs

Nach fünf harten Monaten in denen der Winter seine Herrschaft über Wien nicht aus den Händen geben wollte, zeigt sich im April erstmals wieder die Sonne. Da lassen auch die Frühlingsgefühle nicht lange auf sich warten. Egal ob im Schönbrunner Tiergarten, wo es Katta-Nachwuchs zu bestaunen gibt und die Pandas endlich doch noch zueinander finden, oder im Waldviertel, wo zwei Kängurus in Bonnie und Clyde-Manier ihren Verfolgern das Leben schwer machen. Und wem das nicht reicht, dem lacht vielleicht das Herz bei der Nachricht, dass Andreas Gabalier seinen Auftritt am Donauinselfest abgesagt hat, oder zumindest bei Hans Krankls Interview aus 2007, besonders ab 2:08.

Spritztour durch Ottakring

Wir von Stadtbekannt wollten die jungen Sonnenstrahlen nützen, um nicht nur die ersten Knospen, sondern auch ein Grätzl aufblühen zu sehen. Also haben wir uns im Peugeot 208 auf den Weg gemacht, um Ottakring besser kennen zu lernen.

Wir starteten beim parkplatzlosen Brunnenmarkt, fuhren weiter zum Yppenplatz, wo die Situation auch nicht viel besser war. Beim Schloss Wilhelminenberg genossen wir gediegenes Ambiente und eine herrliche Aussicht über Wien. Zu guter Letzt besuchten wir noch das Otto-Wagner-Spital und die Steinhofgründe, wo wir uns beim Fotografieren möglichst hinderlich platzierten um einen kleinen Beitrag zum Widerstand gegen das Bauprojekt zu leisten.

Das Gefährt

Dabei ergattert man mit dem 208 relativ leicht einen guten Platz. Wer dabei (noch) nicht geübt ist, kann beim 208 auf den „park assist“ zurückgreifen. Per Knopfdruck aktiviert, scannt er je nach Auswahl den rechten oder linken Fahrbahnrand auf der Suche nach einer geeigneten Parklücke. Dann reicht ein Fingertipp auf den Touchscreen und das Auto parkt halbautomatisch ein. Das Lenken übernimmt das Auto, unterstützt durch Sensoren in der Front und am Heck des Fahrzeuges. Für Gas, Kupplung, Schaltung und Bremse ist der Fahrer verantwortlich. Mehrere Testdurchläufe brachten teils schwitzige Hände, teils wunderbare Parkmanöver. Und wer will kann danach wieder automatisch ausparken. Aber auch im fließenden Verkehr ist der kleine Franzose gut aufgehoben. Mit dem 82 PS starken Dreizylinder werden zwar keine sportlichen Großleistungen vollbracht, für den Stadtverkehr reicht es aber alle mal. Die sportlichen Sitze und das kleine Lenkrad geben dem 208 einen sportlichen Touch. Der große Bildschirm ist schick, modern und gibt auch Fotos von einem USB wider. Alles in allem hinterlässt der Peugeot 208 einen herzerwärmenden Eindruck. Das kann jetzt natürlich an den Frühlingsgefühlen liegen, aber aus solchen Romanzen sind ja schon oft genug glückliche Beziehungen entstanden.

Peugeot 208 1.2 Vti 82 Allure ab € 17.700,-
Länge: 397 cm, Gewicht: 1093 kg, Kofferraum: 285-1076 l, 1,2-Liter 3-Zylinder-Benziner, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb, 60 kW (82 PS), 118 Nm, 0-100 in 12,2 s, Vmax 175 km/h, MVEG-Verbrauch gesamt: 4,5 (S), CO2 104 g/km, Verbrauch im Test: 6,9 l

Christoph Adamek

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