Wien Ausblick Häuser (c) STADTBEKANNT
Wien Ausblick Häuser (c) STADTBEKANNT

Footcommuting – a new way of starting the day

29. Mai 2010 • Allgemein

…und das sehr sportlich! Wie wäre es denn in Zukunft den Weg ins Büro etwas anders zu gestalten und einfach zu laufen?

U-Bahn, Straßenbahn und Bus sind im Sommer ohnehin eine Herausforderung für empfindliche Nasen. 
Und Fahrräder, naja… wer einmal auf einer dreispurigen Straße, zwischen LKWs eingezwickt versucht hat, sich – ohne gerammt zu werden – fortzubewegen, der weiß, dass das Fahren mit dem Drahtesel in Wien auch kein besonderes Vergnügen ist. 

Warum also nicht Laufen?
Genau das dachten sich die Anhänger des „Footcommuting“ in London. Neben dem Einzwickeffekt in Öffis und Straßenverkehr haben die Fußpendler aber auch noch andere Vorteile des „in die Arbeit Joggens“ für sich entdeckt.

Einerseits geht es nämlich oft schneller zu Laufen, als auf Bus & Co zu warten. Andererseits ist das Konzept Morgensport ja auch nicht schlecht um den Tag voll Energie zu starten. Wer bis obenhin mit Arbeit eingedeckt ist und sich nach 9 Stunden Büroarbeit nicht auch noch ins Fitnesscenter quälen will, hat so auch eine zeitsparende Möglichkeit sich auf dem Weg in die Arbeit fit zu halten. 

Entspricht das unserem Zeitgeist?
Jede Minute des Tages effizient zu gestalten ist vielleicht aber auch Ausdruck des stressigen Lebens in einer Großstadt. Der Weg zur Arbeit ist für viele eine der wenigen Momente des Tages in dem man einfach in die Luft schauen kann und nichts von einem erwartet wird. Lassen sich Footcommuter also die letzten aktivitätslosen Minuten nehmen? 

Bevor das Fußpendeln auch in Wien ankommen kann, müssten Arbeitgeber – so wie viele das in London bereits tun – ihren Angestellten ohnehin zuerst Duschmöglichkeiten im Büro zur Verfügung stellen. 
Völlig verschwitzt am Schreibtisch zu landen ist ja wahrscheinlich auch nicht Sinn der Sache.

, , , , , , , ,

Weitere Artikel

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

« »