Wien – Leben

(c) STADTBEKANNT Mautner
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Fahrradfahren in Wien

21. Mai 2015 • Leben

Fahrradfahren – längst mehr als nur sportlich oder chic

Je schöner das Wetter, desto mehr werden sie. Wenn es wärmer wird, ist Fahrradfahren nicht mehr nur etwas für Hartgesottene, sondern eine immer attraktiver werdende Alternative zum Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es bedeutet nicht nur das laufender Kosten wegfallen und die sich die Ausdauer verbessert; auch so manches Verkehrschaos kann vermieden werden.

Was gerne zur politischen Debatte mutiert oder einfach eine Frage des Lifestyles ist, hat längst auch andere Vorteile. Der zunehmenden Beliebtheit des Radfahrens sollten sich auch Unternehmen nicht verschließen und sondern den Trend nutzen. Dabei geht es unter anderem um das Thema Mitarbeiterbindung sowie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und nicht zuletzt um Kunden und Gäste.

 

Wien im Wandel

Wer in Wien lebt kommt nicht umher zu erkennen, dass die Infrastruktur in Wien immer stärker auch den Bedürfnissen der Radfahrer entgegen kommt. Immerhin gibt es auch mehr als 6 Millionen Fahrräder in Österreich. In Zahlen heißt das, dass in jüngster Vergangenheit knapp 10.000 neue Abstellplätze für Fahrräder aufgestellt und gesetzliche Anpassungen umgesetzt worden sind. Die Strecken in Einbahnstraßen, in denen Radfahrer auch entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren dürfen oder eigene Fahrradwege und – Spuren sind mittlerweile ein fester Teil des Straßenbildes.

 

Wie auch Firmen vom Hype profitieren können

Jeder Trend bringt auch immer Chancen mit sich und so können auch Lokale und Geschäfte die Entwicklung nutzen. Bei rund 9.400 Fahrraddiebstählen alleine in Wien trinkt sich der Kaffee auch etwas leichter, wenn das Rad sicher abgeschlossen werden kann. Kurzum; Fahrradständern sind bei vielen Ausstattern wie Gaerner problemlos erhältlich und kommen Kunden, Gästen und Mitarbeitern entgegen. Häufig sind sie auch Förderbar, gerade wenn Ladestationen für E-Bike dabei sind.
Dabei bieten einige Unternehmen ihren Mitarbeitern sogar schon Prämien oder Preise an, wenn diese den Arbeitsweg mit dem Rad zurücklegen und dem Image tun solche Maßnahmen auch keinen Schaden.

 

Fahrradfahren in Wien zahlt sich immer mehr aus. Von 2010 bis 2014 wurden hier rund 30 Million in eine bessere Infrastruktur und die Veränderung kann sich durchaus sehen lassen. Wer bis zum Sommer noch in Form kommen oder auf Auto und Öffi-Ticket verzichten möchte, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Ganz nebenbei kann so ein Rad auch ziemlich chic sein – vorausgesetzt man überanstrengt sich nicht.

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