Lifestyle – Skurriles

Radieschensalat (c) STADTBEKANNT
Radieschensalat (c) STADTBEKANNT

Erkenntnisse, die die Welt vermisste

27. Juli 2013 • Skurriles1 Kommentar zu Erkenntnisse, die die Welt vermisste

Aktienhändler sind irre und Salat macht dick!

Das Leben kann ohne das richtige Hintergrundwissen manchmal durchaus gefährlich sein: Dass Salat etwa das Gegenteil von gesund und Fettleibigkeit zum Teil durchaus nützlich sein kann, wussten viele bislang wahrscheinlich noch nicht. Stadtbekannt möchte an dieser Stelle mit einigen bahnbrechenden Studien euer fundiertes Verständnis der Welt erweitern.

Die Wissenschaft kann schon manchmal bahnbrechende Erkenntnisse liefern. Wie lange ein toter Wal im Meer braucht, um zu verrotten, beispielsweise, oder dass jeder zehnte Mann insgeheim unrasierte Frauenbeine als überaus attraktiv erachtet. Dass schwangere Frauen mit besser aufgestockter Haushaltskasse mehr Alkohol trinken als finanziell benachteiligtere Schwangere, bringt man mit ein wenig Recherche genauso in Erfahrung wie die Tatsache, dass in der Wiener Innenstadt die meisten männlichen Fremdgeher wohnen, welche darüber hinaus größtenteils Juristen sind, oder aber auch, dass Novemberkinder als Erwachsene eher zur Berufswahl Serienkiller tendieren als im Dezember Geborene.

Einen kleinen Auszug der wichtigsten wissenschaftlichen Errungenschaften der letzten Jahre haben wir hier für euch zusammen gefasst – sie zu lesen, ist durchaus ratsam, die Ergebnisse stellen einen Meilenstein für die eigene Lebensbewältigung und das fundierte Verständnis der Welt dar.

 

Salat macht dick

US-Wissenschaftler fanden nun heraus, was wir alle im Prinzip schon längst vermutet haben: Salat lässt die Kilos nicht purzeln, im Gegenteil, er beschleunigt quasi die Gewichtszunahme. Die einzige Möglichkeit für Liebhaber der grünen Blätter, diesem Drama zu entgehen, ist, Salat nicht als Beilage zu essen, sondern immer bloß als Vorspeise. Diese kluge Strategie verhindert nämlich, dass beim „Aufpeppen“ der Hauptspeise mit Salat die Kalorien unterschätzt werden. Salat als Vorspeise dagegen sättigt bereits vor Genuss des diabolischen Schnitzerls.

 

Aktienhändler sind irre

Auch was die Ergebnisse dieser Studie betrifft, hatten wir bereits vage Vorahnungen: Wissenschaftler der Universität St. Gallen in der Schweiz wollten Erkenntnisse über den Geisteszustand von Aktienhändlern gewinnen und ließen, diesbezüglich offensichtlich selber ein wenig voreingenommen, zur Überprüfung der Hypothese „Aktienhändler ist gleich krimineller Psychopath“ 24 Insassen deutscher Hochsicherheitskliniken gegen 28 Trader zu Computerspielen und Intelligenztests antreten. Schockierendes Resultat dieser Untersuchung war die Tatsache, dass die Aktienhändler mehr darauf bedacht waren, ihre Gegner zu schädigen und verantwortungsloser agierten als die Klinikinsassen.

 

Fett hilft gegen Glatzen

Unter gellenden Jubelschreien kann man in Anbetracht dieser amerikanischen Studie der Yale-Universität auf die Ergebnisse der „Salat macht dick“-Studie zurück greifen, denn was hier an Information ans Tageslicht befördert wurde, grenzt fast schon an Erleuchtung: Anhand von Versuchen mit Mäusen wurde herausgefunden, dass Fettzellen bestimmte Signalstoffe enthalten, die für das Haarwachstum förderlich sind. All jene, die von Alopezie, sprich Kahlköpfigkeit, bedroht sind, können nun endlich aufatmen, die bahnbrechende Moser-Methode vergessen und einfach zu einem vor Fett triefenden Salatblatt greifen.

 

Tote Studenten sind besser

Selbst wenn bezüglich dieses Ergebnisses bei manchen Skepsis aufkommen mag, die Zahlen, die das Resultat eifriger Forschungen an einer Universität im US-Bundesstaat Pennsylvania sind, sprechen leider eine deutliche Sprache: Im Rahmen eines Seminars in Volkswirtschaftslehre wurden die 30 lebenden Studierenden um 15 tote erweitert, um mit Semesterende eine Statistik zur Relativen Individuellen Partizipation (natürlich mit „RIP“ abgekürzt) erstellen zu können. Alles in allem schnitten die toten Studierenden durchschnittlich besser ab als ihre Kommilitonen, besonders bemerkenswert waren ihre seltenen Fehlstunden oder das ebenfalls seltenere Stellen irrelevanter Fragen. Lediglich im Bereich der Prüfungsleistungen konnten die lebenden Studierenden triumphieren.

 

Rasieren verlängert das Leben

Die Resultate dieser Studie sollten vor allem Bartträger in Angst und Schrecken versetzen, besagen sie doch, dass Männer, die sich nicht täglich rasieren, einem 24% höheren Sterberisiko ausgesetzt sind als Männer mit einem Gesicht wie einem Babypopo. Besonders anfällig sind all jene, die sich aus optischen oder aus Faulheitsgründen für Schnauzer, Ziegenbart oder Vollbart entschieden haben, übrigens für Schlaganfälle. Was die Thematik der Rasur betrifft, kann sich lediglich die Damenwelt glücklich schätzen: Offensichtlich findet jeder zehnte Mann unrasierte Frauenbeine attraktiv, gesundheitliche Risiken sind – zumindest bisher – noch keine bekannt.

Weitere Artikel

Eine Antwort auf Erkenntnisse, die die Welt vermisste – Verstecken

  1. Maja sagt:

    LOL
    Und da heißt es imemr Wissenschaft schafft Wissen – genau!

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

« »