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Ein schnelles Facelift fürs Badezimmer

2. Februar 2016 • Do it yourself

Mehr Gemütlichkeit im Badezimmer

Dieser Winter ist nass, kalt und ungemütlich. Dagegen hilft neben einer optimistischen Grundeinstellung vor allem eines: gemütliche Wärme. Ein warmes Bad am Ende eines langen, verregneten Tages hilft, die Draußenwelt zumindest für ein paar Stunden zu vergessen.

Blöd nur, wenn das Bad in der Wohnung seine beste Zeit schon hinter sich gebracht hat. Noch blöder, wenn man dagegen nicht viel tun kann, weil man in einer Mietwohnung wohnt oder sich eine teure Renovierung des Nassraumes nicht leisten kann.
Aber es gibt Lösungen, wie sich aus Badezimmern mit unschönen 70er Jahre Fliesen und fehlendem Wellnessfaktor ohne Bauschutt und aufwändige Renovierungsarbeiten schöne Wohlfühlräume machen lassen. Nämlich mit etwas Farbe und kleineren Updates. Bei Mietwohnungen gilt es allerdings selbst bei kleineren Renovierungsaktionen, vorher mit dem Vermieter zu sprechen, ob er sich damit einverstanden erklärt und unter welchen Bedingungen man selbst Hand anlegen darf.

 

Neue Farbe, große Wirkung

Die wahrscheinlich größte Verwandlung lässt sich mit neu lackierten Fliesen erzielen. Dunkle Fliesen aus den 60er und 70er Jahren mögen zwar einen ganz eigenen Charme haben, so richtig schön und modern sind sie aber nicht. Mit Fliesenlack können die dunklen oder gemusterten Fliesen in relativ kurzer Zeit und ohne Staub und Bauschutt regelrecht transformiert werden. Wichtig ist, dass man es richtig anstellt. Alles nötige dafür, also Farbrollen, Abdeckfolie und Fliesenlack, ist im Baumarkt bei Hellweg erhältlich. Im ersten Schritt muss die Oberfläche gründlich von Schmutz befreit werden. Im zweiten Schritt folgt eine Grundierung, bevor mit dem Auftragen der ersten Farbschicht begonnen werden kann. Nach einer Trocknungszeit von sechs bis acht Stunden folgt eine zweite Schicht Lack. Diese muss ebenfalls mehrere Stunden trocknen, bevor zum Abschluss eine Versiegelung dafür sorgt, dass die überlackierten Fliesen strapazierfähig sind. Das kostet zwar Zeit und Arbeit, spart aber kosten und Staub.

 

Dezente Updates für einen edleren Look

Ganz ohne Farbe, dafür mit etwas Vorsicht, lassen sich die Arbeits- und Ablageflächen im Badezimmer upgraden, etwa in dem man passgenau geschnitten Glasplatten auf sie legt. Gerade bei Badezimmermöbeln aus Holz sorgt die glatte Oberfläche für einen edlen Look. Pflegeleicht weil einfach abwaschbar und Wasserresistent ist Glas sowieso.
Auch wenn sich die Sanitärkeramik im Bad nicht einfach durch einen neuen Anstrich ins 21. Jahrhundert holen lässt, gibt es auch hier Verbesserungsmöglichkeiten. Die Lösung hier: neue Armaturen. Alte Waschtisch-, Wannen- und Duscharmaturen sind inzwischen nicht mehr nur unpraktisch und durch Kalkablagerungen unansehnlich, sie sind auch Technisch nicht mehr auf dem neusten Stand. Sie verbrauchen viel zu viel Wasser. Armaturen lassen sich ganz einfach selbst montieren und in den seltensten Fällen hat der Vermieter etwas dagegen einzuwenden. Das einzige, was man nicht vergessen darf: Wasser vorher abstellen!

Mit „neuen“ Fließen, modernen Armaturen und Glasplatten auf den Ablageflächen ist das Facelift fürs Badezimmer im Handumdrehen komplett – für kleines Geld und ganz ohne Baulärm und Staub. So steht dann auch gemütlichen Schaumbädern in wohliger Atmosphäre in den kalten Monaten nichts mehr im Wege.

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