Lifestyle – Im Gespräch

Stermann & Grissemann (c) Udo Leitner
Stermann & Grissemann (c) Udo Leitner

Dirk Stermann und Christoph Grissemann im Gespräch

14. Oktober 2011 • Im Gespräch, Kultur4 Kommentare zu Dirk Stermann und Christoph Grissemann im Gespräch

Stermann und Grissemann im Gespräch

Stermann und Grissemann haben ein neues Programm mit dem Namen STERMANN und Grissemann’s Gesicht als Plakat. Was es damit auf sich hat, darüber haben wir mit den beiden gesprochen. Und weil Stermann und Grissemann Superstars sind und wir noch nicht, haben wir das Interview gemeinsam mit der ÖH-Zeitung Juristl und der ÖGB-Zeitung Solidarität gemacht. Hier ist das eklektische Resultat.

Stadtbekannt: Hallo, Presse-Marathon heute?
ÖGB: Geht’s eh?
Grissemann: Ja. Also ich sag ja auch wenig (lacht).

ÖH:
Ihr habt beide studiert und beide euer Studium abgebrochen. Wenn ich ganz indiskret bin, gibt es dafür irgendwelche Gründe? Oder welche Erfahrungen habt ihr überhaupt mit den Universitäten gemacht? Das war ja einmal Deutschland und einmal Österreich..
Stermann: Na, das war beide Male Österreich, ich hab auch in Österreich studiert. Zum Einen hat mir die Uni nicht sonderlich Spaß gemacht, ehrlich gesagt. Ich hab Theaterwissenschaft an der Uni Wien studiert und das klang so gut vorher, aber das ist eben ein Klangstudium: es klingt nur gut, es ist eigentlich sehr fad. Dann hab ich halt angefangen zu arbeiten, und wenn du dann anfängst zu arbeiten, dann hörst du irgendwann wahrscheinlich eh auf, zu studieren, weil du dann ja eh arbeiten musst, auch ein bissl Geld verdienst und so. Da war dann halt dann irgendwie das Radio interessanter als die Uni.
ÖH: Du hast Geschichte studiert, oder?
Stermann: Geschichte und Theaterwissenschaft.
ÖH: Und wie siehts bei Ihnen aus, Herr Grissemann?
Grissemann: Ich hab Germanistik studiert und Publizistik, aber ich teile das auch. Also es war bei mir dann so: wir mussten im Germanistik-Studium ein Autoren-Porträt machen und ich bin zu dem Schriftsteller Wolf Wondratschek nach München gefahren. Da mein Vater damals Radiodirektor war, hab ich ein Mikrofon mitgenommen und mir gedacht, ich kann das ans Radio verkaufen. Wondratschek hat mir betrunken geöffnet, und Wondratschek ist ein wahnsinnig guter Erzähler und dieser Nachmittag mit ihm war fulminant. Ich hab das Gespräch aufgenommen und mir gedacht, das kann ich an Ö1 verkaufen. Das hab ich auch gemacht, das wurde gesendet. Und das war das erste Mal, das ich Geld verdient hab, und hab mir gedacht, da bleib ich jetzt dabei. Also in Wahrheit war Geldgier ausschlaggebend dafür, meine Unikarriere aufzugeben.
Stadtbekannt: Ist eh das richtige Motiv.
Stermann: Aber es gibt kaum Leute, die aus Geldgier studieren.
ÖH: Ausser den Juristen, vielleicht (lacht).
Stermann: (lacht) Ja, ausser denen.
ÖGB: Aber ihr habt doch in den 80ern studiert. Was hat euch da motiviert, überhaupt arbeiten zu gehen?
Stermann: Naja, ehrlich gesagt, weil mir fad war. Mir war fad, bei mir war das wirklich so. Ich war unterfordert. Ich hatte irgendwie eine andere Erwartung, ich hab das nicht mehr ausgehalten, ich wollte irgendwie nicht irgendwelche Quellenkunden oder so machen, das war halt so langweilig. Und dann hab ich herumgefragt, ob irgendjemand irgendwas weiß, was man arbeiten kann. Und ich kannte ja nur drei Leute in Wien zu dem Zeitpunkt, und einer hat gesagt, ja du kannst beim Theater an der Wien Assistenz der Hospitanz werden. Und ich hab gefragt: was heißt das? Er hat gesagt: Naja, du musst ganz hinten sitzen im Dunkeln und möglichst die Schnauze halten, und kriegst kein Geld. Und die Andere hat gesagt, du könntest aber auch zum Radio gehen, da kriegst du dann Geld.

 

„Ich würde mich gerne selbst verbieten“

Grissemann: Warst du nicht auch mal Beleuchter?
Stermann: Ja, das hab ich auch mal gemacht. Ja, dann war Radio einfach interessanter als Theater.
ÖH: Warum hast du eigentlich in Österreich studiert?
Stermann: Weil ich in eine Frau verliebt war, die nach Wien gegangen ist. Und weil ich aus Deutschland weg wollte. (Pause) Und weil Österreich so klasse ist (lacht).
ÖGB: Wolf Wondratschek lebt ja jetzt in Wien, oder?
Grissemann: Der lebt jetzt in Wien, ja.
ÖGB: Aber nicht wegen Ihnen (lacht)?
Grissemann: (lacht) Nein, nicht wegen mir, glaub ich.
ÖH: Zu etwas Anderem: Vilimsky scheint Sie ja sehr zu mögen. Anscheinend hat er wieder ein Auftrittsverbot gefordert. Sogar Westenthaler wollte eine Beschwerde gegen Sie erheben. Wie fühlen Sie sich dabei, oder glauben Sie, das fördert Ihre Popularität mehr als das es effektiv was bringt?
Grissemann: Ehrlich gesagt, denke ich langsam daran, dass Vilimsky Recht hat. Also man sollte sich diesem Auftrittsverbot fügen. Ja, finde ich eigentlich wirklich.
Stermann: Ja?
Grissemann: Ja, damit die Welt von Sniper-Witzen verschont bleibt. Also ich bin auf Vilimsky’s Seite.
Stermann: Aber ich glaube, da müssten sehr sehr viele Sendungen dicht machen und Auftrittsverbote bekommen. Sehr viele Leute, die ich kenne und gut finde, dürften dann nicht mehr arbeiten.
Grissemann: Also ich seh das ja auch so wie Vilimsky, das sind alles schlechte Witze, die wir machen.
ÖH: Glauben Sie, dass das unter die Kunst- und Meinungsfreiheit fällt?

Stermann:
(lächelt) Ich glaube es nicht, ich weiss es. Es sei denn, er möchte wieder zu Metternichs Zeiten zurück, da ging das noch, dass man die Leute alle einsperrt.
Grissemann: Ja, Verbote, Verbote, Verbote, das ist schon richtig.
Stermann: Seit Nestroy darf man gewisse Sachen sagen.
Grissemann: Ich find das nicht gut.
Stermann: Ja Christoph und Vilimsky sind dagegen, aber ich, und Westenthaler inzwischen auch, wir sind dafür.
Grissemann: Ich würde mich gerne selbst verbieten.
Stadtbekannt: David Schalko hat nach der Geschichte mit Petzner gemeint, es sind nie die richtigen Politiker, die sich dazu äußern, sondern immer die Richard Lugners der Politik, Petzner, Vilimsky und so weiter.
Grissemann: Vilimsky ist doch ein ehrbarer Politiker.
Stadtbekannt: Und Petzner nicht?
Grissemann: Doch, Petzner auch. Der hat doch auch irgendwann mal was zu uns gesagt, oder?
Stermann: Ja ja, aber ich weiss nicht mehr was. Also wir sind ja manchmal nachts auch betrunken unterwegs, und da treffen wir dann auch oft betrunkene FPÖ-ler.
Grissemann: 1a-Typen.
Stermann: 1a-Typen, die uns betrunken immer umarmen wollen. Und ich glaube, weil wir uns der Umarmung immer entziehen wollen, kommen diese Vorwürfe.

"Das Einzige, das schlimmer ist als FPÖ-Geschäftsführer, ist Makler"

„Das Einzige, das schlimmer ist als FPÖ-Geschäftsführer, ist Makler“

„Das Einzige, das schlimmer ist als FPÖ-Geschäftsführer, ist Makler“

ÖH: Haben Sie damals die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Fall von Jörg Haider mitbekommen?
Stermann: Wir haben das insofern mitbekommen, als wir ein halbes Jahr suspendiert waren (lacht). Ja, natürlich haben wir das mitbekommen! Aber wir haben immer gewußt, dass wir im Gegensatz zu Westenthaler auch später noch arbeiten werden.
ÖGB: Der ist jetzt Makler, oder?
Stermann: Ist er Makler? Noch schlimmer, fast. (lacht) Das Einzige, das schlimmer ist als FPÖ-Geschäftsführer, ist Makler.
ÖH: 2008 gabs ja mal einen Anschlag auf Ihren Manager, danach gabs relativ strenge Kontrollen bei den nächsten Auftritten. Haben Sie sich persönlich bedroht gefühlt?
Stermann: Nein, uns war das total peinlich, weils dann zwei, drei Auftritte gab, bei denen Bodyguards dabei waren. Aber es ist nie was passiert. Wir waren immer unheimlich peinlich berührt, weil die einzigen Skinheads im Saal unsere Securityleute waren.
Grissemann: Aber ich glaube, in der Geschichte des politischen Attentats wurde noch nie ein Komiker erschossen. Also das wäre echt zu viel der Ehre, von der Bühne geballert zu werden. Ein schöner Tod, eigentlich, aber es wird nicht passieren.
Stermann: Aber es ist schon ganz geil, in Klagenfurt waren zum Beispiel unsere Security-Leute und die Sicherheitsleute vom Land da, und dazu saßen noch in der ersten Reihe zwei Leute von der Mordkommission Klagenfurt. Und die Vorstellung, ein Witzprogramm zu machen bei dem die Leute lachen sollen, während rundherum so eine ganze Mordkommission ist, hat auch seinen Reiz.
Stadtbekannt: Darf man eine Frage zum neuen Programm stellen: Man liest ja in den Infos, dass Du, Dirk, das Programm an Tieren ausprobiert hast. Du bist als beliebtester Deutscher in die Tiergärten gegangen mit Programmen wie Fisch-Deutsch-Deutsch-Fisch (lacht)…
Stermann: Das mögen wir ja ganz gern. Wir haben das vor Jahren schon mal gemacht, da haben wir Oskar-Werner-Aufnahmen Schildkröten vorgespielt, so riesigen Wasserschildkröten, und noch anderen Tieren, glaub ich. Und das ist einfach so ein Reiz, zu gucken, wie Tiere so auf Kultur reagieren.
Stadtbekannt: Und worum geht’s im neuen Programm?
Stermann: Wärst du ein Tier, wüsstest du das schon.
Stadtbekannt: Bin ich leider nicht (lacht).
Stermann: Also es geht um mich. Mein Lebenstraum ist, dass ich über mich auf der Bühne erzählen möchte, weil ich weiss, dass die Leute das hören wollen. Und Christoph möchte das aber nicht, oder ihn interessiert das nicht, er weiss nicht, was er da soll, und er stört mein Programm. Also er stört quasi mein Leben.
Stadtbekannt: Also eine Huldigung deinerseits.
Stermann: Aber nur von mir! Ich bin der Einzige, der mir huldigt.
Grissemann: Ich zerstöre sein Stück.
Stadtbekannt (an Grissemann): Findest du, dass Dirk prinzipiell zuviel gehuldigt wird?
Stermann: Ich finde nicht.
ÖGB: Jetzt als Bestsellerautor.
Grissemann: Ja, ich finde, dass er zuviel gehuldigt wird.

"Die Etablierung des humorlosen Witzes zieht sich durch unsere Arbeit"

„Die Etablierung des humorlosen Witzes zieht sich durch unsere Arbeit“

„Die Etablierung des humorlosen Witzes zieht sich durch unsere Arbeit“

ÖH: Ist auch deswegen auf dem Plakat Grissemanns Gesicht drauf?
Stermann: Ich glaub, das war ein Druckfehler.
ÖH: Ernsthaft?
Stermann: Na, wir dachten, das wäre witzig für Leute, die wissen, dass ich Stermann heiße aber Christoph Christoph ist. Das ist ein Witz. Aber wir treten ja auch sehr viel in Dresden und so auf, wo die Leute dann nicht sofort unsere Gesichter vor Augen haben, und da werden diese Plakate natürlich schlechter funktionieren. Aber für Österreich ist das irgendwie ganz sympathisch. Irritiert ein bisschen.
Grissemann: Ja, aber es ist eben nicht witzig. Nicht lachen und ein Wort zu verwenden, das komplett unlustig ist, wie Stermann, war uns wichtig. Die Etablierung des humorlosen Witzes zieht sich ja durch unsere Arbeit.
ÖH: Interessant. Das sind dann Antiwitze, oder?
ÖGB: Seid ihr in der Gewerkschaft?
Stermann: Nein, wir sind keine Gewerkschaftsmitglieder. Wir sind beide fast die einzigen FM4-Mitarbeiter, die nicht angestellt sind. Ich finde die Vorstellung das Schlimmste, in einer Firma zu arbeiten. Das mag ich nicht.
ÖGB: (lacht) Wie soll ich das jetzt in einer Gewerkschaftszeitung schreiben?
Stermann: Schreib, wir überlegen uns in die Gewerkschaft einzutreten und streben eine Anstellung an. Und wir sind natürlich für die Stärkung der Gewerkschaften, das ist ja wohl klar (lacht).

ÖH:
(lacht) Werden eure Programme eigentlich vom ORF auf die rechtliche Relevanz geprüft?
Stermann: Mit diesem Programm hat der ORF ja nix zu tun.
Grissemann: Aber die Fernsehsendungen werden schon geprüft.
ÖH: Ihr macht ja auch Werbejingles, oder? Ihr habt gesagt, dass man damit viel mehr Geld verdient. Wollt ihr Euch, wenn ihr euch mal aus dem Geschäft zurückzieht, darauf konzentrieren?
Stermann: Äh, ne. Also ich mach das überhaupt nicht gern. Ich mach das halt für Geld, aber ich finde das nicht angenehm oder schön. Aber es ist so, da wir vom Radio kommen, waren wir es immer gewöhnt, irrsinnig viel zu hackeln für gar kein Geld. Da ist es dann natürlich super, wenn du angerufen wirst, einen Satz sagst und dafür so viel kriegst wie normalerweise im Monat. Da wärst du ja meschugge, das nicht zu machen.
Stadtbekannt: Hättet ihr in der Fernsehsendung eigentlich gerne das Recht, ein bisschen radikaler zu sein, als der ORF erlaubt?
Stermann: Du kannst dich ja mal mit Vilimsky darüber unterhalten, ob er findet, dass wir radikal sind oder nicht, oder ob er findet, dass wir radikaler werden sollen. Man darf ja nie unterschätzen, das ist der ORF und nicht OKTO, und wir sind meilenweit das Radikalste, das es gibt. Und alle deutschen Gäste, die zu uns kommen, sind immer geschockt, was da alles möglich ist in der Sendung. Also ich glaub auch, das Ziel ist nicht, radikaler zu werden. Das Ziel ist immer nur, irgendwie besser zu werden, oder lustiger zu werden, aber unser Ziel ist sicher nicht, radikaler zu werden. Das kann kein Anspruch sein.
Stadtbekannt: Fühlt man dennoch, dass man ein bisschen beschränkt wird?
Stermann: Wir sind gar nicht beschränkt. Wir dürfen praktisch alles machen. Es gibt halt mittlerweile ganz viele Redaktionen, die nicht mehr mit uns zusammenarbeiten und uns kein Material mehr zur Verfügung stellen, weil sie zu oft vorgeführt wurden. Das heisst, wir beschneiden uns selbst durch die Form des Humors, den wir haben. Aber wir dürfen alles sagen. Es ist ganz selten, dass mal was passiert und was rausgeschnitten wird.

"Wir sind gerne in Kärnten und überlegen, da hinzuziehen"

„Wir sind gerne in Kärnten und überlegen, da hinzuziehen“

„Wir sind gerne in Kärnten und überlegen, da hinzuziehen“

Stadtbekannt: Also ihr habt Euch einen ziemlich autonomen Rahmen geschaffen.
Stermann: Ja, und das muss man auch über den ORF sagen. Also der ORF traut sich da ziemlich viel, die lassen sehr, sehr viel durchgehen. Du darfst nicht vergessen, es gibt da immer diese Stiftungsräte, es gibt Milliarden von Menschen, die mitreden beim ORF, und da gibt’s immer jemanden, der sagt, diesen Witz möcht ich nicht. Und unser Chef sagt dann halt, schade, dass du das nicht willst, aber es bleibt trotzdem. Und du wirst das auch im Privatfernsehen nie finden, dass du so schlecht über die eigene Firma redest wie wir. Wir machen ja ständig Witze über den ORF, das wär überall anders verboten, also die würden das alles rausschneiden.
ÖH: Bei den Simpsons machen sie immer Witze über FOX (lacht).
Stermann: Ja, bei den Simpsons. OK. Aber die Simpsons sind halt eine Weltmarke, die sind ja so wie CocaCola, die dürfen auch alles.
ÖGB: Wie wird man bei euch Gag-Schreiber?
Stermann: Bewerben. Aber wir haben halt kein Geld. Bei fred.schreiber@superfilm.at.
Stadtbekannt: Jetzt habt ihr Filme, Bücher, eine laufende Fernsehshow…
Stermann: Filme? Einen Film.
Stadtbekannt: Ok, einen Film. Gibt’s irgendwas, das ihr in Zukunft noch gern machen würdet, irgendetwas, das euch noch fehlt?
Stermann: Naja, wir machen nächstes Jahr eine Produktion, auf die wir beide gespannt sind. Das ist ein Theaterprojekt zusammen mit Fritz Ostermayer im Grazer Schauspielhaus. Das ist für uns Neuland und für den Fritz auch Neuland, da machen gute Leute mit, das kann noch mal ganz interessant werden. Aber jetzt machen wir ja gerade was Neues, das wir auch erst mal lernen müssen, das STERMANN-Stück eben.
Stadtbekannt: Wir sind schon gespannt.
ÖGB: Und ihr habt wirklich noch immer keinen Anstellungsvertrag?
Grissemann: Naja, die ersten fünf Jahre war mein Vater mein Chef. Das ist natürlich super, weil du nicht rausgeschmissen werden kannst.
ÖGB: Aber da darf man sicher auch nicht sensibel sein. Kollegen ziehen doch sicher über dich her deswegen.
Stermann: Ja, aber das hat dem Sohn von Gaddafi auch nicht geschadet. Dessen Vater hat ja eine ähnliche Rolle.
ÖGB: Aber ich glaub nicht, dass der nächstes Jahr auch noch die Rolle hat.
Stermann: Aber es ist ja auch nicht so, dass irgendwelche Aufständischen Telfs stürmen, oder wo ist dein Vater her?
Grissemann: Imst.
Stermann: Imst. Wo sich die letzten Getreuen vom alten Grissemann verschanzt haben (lacht). Und Grissemann nach Algerien flüchten muss (beide lachen).
ÖGB: Heute ist der zehnte Oktober, gibt’s noch irgendwas, das man den Kärntnern ausrichten möchte?
Stermann: Kärnten läuft ganz gut, finde ich ehrlich gesagt. Also ich finde das gut mit den Ortstafeln, diese Beruhigung. Ich find auch, dass man dann echt auch sagen soll, dass dieser Landeshauptmann mal was gut gemacht hat. Ich hab nix gegen Kärnten, ich finds da schön. Passt schon (lacht). Den Dialekt könnten die mal ändern, der ist nicht so schön.
Grissemann: Gfollt a da net, host du an schenaren oda wos?

ÖGB:
Nach drei Achterln geht’s leichter, das Kärntnerisch.
Grissemann: Achja, ist das so?
ÖGB: Glaub schon (lacht).
Stermann: Also wir sind gerne in Kärnten und überlegen hinzuziehen.
Interview: Markus Brandstetter & Maxi Lengger Fotos © Udo Leitner

, , , , , , ,

Weitere Artikel

4 Antworten auf Dirk Stermann und Christoph Grissemann im Gespräch – Verstecken

  1. martin sagt:

    cool
    die zwei auf stadtbekannt, da schau her.

  2. störmann sagt:

    pro dirkkkkkele
    stermann kann nicht überbewertet sein

  3. antifranz sagt:

    geh kommz
    bissi superstar seids eh auch tief im innern. nicht so wie el grissemannia aber doch.

  4. jackfate sagt:

    Grissemann:
    "Ehrlich gesagt, denke ich langsam daran, dass Vilimsky Recht hat. Also man sollte sich diesem Auftrittsverbot fügen. Ja, finde ich eigentlich wirklich."
    – weltklasse!

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

« »