Kultur

Computer (c) Mehofer stadtbekannt.at
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Digitale Spielkultur

20. Mai 2010 • Kultur

Erwecke den Klempner Mario zum Leben!

Ach, war das damals schön: Mit dem Joystick in der Hand konnte man Mario die Prinzessin retten lassen oder die Tetris-Steine langsam einordnen, während sie gen Boden segeln. Die Gameboys und Nintendos liegen schon verstaubt im Keller, aber die Erinnerungen an sie sind noch wach. Wie man die alten Helden wieder erwecken kann, erfährt ihr hier. 

Fast wehmütig wird man bei der Vorstellung wieder am Spielautomaten Pacman spielen zu können, den Gameboy einfach so aus der Tasche ziehen zu können, oder an der alten Nintendo-Konsole wieder Tetris zu spielen. 

All das ist möglich, wenn auch mit Umwegen: Über Emulatoren. Ein Emulator ist eine Software, der eine alte Soft- oder Hardware nachahmt und damit alte Spiele wieder laufen lässt. Ein handelsüblicher PC wäre viel zu schnell für den lahmen Pacman – bei der Geschwindigkeit eines heutigen Computers würde Pacman nur so gegen die Wand knallen, weil die „neue Umgebung“ viel zu schnell wäre. Deswegen braucht man Emulatoren, wie beispielsweise M.A.M.E für Arcade-Spiele. 

Retro-Trend

Natürlich sind unsere sentimentalen Gefühle persönlich begründet, trotzdem lässt sich ein gewisser Retro-Trend ausmachen, in das ein gewisses Verlangen nach den alten Spielen gut hineinpasst. Die meisten dieser Spiele gibt es auch noch original zu ergattern, sei es auf Internetauktionen und teils auch in Geschäften wie dem Subotron im Wiener Museumsquartier.

M.A.M.E
subotron.com

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