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Sonne (c) STADTBEKANNT
Sonne (c) STADTBEKANNT

Die stadtbekannt Sonnenschutztipps

30. Juni 2016 • Gesundheit, Gut zu wissen

Die besten Tipps und Tricks

Mittlerweile haben die meisten von uns (mit Ausnahme einiger hartnäckiger Solariumbewohner und Sonnenanbeter) verstanden, dass zu viel Sonneneinstrahlung auf Dauer schlichtweg ungesund ist. Damit ihr gar nicht erst Gefahr lauft, euch einen unangenehmen Sonnenbrand einzufangen, haben wir die besten Sonnenschutztipps zusammengestellt.

Zum Glück sind die Tage vorbei, als es als gesund und schön galt sich stundenlang, eingeölt und sich im Halbstundentakt wendend, in der Sonne braten zu lassen. Das hatte dann auch mehr mit toasten als einer gesunden Bräune zu tun. Wer seine Haut nicht mit Sonnencreme geschützt hat, der hat außerdem zehn Jahre später die Rechnung präsentiert bekommen: Runzlige, faltige Haut, der berühmt-berüchtigte „Lederapfel“. Langsam aber sicher hat sich diese Sonnenanbeter-Mentalität doch noch gewandelt. Ärzte, Lifestylemagazine und Schulen haben es sich zur Aufgabe gemacht, uns über die Risiken des exzessiven Sonnetankens aufzuklären, denn schon ein bis zwei Sonnenbrände reichen aus, um das Hautkrebsrisiko drastisch zu erhöhen.

 

Bräunungsarten

Grundsätzlich gibt es zwei Bräunungsarten, die unter UV-Einwirkung sofort entstehen: Einerseits die kurz anhaltende Bräunung (IPD/immediate pigment darkening), die durch eine Neuverteilung von Melanin, das sich bereits in der Haut befindet, entsteht. Sie wird vor allem durch die wesentlich aggressivere UV-A Strahlung ausgelöst. Andererseits die verzögerte Bräunung (DT/delayed tanning ), die vor allem durch UV-B Strahlung erzeugt wird und auf einer vermehrten Bildung von Melanin beruht. Die verzögerte Hautbräunung erreicht ihr Maximum nach fünf bis sieben Tagen. Auch im Schatten sollte man nicht unvorsichtig sein, die UV-Strahlung beträgt dort immer noch bis zu 50 Prozent – das reicht, um einen Sonnenbrand zu bekommen. Wie also kann man sich am besten gegen Sonne schützen?

 

Sonnencreme

Der Klassiker unter den Lichtschutzmitteln: Sonnencreme. Mittlerweile ist Sonnencreme in Milch-, Spray- oder Gelform nur noch mit den Lichtschutzfaktoren 6, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 50+ erhältlich. Welchen Lichtschutzfaktor ihr braucht könnt ihr folgendermaßen berechnen:

LSF = geplante Zeit in der Sonne / Eigenschutzzeit

Eigenschutzzeit ist jene Zeit, nach der die ungeschützte Haut bei Sonnenbestrahlung mit einem Sonnenbrand reagiert. Diese wiederum hängt vom Hauttyp, der Vorbräunung und dem UV-Index ab.

Auch Kleidung wirkt als Sonnenschutz: So hat einen trockenes T-Shirt einen LSF von ungefähr 10, wohingegen ein nasses T-Shirt nur mehr einen LSF von 2 aufweist.

 

Sonnenbrille

Nicht zu unterschätzen: Sonnenbrillen. Zwar halten es ohnehin die wenigsten von uns ohne schützende, getönte Gläser im gleißenden Sonnenlicht aus, den harten Knochen unter uns sei allerdings gesagt: Die UV-Strahlung kann bei größerer Intensität oder bei längerer Einwirkung zu Augenreizungen, Grauem Star und sogar Erblindung führen. Sonnenbrillen werden daher zunehmend als UV-Filter getragen, obgleich UV-Licht auch bei bedecktem Himmel gefährlich werden kann. Momentan wird auch diskutiert, ob das im normalen Licht befindliche Blaulicht eventuell Auslöser für Makuladegeneration verantwortlich gemacht werden kann. Jedenfalls lohnt es sich wirklich, seine Brillen nicht beim Diskonter zu kaufen, sondern lieber etwas mehr Geld beim Optiker hinzublättern und dafür auch optimalen Schutz zu genießen.

 

Sonnenhut

Besonders im Hochsommer und in heißen, südlichen Ländern lohnt sich das Tragen eines breitkrempigen Sonnenhuts, da dieser vor einem Sonnenstich schützen kann. Außerdem bewahrt man so die Kopfhaut vor übermäßiger Sonneneinstrahlung – Wer schon einmal einen Sonnenbrand am Kopf hatte, weiß wie außerordentlich schmerzhaft das ist.

 

Sonnenkapseln

Seit Neuestem gibt es auch sogenannte Sonnenkapseln in Reformhäusern und Apotheken, die die Haut auf die bevorstehende Sonneneinwirkung vorbereiten sollen. Allerdings ist ihre Bezeichnung oftmals irreführend: Die Kapseln enthalten Beta-Carotin, das als starkes Antioxydans die Freisetzung von kollagen- und elastinabbauenden Enzymen vermindert und so einer vorzeitigen Hautalterung durch UV-Strahlen vorbeugt. In Kombination mit Lykopin wird der Eigenschutz zwar von innen gestärkt, die Verwendung von Sonnencreme ist aber trotzdem unabdingbar. Sonnenkapseln besitzen also nur einen gewissen Anti-Aging-Effekt für die Haut, sind allerdings bei Sonnenallergien zu empfehlen.

Zusammenfassend kann man also sagen: Wer Sonnenbrand und Hautschäden vermeiden will, der trägt am besten luftige Sommerkleidung, Hut und Sonnenbrille gegen die aggressive UV-Strahlung. Haut, die ungeschützt der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, braucht unbedingt eine Sonnencreme. Außerdem sollte man die Mittagszeit von 11:00 bis 15:00 Uhr am besten im Schatten zubringen und viel trinken.

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