Wien – Grätzltipps – 8. Josefstadt

Straße Wien Josefstadt (c) STADTBEKANNT
Straße Wien Josefstadt (c) STADTBEKANNT

Die Josefstadt

16. Jänner 2013 • 8. Josefstadt, Grätzltipps

Der kleinste Bezirk in Wien – die Josefstadt.

Im nächsten Teil unserer Grätzltipp-Serie wollen wir euch den 8. Bezirk „die Josefstadt“ vorstellen. Nicht nur, dass die Josefstadt der kleinste Bezirk in Wien ist, zählt er auch zu den am dicht bebautesten – man darf sich das nicht als einen großen Betonkomplex vorstellen, sondern eher wie ein kleines Dorf mit schmalen Gassen und wunderhübschen kleinen Stilaltbauten. Ja – das ist die Josefstadt – glänzt durch ihren „alten“ Wiener Charme. Trotz seiner Größe hat der 8. Bezirk viel zu bieten – angefangen von vielen kleinen Cafés mit dem besonderen Flair, weiter über die trashigen StudentInnen-Buden bis hin zu individuell geprägten Shops auf der Josefstädterstraße.

Man kann sagen, dass sich das Leben auf der Josefstädterstraße abspielt. Shop neben Shop, Café neben Café und überall gehen kleine Straßen wie Äste weg, die in kleine Wohnviertel führen, die wir aufgrund ihrer Einzigartigkeit so lieben. Da wäre mal das Grätzl „Piaristengasse/Florianigasse“, wo der Italiener Il Sestante ist. Die Pizzeria Il Sestante – von zwei Italienern gegründet – bietet neben ausgezeichneten Pizzen und italienischen Spezialitäten auch delikate Desserts. Auch die Atmosphäre lädt ein, den Abend bei Pizza und einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Visavis befindet sich der wunderschöne Piaristenplatz, der dazu einlädt, einen lauen Sommerabend im „Schanigarten“ zu genießen.

Die Florianigasse hinauf ist der Tunnel situiert, der mit schmackhaften Essen zu günstigen Preisen glänzt. Wo kann man heutzutage noch 1/8 Weiß um Euro 1,80 trinken? Besonders bei den StudentInnen scheint der Tunnel besonders beliebt zu sein, da neben ausgewählten Snacks, auch ein musikalisches Abendprogramm geboten wird.

Nur wenige Fußschritte entfernt, liegt der Schönbornpark an der Lange Gasse und der Florianigasse, der definitiv ein Besuch wert und als kleiner Rückzugsort aus dem stressigen Stadtleben anzusehen ist. Wenige Häuser weiter, in einem schönen Stilaltbau positioniert, ist das Café Florianihof. Ein traditionelles Wiener Caféhaus, das auf Grund des freundlichen und jung-dynamischen Personals auch gerne von der jüngeren Generation aufgesucht wird. So zum Beispiel ein Eintrag auf Tupalo: „The 5th star is missing, because the Mehlspeisenangebot is a bit small (but good).“ Tja, das zaubert ein Lächeln in das Gesicht. Von uns gibt es den 5. Stern für das Café Florianihof. Wir freuen uns ja, wenn die Wiener Café Kultur weiterhin bestehen kann.

Ein paar Gassen weiter, in der Laudongasse, findet man die Wäscherei – nein kein richtiger Waschsalon, aber eine ausgezeichnete Bar, die auch zum Sonntags-Brunch einlädt. Für Euro 15,00 darf man sich ausreichend am Buffet bedienen – von A bis Z gibt es alles, was das Herz begehrt.

Wieder rüber in den Westen gibt es das traditionelle Café Hummel. Das Hummel zählt zu den Urgesteinen im Cafehausbetrieb, besteht schon seit 1935 und besticht vor allem durch die ausgezeichneten Speisen – leider nicht sehr preiswert.

Ein paar Schritte weiter, in der Albertgasse, steht die Bar&Kitch’n Albertgasse39. Eine trendige Bar für alle Hipsters da draußen. Neben außergewöhnlichen Cocktails und gutem Wein, wird auch „astonishingly good food“ serviert. Wenn wir schon über „astonishingly good food“ reden, darf die Curry Insel nicht ausgelassen werden. Die Currys sind einfach unverwechselbar gut und liefern die nötige Würze fürs Leben. Abgesehen davon bietet die Curry Insel wieder „Running Curry“ um Euro 13,00 pro Person an. Und zwar jeden Samstag ab 12.30 startet das Running Curry, ein Streifzug durch die Küche Sri Lankas auf „All you can eat“-Basis. Die verschiedensten Speisen werden auf kleinen Teller serviert und natürlich so viel der Magen verträgt.

Zu guter Letzt – und das ist mir wirklich ein Anliegen – muß hier noch Platz sein für den „Narrischen Kastanienbaum“ in der Strozzigasse. Ich muß gestehen, gegessen habe ich dort noch nie, aber ich muß diesen Stadtheurigen einfach aufgrund seines Namens würdigen, denn auf meiner alltäglichen Fahrt mit dem 13A durch die Strozzigasse musste ich mir schon oft das Lachen verkneifen – der Name – einfach unschlagbar. Dennoch haben einige Recherchen ergeben, dass der Gastgarten einfach traumhaft schön und gemütlich aussieht.

So und zum Schluss möchte ich auch noch das City Wellness empfehlen. Ein ästhetischer Laden in der Lenaugasse um sich einmal so richtig entspannen zu können. So ein Wohlfühltag muss eben doch ab und zu sein!

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