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Die Glasfabrik

21. Oktober 2014 • Wohnen & Design2 Kommentare zu Die Glasfabrik

Vintage Chic in Ottakring

Wirklich schöne Möbel aus vergangenen Epochen zu finden ist in Wien eine Lebensaufgabe, erst recht wenn sie auch noch bezahlbar sein sollen: die Glasfabrik bietet Abhilfe.

 

Ramsch oder Luxus?

Entweder man wühlt sich bei der Arge, den Caritas Hallen oder beim Volkshilfe Würfel durch endlose 80er-Couch-Katastrophen und gebrauchte Billy-Regale, zwischen denen ein paar Biedermeier-Schmuckstücke versteckt sind, oder man besucht gleich einen der zahlreichen in der Stadt beheimateten Antiquitätenhändler, die ihre Waren allerdings meistens leider zu astronomischen Phantasiepreisen anbieten, die unbezahlbar anmuten. Die Glasfabrik ist da der perfekte Mittel- und Ausweg.

 

Möbel-Paradies

Die Glasfabrik trifft eine Vorauswahl und bietet in ihren beiden Fabrikshallen, die gemeinsam immerhin 3.000 Quadratmeter Fläche ausmachen, wirklich nur Antiquitäten von 1670 – 1970. Eine endlos scheinende Ansammlung von Biedermeierschränkchen, Anrichten im Empirestil, Servierwägen, venezianischer Spiegel, 30er-Stahlrohrmöbel oder Jugendstillampen durchwandert man, wenn man sich bei angenehmer Loungemusik in die Weiten der Glasfabrik begibt. Verschleudert wird hier natürlich nichts, da man um die Einzigartigkeit der Möbel Bescheid weiß. Preislich ist das Ganze aber im absolut fairen Bereich angesiedelt: Stühle fangen bei 30,- Euro an, Couchtische gibt es ab 80,- Euro, größere Anrichten, Schränke und dergleichen gibt es um ein paar hundert Euro.

 

Eiserne Jungfrau und Kronleuchter

Aber nicht nur auf Möbel beschränkt sich das Angebot der Glasfabrik: Meißner und Gmundner Porzellan, chinesische Vasen und Lampenschirme aller Art, kleine Skulpturen und Dekorationsgegenstände, Ventilatoren, Wanduhren und Kronleuchter und eine große Auswahl von Gemälden, Zeichnungen und Drucken aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Und auch Skurriles kommt in der Glasfabrik nicht zu kurz, etwa Biedermeiertoiletten oder eine originale gotische Kreuzrose von einer Kirchturmspitze stehen zwischen den Möbeln herum, und in der Ecke der einen Halle steht sogar eine echte Eiserne Jungfrau, die allerdings mit 2.200,- Euro zu Buche schlägt.

 

STADTBEKANNT meint

Backsteinmauern und raumhohe Fensterfronten. Für alljene, die auf der Suche nach Möbeln mit Geschichte sind, ist ein Besuch in der Glasfabrik ein Muss. Auf 3.000 Quadratmetern einer ehemaligen Glasbiegerei im 16. Bezirk warten allerhand Fundstücke und alte Schätze auf ein neues Zuhause. Die außergewöhnlichen Räumlichkeiten der Glasfabrik können zudem für Veranstaltungen oder Filmproduktionen gemietet werden. Um in Nostalgie zu schwelgen und originelle Einzelstücke zu entdecken, kommen wir gerne wieder.

Glasfabrik

Lorenz Mandl Gasse 25
1160 Wien
014943490
http://www.glasfabrik.at

Di-Fr 14:00 – 19:00 Uhr
Sa 10:00 – 14:00 Uhr

 

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2 Antworten auf Die Glasfabrik – Verstecken

  1. jpod sagt:

    !
    wow, kannte ich noch nicht!

  2. b.b. sagt:

    wow
    ein heißer feger fegt durchs bild.

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