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Krapfen (c) STADTBEKANNT
Krapfen (c) STADTBEKANNT

Der große STADTBEKANNT-Krapfentest

12. Feber 2013 • Essen, Leben

Faschingszeit – Krapfenzeit.

STADTBEKANNT hat sich aufgemacht, den besten Krapfen der Stadt zu finden und hat sich dabei weder von Magenverstimmung noch von Zuckerschock aufhalten lassen. Vor allem die billigen Exemplare wurden unter die Lupe genommen. 

Hier die knallharte Bewertung unserer Jury:

 

Ströck

Krapfen Ströck (c) STADTBEKANNT

Krapfen Ströck (c) STADTBEKANNT

Optisch in Ordnung, etwas mehr Zucker hätte aber vielleicht nicht geschadet. Die Konsistenz ist jedenfalls perfekt, so flaumig muss ein Krapfen sein. Viel Marmelade und ein guter Teig – ein Anwärter auf den Testsieger, wenn da nicht der Nachgeschmack wäre, der bestenfalls mit “komisch” zu bezeichnen ist. Trotzdem durchaus annehmbar.
7/10 Punkten

 

Felber

Krapfen Felber (c) STADTBEKANNT

Krapfen Felber (c) STADTBEKANNT

Nicht nur optisch ein Traum von einem Krapfen – der Zucker am Krapfen wirkt wie frisch gefallener Schnee. Auch geschmacklich überzeugt der Krapfen: flaumig mit wohlfeiner Marillenmarmelade, von der man ruhig noch etwas mehr hinein geben hätte können. Obwohl aus der Sicht der anderen Testesser genug Marmelade drinnen war.
8/10 Punkten

 

Anker

Krapfen Anker (c) STADTBEKANNT

Krapfen Anker (c) STADTBEKANNT

Optisch eher langweilig überrascht der Krapfen mit Flaumigkeit, etwas mehr Zucker hätte aber auch hier nicht geschadet. Die Konsistenz ist jedenfalls perfekt – das hätte man dem Anker garnicht zugetraut. Marmelade ist auch ordentlich drin – diese allerdings schmeckt etwas seltsam nach Gummibärchen. Trotzdem:
7/10 Punkten

 

Hofer

Krapfen Hofer (c) STADTBEKANNT

Krapfen Hofer (c) STADTBEKANNT

Mit nur etwa 22 Cent pro Krapfen ist der natürlich deutlich billiger als seine Konkurrenten – allerdings auch deutlich kleiner. Immerhin optisch nett anzusehen und mit einer beinah zentimeterdicken Zuckerschicht versehen.
Geschmacklich allerdings weit weg vom Krapfen wie man ihn kennt: der Teig ist kompakt, feucht, süß, beinahe wie ein Marmeladezopf (Striezel) schmeckt er. Im Abgang eine deutliche Vanillenote. Nicht schlecht, aber auch kein Krapfen.
3/10 Punkten

 

Der Mann

Krapfen Der Mann (c) STADTBEKANNT

Krapfen Der Mann (c) STADTBEKANNT

Der Krapfen kommt mittelgroß, mittelbestreut, optisch also sehr unauffällig daher. Geschmacklich ist er nicht übel, der Teig ist etwas trocken aber flaumig und angenehm süß. Die Marmelade hat aber den einen oder anderen Schuß Rum zuviel abbekommen – die Fülle ist wirklich sehr alkoholisch, so dass man wahrscheinlich von zwei Krapfen schon eine deutliche Fahne sein Eigen nennen darf. Geschmackssache – wer’s mag wird den Mann Krapfen lieben!
6,5/10 Punkten

 

Billa

Krapfen Billa (c) STADTBEKANNT

Krapfen Billa (c) STADTBEKANNT

Optisch der schönste Krapfen, merkt man allerdings schon beim anfassen, dass er nicht gerade der frischeste sein kann. Er liegt trocken und hart in der Hand und die Zuckerbestreuung sieht auch nicht mehr gut aus.
Geschmacklich ebenfalls keine Überraschungen: trocken, bröselig, nicht besonders süß. Die Marmelade ist allerdings nicht zu bemängeln.

4/10 Punkten

 

Zielpunkt

Krapfen Zielpunkt (c) STADTBEKANNT

Krapfen Zielpunkt (c) STADTBEKANNT

Eher kleiner und mit augenscheinlich wenig Marmelade ist der Zielpunkt-Krapfen eigentlich schon einmal mit einem Handicap verstehen – geschmacklich überrascht er aber doch: flaumig, angenehm süß, genau richtig eben, die Marmelade ist etwas zu süß und will sich vielleicht so über die mangelnde Menge hinweghelfen. Gemeinsam mit dem Felber Krapfen der Testsieger, aber mit Abstrichen.
8/10 Punkten

 

Fazit:
Den goldenen Krapfen haben wir in unserem Test nicht gefunden, da muss man wohl in teurere Gefilde abdriften: Demel, Groissböck oder die Bäckerei ums Eck warten …

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