Die Arbeit der Nacht Diese Schienen sind Geschichte 15 Meter Schiene ersetzen Ein Weichenherz wird geschliffen
font smallerfont bigger Schriftgröße | Farbe ändern arrow

Die Arbeit der Nacht
zurück   Bild 1 von 4   weiter

Die Arbeit der Nacht

Morgens halb neun in Wien, ein neuer Arbeitstag beginnt für die stadtbekannt Redaktion – die Weihnachtsfeier und ein Nachteinsatz bei den Wiener Linien stehen auch noch auf dem Programm. Wir scheuen weder Kosten noch Mühen für unsere LeserInnen und gehen auch nach der Weihnachtsfeier noch in den Außendienst. Statt Firmenfeier No-Gos gab es, zumindest für mich, Gestern nur Warnhinweise zum Selbstschutz vor den schweren Geräten der Wiener Linien Arbeiter.

00:30 Uhr an einem ganz normalen Werktag: die letzten Passagiere verlassen die U-Bahn Station Hütteldorf. Es ist eine kalte Dezembernacht, Nieselregen lässt das individuelle Wohlfühlbefinden in den Keller sinken. Während die Passagiere den Heimweg antreten, nehmen jetzt 150 Mitarbeiter der Abteilung Schienen- und Gleisbau ihre Tätigkeit auf. Schwarzkappler findet man hier keine, statt dessen ist alles in Gelb gehalten, von der Sirene der Autos, über die Arbeitskleidung bis zum obligatorischen Helm.

Tempo ist hier alles, in ordentlicher Manpower wird angerückt, das schwere Gerät unter hoher Kraftanstrengung über die Treppen in die U-Bahn hinabbefördert. Ab jetzt stehen nur vier Stunden zur Verfügung, um dringende Reperaturarbeiten vorzunehmen. Dann wird der U-Bahnbetrieb wieder aufgenommen und die WienerInnen sollen nach Möglichkeit nichts von der Arbeit der Nacht merken.

Fehler rächen sich bitter, denn im Worst Case Scenario müsste der morgentliche Betrieb ruhen, wenn die Arbeit nicht fertig wird. Ist die Schiene noch nicht getauscht, fährt es sich für die U-Bahn bekanntlich ohne nicht besonders gut. Dass das realiter so gut wie nie vorkommt, ist dem Team des Schienen- und Gleisbaus zu verdanken, das jede Nacht, bei Schnee, Regen, tropischer Hitze, oder auch bei ganz normalen Witterungsverhältnissen im Einsatz ist. Schweißen, schleifen, Schinentauschen, Weichen warten und vieles mehr steht auf dem Programm. Unterstützt werden sie von etwa 150 weiteren Mitarbeitern, die sich um die Reinigung, die Elektrik und Kabelverlegung, die Tunnelsanierung und alles was sonst so anfällt kümmern.

Die emsigen Bienen der Wiener Linien
Die Mitarbeiter der Schienen- und Gleisbau Abteilung


signatur_daniel

Daniel Steinlechner



zurück   Bild 1 von 4   weiter
Bist Du schon Mitglied? Dann logge Dich bitte rechts ein.
Du bist noch kein Mitglied? Hier kannst Du Dich gratis registrieren.

Tolle Bilder

Karina 2011-12-22 16:46:53

Echt beeindruckend anzusehen.

Kompliment an diese Arbeiter

Sandrine 2011-12-22 16:52:58

das ist echt eine Sch... Arbeit. Toll,d ass die sie trotzdem so super erledigen.

Vorname*

Nachname*
E-Mail-
Adresse*

*Pflichtfelder!

Wien für
jeden Tag -
immer aktuell.
>> reinschauen

CODE: glossy50

Basiswissen für Wienbewohner

>> reinschauen

Wir wollen hören was ihr zu sagen habt! Schickt uns eure Tipps unter machsbekannt@stadtbekannt.at oder registriere dich hier um deine Veranstaltungen selbst online zu stellen.

>> Bekannt machen >> Registrieren