Stadtbekannt zu Besuch beim Verein Ute Bock
Die Große Sperlgasse, unweit von einem der neueren hippen Plätze Wiens - dem Karmeliterplatz - gelegen, ist eine dieser Straßen, denen man den Aufwertungsprozess ansieht, den das ganze Grätzl durchmacht. Die teils heruntergekommenen, teils leer stehenden Häuser lassen auf Wohnungsspekulation schließen und kontrastieren die schicken Bobo-Behausungen, die in der Umgebung wie Schwammerl aus dem Boden sprießen.Eigentlich vermutet man hier nichts Außergewöhnliches - die vielen auf der Sperlgasse stehenden Menschen, die scheinbar auf etwas warten, belehren aber schnell eines Besseren.
Die auf der Straße Wartenden tun dies, wie kaum anders zu erwarten, nicht aus Jux und Tollerei. Sie warten nicht auf Godot, auch wenn die Asylverfahren, in denen sich die meisten von ihnen befinden, häufig wie eine boshafte Mischung aus Becketts berühmtem Werk und Kafkas Prozess wirken. Sie warten, weil hier das Flüchtlingsprojekt Verein Ute Bock Quartier ansässig ist .
Wir haben uns durch das Gebäude führen und uns den Alltag der VereinsmitarbeiterInnen schildern lassen. Unser Gespräch mit Ute Bock könnt ihr hier nachlesen.
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Lara Chhatwal |
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Daniel Steinlechner |


















































Eine Reportage über Ute Bock
Lucia 2011-02-25 13:46:14
Eine Reportage über Ute Bock, wow. Stadtbekannt wird wirklich immer lesenswerter!
bock
clementine 2011-02-25 13:58:44
ein großes lob an frau bock, die großartige arbeit leistet. wann kommt denn das interview?
@Clementine
stadtbekannt 2011-02-25 14:02:51
Das Interview kommt voraussichtlich am Sonntag.
@stadtbekannt
clementine 2011-02-25 14:13:57
ah super. schöne sonntagslektüre. freu mich schon!
Das ist eine gut gemachte Reportage finde ich
Clara 2011-02-25 15:06:00
sehr berührend und informativ.
@clara
andreas 2011-02-25 15:13:49
da kann ich nur zustimmen. wirklich gelungen. danke!
schlimm
karin 2011-02-25 16:19:24
dass frau bock in so einem vereinslokal untergebracht ist. da muss einfach mehr platz her! bzw. wie kann sich der staat dieser verantwortung so entziehen, dass leute wie frau bock und ihre mitarbeiter einspringen müssen? zum schämen...