Flashmob2 Alles trennt Fotocredit Florian Auer
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Flashmob2 Alles trennt Fotocredit Florian Auer

"Alles trennt!"

Der Flashmob, der unter dem Motto „Alles Trennt“ einen Beitrag zum Umweltschutz leisten wollte, wurde pünktlich um 16:15 Uhr durch ein Signal eingeläutet und fand nach einer Polonaise durch die Innenstadt vor der Hofburg um 17:00 Uhr sein Ende. Thomas Schäfer-Elmayer hat passend zur Ballsaison mehr als 100 Paare in Abendgarderobe zu den Klängen von Johann Strauss tanzen lassen .

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Der Flashmob

PassantInnen in der Wiener Innenstadt staunten nicht schlecht, als am Samstagnachmittag mehr als 200 Personen in Abendgarderobe am Stephansplatz wie aus dem Nichts zu einer Reihe formierten. Um 16:15 Uhr setzten sich die Teilnehmer in einer Polonaise in Bewegung. Auf ihrem Weg quer durch den ersten Gemeindebezirk der österreichischen Hauptstadt zog die lebendige Kette die Blicke zahlreicher PassantInnen auf sich, legte Straßenzüge lahm und brachte den Verkehr kurzzeitig zum Erliegen.

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Zahlreiche Schaulustige folgten dem Zug bis zum Erzherzog-Karl-Reiter-Denkmal am Heldenplatz, wo sie Zeugen eines Tanz-Spektakels wurden: Exaktals seine TanzschülerInnen ihr Ziel erreicht hatten, betrat Maestro Schäfer-Elmayer ein Podest zwischen den bereits aufgestellten Recycling-Containern, um sein magisches Kommando zu geben.

Nur dass das zum ersten Mal nicht „Alles tanzt“ lautete, sondern „Alles trennt“. Getanzt wurde dennoch: Statt wie gewohnt aufs Parkett legten die Tanzpaare zu den Klängen von Johann Strauss‘ „An der schönen blauen Donau“ unter dem Jubel der Menge einen Wiener Walzer auf den Asphalt, bevor sie ihre mitgebrachten Flaschen und Dosen schwungvoll in die dafür vorgesehenen Containern entsorgten.

Auch Taxifahrer, Fiaker und andere Zuseher schlossen sich dem spontanen Tanzreigen an und komplettierten das skurrile Bild.

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Schäfer-Elmayer ist Schirmherr dieser Aktion und will damit ein „Ausrufezeichen“ setzen sowie die Menschen wachrütteln. Denn Verpackungsrecycling bedeutet 620.000 Tonnen weniger Ausstoß an CO2 pro Jahr. „Um in Zukunft noch mehr für die Umwelt zu tun und die Wichtigkeit des Recyclings in das Bewusstsein der Menschen zu rufen, habe ich gemeinsam mit der Altsto" Recycling Austria (ARA) einen Flashmob auf die Beine gestellt“, erklärt der bekennende Umweltaktivist.

Denn wie gesagt: „Auch Recycling gehört zum guten Ton“. ein Überraschungseffekt war garantiert, ebenso wie chaotische und turbulente Minuten im 1. Bezirk.

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Video zum Flashmob: 

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