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Green Fashion in Wien

Dass ökofaire Mode nicht langweilig sein muss, stellen einige Wiener DesignerInnen und Stores unter Beweis. 

Green Fashion hat viele Facetten bzw. Ausprägungen, im Allgemeinen beschreibt sie Mode, die aus nachhaltig und fair produzierten Materialien hergestellt wird, verschiedenste Zertifikate geben diesem Anspruch Gewicht. Einige Wiener DesignerInnen haben sich dazu entschlossen, hauptsächlich auf Fair Trade Certified Cotton als Garant für fairen Handel und nachhaltige Produktion zurückzugreifen. Daneben gibt es noch einige andere Zertifikate und Projekte, die die Wiener Green Fashion Pioniere auszeichnen. Wir haben alle wichtigen Infos rund um Designer, Lables, Handel, Produktion und Wiener Förderungsprojekte zusammegestellt!


Anukoo - Fair Fashion 

Nicht nur das Kleid muss passen, sondern auch das Umfeld, in dem es entsteht. Das ist das Motto von Anukoo – der Modemarke von EZA Fairer Handel. Mit seinem Shop im 6. Bezirk ist der Laden aus Wiens Modelandschaft mittlerweile gar nicht mehr wegzudenken, die Nachfrage nach hochwertigen Materialien und Mode aus fairen Produktionsbedingungen wird immer größer. In erste Linie ist hier wichtig: Handel und Produktion müssen fair ablaufen, die Arbeit muss fair bezahlt werden und die Produktion so nachhaltig als nur möglich sein.

Green Fashion? Fair Trade Certified Cotton, G.O.T.S. Zertifikat (Nachhaltigkeit der Produktion, fairer Handel), Leinen und handgewobene Seide aus Indien, verarbeitet in kleinen Werkstätten anstelle von großen Fabriken. 

Anukoo Fashion (c) Mautner stadtbekannt


Shakkei 

Gabriel Baradee setzt für sein Label Shakkei auf nachhaltige, grüne Mode. Für alle Kollektionen werden ausschließlich zertifizierte Stoffe und Materialen, unter anderem aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. umweltfreundlicher Herstellung verwendet. Prodziert wird die Kleidung ausschließlich in Österreich und Deutschland. 

Green Fashion? Nur zertifizierte Stoffe schaffen es in die Produktion, Produktion in Deutschland und Österreich. 

Gabriel Baradee im Gespräch über sein Label Shakkei
(c) Shakkei


Anzüglich 

Anzüglich garantiert nicht nur faire Produktionsbedingungen, sondern bietet auch dem Kunden faire Preise. Ein Kleid kostet hier zwischen 119,- und 159,- Euro, das finden wir mehr als fair. Nicht nur ist die verwendete Baumwolle aus Peru 100% Bio, auch die Näherinnen werden für ihre Arbeit angemessen bezahlt. Seit 2008 werden die Kollektionen in Cusco, Peru, produziert, nämlich in Zusammenarbeit mit einem Sozialprojekt mit gehörlosen Schneiderinnen. Die sechs Frauen erfahren so soziale Gleichberechtigung, faire Entlohnung und auch gesellschaftliche Anerkennung.

Green Fashion? Fair Trade Certified Cotton, Produktion im Rahmen eines Sozialprojekts 

Anzüglich (c) Mautner stadtbekannt


Green Ground 

In dieser Fair-Fashion Boutique finden sich ausschließlich Marken, die sich der umweltbewussten Produktion und dem fairen Handel ihrer Produkte verschrieben haben. Es wird besonderes Augenmerk auf hohe Qualität der Bio-Materialien gelegt, Bio-Baumwolle, Bio-Leinen, Hanf aber auch Wolle und moderne Recycling-Materialien bestimmen das Sortiment im Green Ground. 

Green Fashion? Nur fair und nachhaltig gehandelte und produzierte Kollektionen, mehrere Zertifikate (abhängig vom jeweiligen Label) 

(c) Green Ground
(c) Green Ground


Göttin des Glücks

“Göttin des Glücks” ein ökofaires Modelabel, das Fair Trade Certified Cotton verarbeitet und in der gesamten Produktionskette den Kriterien des fairen Handels entspricht. Das Designerkollektiv mit Sitz in Wien arbeitet seit 2005 an seiner außergewöhnlichen Wohlfühlkollektion unter dem Motto „Danke mir geht’s gut“ und ist bereits über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich. 2006 ging die Göttin eine innovative Kooperation mit EZA Fairer Handel ein. Seither wird nur noch Fair Trade zertifizierte Bio-Baumwolle aus Indien verarbeitet, eine faire Behandlung der ProduzentInnen in der gesamten Produktionskette vom Baumwollfeld über Spinnerei, Strickerei, Färberei bis hin zu Konfektion sind garantiert.

Green Fashion? Fair Trade Certified Cotton, fairer Handel und Produktionsbedingungen, Preisträger des TRIGOS Award, Österreichs CSR- Auszeichnung für Unternehmen mit Verantwortung (2010). 

(c) Göttin des Glücks
(c) Göttin des Glücks


GuterStoff


GuterStoff bietet in erster Linie Tshirts, deren Motive man übrigens selbst wählen darf. Die Shirts sind garantiert ökologisch und klimaneutral hergestellt, fairer Handel und Produktionsbedingungen stehen an oberster Stelle. Sogar die Lieferungen innerhalb von Wien werden per Fahrrad erledigt, und sogar der GuterStoff-Laden setzt auf Ökostrom. Auf der Suche nach Green Shirts seid ihr bei GuterStoff also defintiv richtig. 

Green Fashion? Umweltpreis der Stadt Wien (2012), earthpositive climate neutral (vereint mehrere Zertifikate in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in Produktion und Handel)

(c) Guter Stoff

(c) Guter Stoff


ebenBERG

Vor fünf Jahren eröffnete Laura Ebenberg in der Neubaugasse 4 ihren kleinen Shop für Green Clothes. Nachhaltig, in ökologischer Produktion hergestellt und fair gehalndelt sollte es sein. Damals war es noch schwer schöne Mode zu finden, die all diese Kriterien erfüllte. Heute reist sie von einer grünen Messe zur nächsten und kann sich vor schönen und fairen Kleidungsstücken kaum mehr retten. In ihrem Geschäft ebenBerg vertreibt sie tolle Kleidungsstücke von Brands wie Themata, Slowmo, Sense Organics und Armedangels, für Männern und Frauen, die man ohne schlechtes Gewissen tragen kann.

Ebenberg Shirts (c) Mautner stadtbekannt


Weltladen

Den Weltladen gibt es sechs Mal in Wien. Besonderes Augenmerk wird hier auf "Fairänderung" gelegt und darum den Produzenten im globalen Süden auf Augenhöhe zu begegnen. Ein Nachhaltiger Lebensstil wird mit köstlichen Leckereien und anziehbarer Fairness gelebt und das alles wird den Kunden des Weltladens dort auch geboten. Neben Schmuck, Interieur und Lebensmitteln, gibt es dort auch Mode von vielen der oben genannten Labels zu kaufen. Auf der Website des Weltladens kann man interessante und brauchbare Informationen zum Thema fairer Handel nachlesen. 


Terra Tropicalis

Fair und exotisch ist es auch weiter oben auf der Neubaugasse 80. Terra Tropicalis bringt Lateinamerika nach Wien und das immer unter Berücksichtigung der Materialien und Arbeitsbedingungen. Vieles ist recycled, vieles aus Sozialprojekten entstanden, alles ist leistbar und außergewöhnlich. Ob es die Tasche aus Dosenverschlüssen ist, die brasilianische Frauen gegen faire Entlohnung gehäkelt haben, oder die Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle, die weicher gar nicht mehr sein könnten, dieser Shop bietet ungewöhnliche Kleidung, durchdachte Accessoirs und kulinarischen Geschenken.

Terra Tropicalis Dosentaschen (c) Mautner stadtbekannt


petramark

Petra Mark ist eine Designerin mit ökosozialem Bewusstsein. Nach vielen Jahren Design-Arbeit in Ateliers in München und Wien, hat sie sich ins grüne Burgenland zurückgezogen und designt dort "das grüne Kleid". Auf eine Nomination für den Slow-Fashion-Award zum Thema Nachhaltigkeit darf sie schon zurückblicken. Petras Credo: Jedes Blatt in der Natur ist perfekter als alles was der Mensch je geschaffen hat. Sie lebt und designt mit der Natur und lernt von dieser. Zu kaufen gibt es ihre Sachen zum Beispiel online.
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Printa

Juujuu 2013-06-14 19:23:20

Ich finde diese Tips toll, ein wichtiges Geschäft fehlt jedoch noch: Printa Wien, Lindengasse

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