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Krapfenwaldbad
Das Krapfenwaldbad in Bling Bling Döbling ist spätestens seit Georg aus Wien eine Wiener Sommer-Institution. Ein Besuch im "Krawa" ist immer auch so etwas wie ein Kurzurlaub, und das hat nicht nur etwas mit der langen Anreise zu tun. Ist man mal angekommen, stellt sich sofort Urlaubs-Feeling ein, ein Kurztrip irgendwo zwischen Lignano und der Côte D'Azur, weit oben über den Dächern Wiens.Plantschen mit Georg aus Wien
Kaum jemand hat so viel zum Krapfenwaldbad-Image beigetragen wie Georg aus Wien, der bei Herzblatt seine Liebe für das schöne Döblinger Bad bekundete. Herzblatt-Moderator Fendrich übte sich in Menschenkenntnis und erkannte richtig, dass der BWL studierende und vom Bankomaten lebende seinen Sommer zum Großteil im Krapfenwaldbad verbrachte - immer! Wer jetzt denkt, im "Krawa" trifft man auf viele Georgs aus Wien, der hat eigentlich recht. Irgendwo zwischen Schickeria und Proletentum liegt das Publikum des Freibades, immer unterhaltsam, manchmal etwas anstrengend. Das Sportbecken des Krawas ist an schönen Tagen zum Bersten gefüllt mit adretten jungen Männern und Damen, die vor lauter Schauen gar nicht mehr zum schwimmen kommen. Ansonsten jedoch ist das Krapfenwaldbad ein Bad wie jedes andere, mit schönen Liegewiesen, vielen schattigen Plätzen und einem Ausblick, für den allein es sich lohnt, den Eintritt zu zahlen.
Wien-Blick inklusive
Um es zu wiederholen: Der Ausblick, der sich einem im Krapfenwaldbad über ganz Wien bietet, ist atemberaubend. An schönen Tagen (da man ja bei regnerischem Wetter zuhause bleibt, eigentlich immer) sieht man über die ganze Stadt. Das Krapfenwaldbad ist hoch gelegen, für den Ausblick lässt es sich auch problemlos den Aufstieg von Busstation zum Bad bewältigen. Parkplätze sind meist schwer zu finden, deswegen empfiehlt es sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Im Krapfenwaldbad gibt es insgesamt drei Becken, einen Kinderspielplatz und einen Beachvolleyballplatz sowie aufgrund der großzügigen Liegewiesen genug Platz für alle. Wer Längen schwimmen will, der sollte das Krapfenwaldbad meiden - die Becken sind nicht sonderlich groß und werden entweder von spielenden Kindern oder wie schon oben erwähnt für Flirtzwecke besetzt. Erfrischend ist das Wasser trotzdem, plantschen ist also jedenfalls möglich.
Schnitzelsemmel, Pommes & Co
Das kulinarische Angebot enspricht so ca. dem, was man sich von einem Wiener Freibad erwartet. Ordentlich deftige Hausmannskost wird serviert, Schnitzelsemmel und Pommes sind hier die absoluten Renner. Der Kaffee ist gut, das Servicepersonal ziemlich launisch und die Menschenschlange vor dem kleinen Kiosk immer lang. Aber beschweren kann man sich eigentlich nicht - man kriegt eben das, was man erwartet: leckere, fettige und wunderbar kalorienreiche Kost - für Zwischendurch oder als vollwertige Mahlzeit. Besonders passend ist der Spritzer-Selbstbedienungs-Automat, wo man sich seinen Weißen Spritzer selber mischen darf (Top!).
Stadtbekannt meint
Wir lieben das Krawa. Es ist hier zwar immer viel los, das Publikum teilweise eine optische Belästigung und schwimmen beinahe unmöglich, aber der Ausblick, die gut gepflegten Wiesen, der grantige Charme des Gastro-Betriebes und dieses ganz spezielle Krawa-Feeling werden uns wahrscheinlich immer wieder ans Ende der Welt, weit oben nach Bling Bling Döbling locken.













































Schönes Bad
Winnie the Puh 2011-08-26 10:17:34
wenn die Leit nur nicht wären....
+1 für...
Alex Pi 2011-08-28 16:15:53
“der grantige Charme...“