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Traumberuf Nikolo?
Ganz ehrlich – eine gewisse Selbstgefälligkeit und Ignoranz steckt schon dahinter, wenn wir am 6. Dezember ein mit Nüssen, Schoki und Mandarinen prall gefülltes Söckchen erwarten. Was dabei völlig außer Acht gelassen wird, ist die harte Arbeit, die eine Heerschar an Nikoläusen leistet, die sich quer durch die ganze Stadt abhetzt, um, einer Vogelmama gleich, ja alle erwartungsvoll geöffneten Mäuler stopfen zu können. Stadtbekannt stellt Überlegungen zum Berufsstand Nikolo an – ein Pro und Contra.Auch dieses Jahr hat uns, ganz überraschend und völlig unvermutet, mit dem Öffnen des sechsten Fensterchens im Adventkalender etwas überrumpelt, das uns freudig aufjauchzen und schnell zu jenem Söckchen laufen lässt, das wir am Abend zuvor über unseren Kamin gehängt haben – aber war er auch wirklich da, der liebe Nikolo? Oder ist er mittlerweile an massivem Burn-Out zugrunde gegangen? Vielleicht gehört auch einer von euch zu jener Armada an Nikoläusen, die Tage zuvor von verzweifelten Mamis und Papis rekrutiert wurden, um Schokolade, Nüsse und Mandarinen zu verteilen und den Glauben an eine verzauberte Märchenwelt zu manifestieren? Natürlich, die ganze Sache hat einige, nicht von der Hand zu weisende Vorteile, andererseits sind die Nachteile auch beachtlich.
Habt ihr euch noch nicht entschieden, ob ihr als Nikoläuse Augen zum Glitzern und Leuchten bringen wollt, so hilft euch eventuell folgendes Pro und Contra weiter:
Foto (c) Carola Schubbel - Fotolia.com











































