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13A vs. 13er
Der 13A kann einem ja eigentlich schon leidtun. Arm ist er, wurde er doch in den letzten Wochen und Monaten nicht gewürdigt, nein, im Gegenteil, geschimpft wurde über ihn, gesudert, sogar innerhalb seiner Türen. Dabei ist es ihm ja selbst nicht so gut gegangen, geschwitzt wurde hier und gestunken, das alles musste der 13A ertragen, und dann herrscht Undankbarkeit. Ja, fast schon Mobbing-Ausmaße nahm die 13A Schimpferei an, ein Wunder, dass er sich noch auf die Straße traut.Aber er versteht schon irgendwie, warum so viel geredet wurde. Ja, er gibt ja zu, ihm ist schon oft sehr heiß geworden im Juli und August, immerhin wurde er zum heißesten öffentlichen Verkehrsmittel gekürt. Das hat er übrigens zuerst als Kompliment aufgefasst, er dachte, ach, ihr wisst schon. Aber dann hat er gemerkt, dass er sich immer mehr vom Bus zur Sauna verwandelt, und da hat er dann gewusst, worum es bei diesem Titel geht. Und dann weiß er ja eh auch, dass bei ihm die Wartezeiten ein bissl unberechenbar sind. Manchmal kommen drei von ihm gleichzeitig, manchmal kommt einfach gar keiner. Aber da kann er ja nix dafür! Seine Dienststrecke, die ist so eng, da muss er sich eh immer durchquetschen. Und dann stehen da immer Autos in zweiter Spur und dann weiß er ja selbst nicht was er machen soll.
Er ist ein bissl verzweifelt, der 13A. Weil recht machen kann ers den Leuten nicht, aber er will ja, dass die Leute zufrieden sind. Er will, dass die Leute ihm anerkennend zunicken, wenn er vorbei fährt. Und dass die anderen Busse und Straßenbahnen neidisch sind auf seinen guten Ruf. Aber irgendwie weiß er ja, dass das nicht passieren wird. Und deswegen ist ihm da eine Idee gekommen, wie er aus seiner Buhmann-Position rauskommt.
Gut, nein, nicht der 13A hat sich folgenden Lösungsvorschlag überlegt, der diese Verkehrsproblematik lösen soll. Es waren Bernhard Schandl und Harald Jahn, die vor Jahren schon einen Lösungsvorschlag parat hatten, der übrigens hier nachzulesen ist. Kurz und knapp beinhaltet ihr Vorschlag, dass die Strecke des 13A (wieder) von einer Straßenbahn übernommen werden soll. Der 13er würde weniger Platz verbrauchen, somit würde er besser durch die engen Gassen auf der 13A Strecke passen und auch weniger Hindernissen ausgesetzt sein, was im besten Fall zu regelmäßigen Intervallen führen kann. Außerdem könnte er mehr Fahrgäste transportieren, was das Platzproblem im 13A lösen würde. Besonders problematisch wird es, wenn der Wiener Hauptbahnhof 2015 eröffnet und die 13A-Problematik noch nicht gelöst ist.
Deswegen, liebe Wiener Linien, bitte erlöst’s den 13A schnell von seinen Leiden, er weiß eh, sein Sympathie-Zug ist schon lang abgefahren.
![]() | Therese Terror An epic of epic epicness |
















































so wahr
daniel 2010-08-12 14:05:02
das ist sowas von wahr. Heute wieder totalschaden im 13a und auf den n
Nicht ganz zufrieden mit der Ausrede aber trotzdem gute Lösung
Alex 2010-08-30 09:43:20
Dass der Grund wieso kein Bus kommt und dann auf einmal 5, ist nicht nur wegen der engen Dienststrecke. Es scheint jedes Mal das gleiche zu sein. Der 1. Bus fährt gemütlich vor sich hin, während die folgenden hinterher rasen wie verrückte und zum Teil sogar über rot fahren! Es scheint mir als ob den Busfahrern fad ist und das für sie so eine Art Spiel ist. Ich glaube deshalb dass das Problem auch durch mehr Disziplin und Management gelöst werden kann.
Trotzdem würde ich es gut finden wenn da eine Straßenbahn fahren würde.
kuerylich im 13A
bEnE 2011-03-21 22:36:43
"Piaristengasse, Endstation, bitte alle aussteigen"
-.-
Verkehrsplanung
jo 2011-09-13 11:46:29
Das ist ja wohl der größte Blödsinn im Bereich Verkehrsplanung den ich je gehört habe !!!!
auswertung tu wien
simi 2012-03-28 23:49:53
13A wird nicht als straßenbahn gebaut. Viel zu viele Kurven und Steigungen für eine Straßenbahn. Ergaben mehrere Studien der Tu Wien Verkehrswesen!