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Die Theatertipps für den Jänner
Lust auf Theater aber keine Ahnung wohin? Wir kämpfen uns durch den Premierendschungel und bieten einen Überblick über die Spielpläne für den kommenden Monat.Burgtheater/Akademietheater/Kasino
Zwei Premieren feiern im Dezember in den Burg-Spielstätten Premiere:
Tennessee Williams Endstation Sehnsucht, das mit Marlon Brando verfilmt wurde, kommt im Akademietheater auf die Bühne. Nicholas Ofczarek spielt den rohen Stanley Kowalski, der vor dem Hintergrund des sterbenden US-Südstaaten-Geldadels der 50er Jahre der vornehmen Blanche das Leben zur Hölle macht. (Premiere 28.1.2012)
Das New Yorker Nature Theater of Oklahoma setzt ausserdem sein großes Theaterepos „Life and Times“ fort. Mittlerweile sind sie beim dritten und viertel Teil angekommen, die sie im Kasino am Schwarzenbergplatz auf die Bühne bringen: Trickfilmhafte Zeichnungen und Papptafeln mit dem Text spielen eine Rolle, denn die Schauspieler und Schauspielerinnen bekommen das vollständige Skript, ein Telefonmonolog über das Leben kurz vor der Matura (Sex, Drogen, Revolte...) erst bei der Auffühurng zu sehen. (21., 22., 23., 25., 26., 29.1.2012).
Schauspielhaus
Im Schaupielhaus ist im Janur eine Produktion des Konservatorium Wiens zu sehen – das blaue blaue Meer des zeitgenössischen deutschen Autors Nis-Momme Stockmann über den „Bodensatz“ der Gesellschaft: der Trinker Darko schöpft durch die Prostituierte Motte in der Plattenbausiedlung neue Hoffnung. (11., 22., 24., 25.1.2012)
Weiters startet im Jänner die im Schauspielhaus Traditionelle Stück-“Serie“: Schubert, eine Winterwanderung. Diesmal im Mittelpunkt der fünf Folgen ist Schuberts Winterreise, die die Zuschauer buchstäblich durch die Musiksalons von Schuberts Heimatbezirk Alsergrund und an Originalschauplätze seines Lebens führt – warme Kleidung ist angebracht. (Premiere des Piloten: 14.1.2012)
Brut
Ein spannendes Projekt feiert im Brut österreichische Erstaufführung: Two in your House der russischen Theatergruppe teatr.doc, die mit dokumentarischem Material arbeitet und die Entführung des weißrussischen Politikers Vladimir Neklyaev aufarbeitet, der schließlich zwei Jahre lang von der KGB in seinem eigenen Heim gefangen gehalten wurde. (24., 25., 26.1.2012)










































