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Gesichter der Macht
Im Auftrag des New Yorker hat Platon im September 2009 während der Hauptversammlung der Vereinten Nationen in New York eine einmalige politische Porträtreihe geschaffen. In nur fünf Tagen fotografierte er in seinem improvisierten Studio im UNO-Gebäude am East River mehr als hundert Staats- und Regierungschefs.Die eindrucksvollsten dieser Porträts präsentiert WestLicht nun erstmals in Österreich mit einer umfassenden Einzelausstellung des Fotografen. Dabei stehen Demokraten neben Diktatoren, Friedensaktivisten neben Schreckensherrschern. „Auf eine gewisse Weise behandle ich sie alle demokratisch“, so Platon, „meine Art zu fotografieren vereint sie: die Guten, die Schlechten, die Mächtigen, die Schwachen – alle durcheinander. Das sind die Zeiten, in denen wir leben.“
Platon versammelt die Protagonisten des globalen Polittheaters in einer vergleichenden Geste und frontalen Ästhetik. Es ist eine Serie großformatiger Bilder von erstaunlicher Intensität, die das Mienenspiel der Porträtierten ikonenhaft fixiert. Gleichzeitig lässt sie den Mythos hinterfragen, dass ein Gesicht und sein fotografisches Abbild das wahre Wesen eines Menschen offenbaren.
Platon Antoniou wurde 1968 als Sohn einer Engländerin und eines Griechen geboren. Er wuchs in Griechenland auf und studierte in London Grafik-Design, Fotografie und Kunst. Sein fotografisches Porträt von Wladimir Putin erschien 2007 auf der Titelseite des Time Magazine. Es wurde mit dem ersten Preis des World Press Photo Award, dem wichtigsten Fotowettbewerb weltweit, ausgezeichnet.
Gesichter der Macht - Power Platon
21.02. - 22.04.2012
Galerie Westlicht









































